20.03.12 14:29 Uhr
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Lexmark gibt Privatkunden auf und häutet sich

Obwohl Lexmark aktuell noch 900 Millionen US-Dollar von insgesamt 4,2 Milliarden im Privatkundensektor umsetzt, stellt der Hersteller keine Drucker mehr für Privatkunden her. Die Margen sind hier zu dünn, sodass das Geschäft keinen Gewinn mehr abwirft.

Der Papierverbrauch in Unternehmen habe nach Meinung Lexmarks seinen Höhepunkt erreicht. Fortan wird das Output-Management und das Drucken, das vorwiegend dezentral erfolgt, nicht mehr ausgehend vom Papier getrieben, sondern von Informationen.

Auffangen soll den Wegfall des Druckergeschäfts im Privatbereich daher Enterprise Content Management (ECM). Hierfür hat Lexmark bereits drei Softwarefirmen gekauft und fast 500 Millionen US-Dollar ausgegeben. Perceptive Software war das teuerste, das künftig das ECM-Geschäft weiter antreiben soll.


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WebReporter: sina7
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Kunde, Drucker, Privat, Lexmark
Quelle: www.ecmguide.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2012 14:29 Uhr von sina7
 
+4 | -0
 
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Lexmark unternimmt einen weitreichenden Strategiewechsel und begibt sich auf neues Terrain. Zwar ist ECM ein verwandtes Segment zum Outputmanagement, jedoch gibt es zwischen den Gebieten kaum Probleme, so dass der Kunde nicht unbedingt eine Lösung aus einer Hand benötigt. Daher ist es spannend, wie Lexmark künftige ECM-All-in-one-Lösungen gestalten wird.
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20.03.2012 15:08 Uhr von RonanDex2
 
+7 | -0
 
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Und in zwei Jahren stellen wir fest, dass Enduser doch noch oder wieder ein Thema sind.
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20.03.2012 15:11 Uhr von Justus5
 
+1 | -0
 
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Gespannt Keine Drucker mehr für Privatkunden von Lexmark?
Da bin ich aber wirklich gespannt wie ein Flitzebogen
;)
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20.03.2012 15:39 Uhr von Bigobelix
 
+27 | -2
 
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wird wohl eher daran liegen, dass die Lexmarkkunden alle verstorben sind an einem Herzinfarkt, als die die ersten Patronen nachkauften und mehr bezahlten mussten als für den Drucker selbst?
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20.03.2012 15:42 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -0
 
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Nicht verwunderlich: Den Gewinn machen Druckerhersteller doch fast nur noch mit der Tinte/Toner.
Und da der Markt dermaßen von recycleten und/oder nachgemachten Patronen überschwemmt ist wird diese Quelle mittlerweile wohl auch zu vernachlässigen sein.
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20.03.2012 16:13 Uhr von rolf1956
 
+7 | -0
 
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Der Traum vom papierlosen Büro ?? Seit 1976 arbeite ich immer in Branchen die direkt mit diesem Thema zuammenhängen. Es gibt einen netten Spruch und der wird bleiben...." Vor dem papierlosen Büro erleben wir das bürolose Papier"
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20.03.2012 17:27 Uhr von Frankone
 
+2 | -2
 
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Lexmark Tintenstrahldrucker sind ein Witz: Wer sich sowas kauft, dem ist nicht mehr zu helfen.

Allllllerbilligster Schrott.... von den Patronenpreisen mal abgesehen! Als Laserdrucker sind sie akzeptabel, aber dort Originaltoner zu kaufen ist ebenfalls nicht akzeptabel.
OEM-Toner kostet dort ein Viertel bei gleicher Qualität...

Nicht-Originale Tinte sorgt leider für den 100%igen Ausfall des Druckkopfes. Über kürzere (Meistens) oder längere Zeit.
Bisher hat mir keiner das Gegenteil beweisen können...

Da gibts nun wirklich gernug andere und gute Anbieter....
Die Druckerpreise sind ein Urheberrechtsproblem... (GEMA)
Auf Drucker müssen Urheberrechtsabgaben erhoben werden.
Deshalb werden die Geräte billiger und das Verbrauchsmaterial teurer.... Da sind keine Abgaben drauf!
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20.03.2012 17:54 Uhr von Bigobelix
 
+4 | -0
 
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falsch: die Drucker wurden so billig, weil Lexmark wie auch HP erkannt haben, wir verschenken die Drucker nahezu an die Deppen, die für 29 Euro so ein Teil kaufen und sich nicht fragen, wie hoch sind die Druckkosten der nächsten Jahre!
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20.03.2012 18:15 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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Der is gut. Vor dem papierlosen Büro erleben wir das bürolose Papier

Wir haben einen Büro der druckt sogar alle seine Mails aus...^^

Papierlos wird so schnell nicht kommen...schon alleine weil viele Dokumente nur im Original Gültig sind...

Lexmark tut der Bevölkerung damit einen großen Gefallen...
Diese Drucker sind bezahlter Müll. Mal vom Verbrauchsmaterial ganz zu schweigen.
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20.03.2012 18:45 Uhr von lou-heiner
 
+1 | -0
 
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Frankone: "Nicht-Originale Tinte sorgt leider für den 100%igen Ausfall des Druckkopfes. Über kürzere (Meistens) oder längere Zeit.
Bisher hat mir keiner das Gegenteil beweisen können..."

wennn man auch die schrottpatronen für 99 cent kauft ist das kein wunder.
es gibt en paar gute hersteller.
ich bevorzuge für meinen pixma mp640 die patronen von peach.
die sind den originalen absolut gleichwertig und kosten im 5er pack schlappe 25 euro mit porto.
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20.03.2012 19:53 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Hatte mal einen Lexmark Tintenstrahl: Das Ding kostete 49 Euro, hab versäumt die Patronenpreise nachzuschauen.

10N0026 kostete damals zwischen 43 und 52 Euro. Nach 1 Original hab ich dann ein Nachfüllset gekauft, wo ich aufwendig mit einem Bohrer die Dinger aufbohren musste,

Kostete 15 Euro, konnte aber immerhin 2x damit nachfüllen.
Dann hab ich die scheiß Patronen zu Cartridge World gegeben, ab der Drucker machte da nicht mehr mit.

Fortan umgestiegen zu Canon, da hält sich der Verbrauch in Grenzen.

Außer der Optra-Serie hat Lexmark bisher nichts brauchbares und preislich angemessenes hergestellt. Lexmark sind Apothekenpreise.
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20.03.2012 21:16 Uhr von Ingenieur_Bay
 
+1 | -0
 
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@Frankone: > Die Druckerpreise sind ein Urheberrechtsproblem... (GEMA)


[ ] Du hast verstanden, was die Aufgaben der GEMA sind.


GEMA ... Gesellschaft für MUSIKALISCHE Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte.
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20.03.2012 21:37 Uhr von aminosaeure
 
+0 | -0
 
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Pauschalabgabe: @ Ingenieur_Bay:

http://de.wikipedia.org/...

In Teilen hat Frankone Recht, nur nicht mit der Gesellschaft ;)
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20.03.2012 22:07 Uhr von newschecker85
 
+1 | -1
 
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mir egal: ich hatte jahrelang lexmark und muss ehrlich zugeben, dass die Lexmark-Drucker mehr schlecht als recht sind.

Daher bin ich jetzt auf Canon umgestiegen, und siehe da, ich bin vollwegs zufrieden. für den gleichen preis für druckerpatronen halten die viel länger als wie die von lexmark

fazit: Canon = Top
Lexmark = Flop

Daher begrüße ich, das Lexmark keine Drucker für Endkunden mehr herstellt
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31.03.2012 18:50 Uhr von Justus5
 
+0 | -0
 
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Also Lexmark gehört seit vielen Jahren zu den Tops der Druckerbranche.

Das passiert nicht, wenn - wie so manche hier anmerken - die Dinger schlecht sein sollten.

Unglückliche Einzelfälle gibts immer, bei jedem Produkt, bei jedem Hersteller.

Aber einen Dauer-Top-10-Platz erobert man nicht, wenns ständig daneben ginge.

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