20.03.12 15:21 Uhr
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Atomstrom: Mehrheit der Japaner gegen Kernkraft

Fukushima ist mittlerweile ein gutes Jahr her, vergessen ist die Katastrophe aber nicht - wie just eine Umfrage zu bestätigen weiß.

Im Auftrag einer japanischen Zeitung wurden 3.000 Japaner zum Thema Atomkraft und Kernenergie befragt, das Ergebnis dürfte eindeutig sein: 80 Prozent der Japaner wollen den Atom-Ausstieg.

Aber: 53 Prozent würden für den Übergang Atomkraft durchaus fortführen, um etwa Engpässe in der Energieversorgung überbrücken zu können. Derzeit liegen 52 von 54 japanischen Reaktoren still.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Mehrheit, Japaner, Kernkraft, Atomstrom
Quelle: green-hype.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2012 15:21 Uhr von DP79
 
+5 | -6
 
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Jahrelang ist alles gut gegangen, einmal hat´s gerumst und das reicht - wie das überall wäre. Wäre interessant, wie so manche Deutsche denken würden, die so atomgeil sind, weil Kernenergie ja angeblich so billig ist. Trotzdem hoffe ich natürlich, das nie in Europa oder gar Deutschland (nach Tschernobyl) so ein Mist noch mal passiert.
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20.03.2012 15:39 Uhr von DP79
 
+10 | -4
 
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Na ich weiss ja nicht Wenn bei uns so ein Scheißding hochgehen würde, redest Du dann auch von Propaganda? Ich denke mal, das die Menschen in Tokyo schon richtig Schiss hatten, als es in Fukushima gerumst hat und kann diese Meinung daher durchaus nach vollziehen... Aber jeden seine Meinung!
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20.03.2012 16:01 Uhr von sicness66
 
+8 | -4
 
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Jaja wankel: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf...

Ist natürlich alles Propaganda, wenn man 150.000 Menschen umsiedeln muss (andere Stellen fordern noch mehr Evakuierungen), Erde und Wasser kontaminiert sind, es Luftsperrgebiete gibt und tausende von Mitarbeitern in den nächsten 40-50 Jahren an den Folgen der Aufräumarbeiten im AKW sterben werden.
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20.03.2012 16:31 Uhr von sicness66
 
+9 | -3
 
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wankel: Was ist denn deine Einstellung, alles nicht so schlimm ? Gönnen wir uns alle 25 Jahre einen GAU und hoffen, dass es nicht so wild wird ? Und ein kleiner Tipp am Rande: Nur weil man nicht für Atomkraft ist, ist man nicht gleich ein Grüner...
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20.03.2012 17:47 Uhr von tfs
 
+2 | -1
 
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j.wankelbrecher: "ja, klar... vor allem wegen dem radioaktiven iod, was die halbwertszeit von zwei drei wochen hat. ..."
-

Meine Güte, du nervst, in Japan findet sich nun vorallem eine stark erhöhte Konzentration von Cäsium 137 (den Scheiß den wir in Deutschland auch 26 Jahre nach Tschernobly noch immer in Pilzen und Wild haben), und auch ein wenig Strontium 90 (wenn auch offiziell angeblich nur direkt in/bei Fukushima), beides hat eine Halbwertzeit von ca 30 Jahren.
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20.03.2012 18:30 Uhr von CrixD
 
+0 | -0
 
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Ich sag mal weg von Kernfission hin zu Kernfusion.

Wenn die Forschung da mal endlich vernünftig finanziert werden würde.
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20.03.2012 19:38 Uhr von stufstuf
 
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Bei einer der vielen Fukushima-Gedächtnis-Reportagen in letzter Zeit wurde genau das angesprochen. Da hieß es, dass die Japaner sich danach durchaus Gedanken über Atomkraft gemacht haben und auch der Meinung seien, dass ein Atomaustiegt nötig sei. ABER: ihnen ist bewusst, dass dies nicht von heute auf morgen möglich ist und ein langer Prozess wird. Außerdem wurde noch erwähnt, dass gerade die Japaner die Reaktion der deutschen Politiker auf Fukushima so gar nicht nachvollziehen können und das ganze für eine überstürzte und unüberlegte Reaktion halten.
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20.03.2012 22:05 Uhr von Zitronenpresse
 
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21.03.2012 00:25 Uhr von shadow#
 
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Ist eben doch was anderes wenn man dort wohnt bzw. die nächsten paar hundert Jahre nicht mehr dort wohnen kann...

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