20.03.12 12:11 Uhr
 270
 

Bundesverfassungsgericht: Strafdeals müssen protokolliert werden

Bei sogenannten Deals kommt es zu einer Absprache über das zu verhängende Strafmaß zwischen der Staatsanwaltschaft, der Verteidigung und dem Gericht. Dies wird zumeist angewandt, damit die Gerichte entlastet werden können.

Allerdings muss so ein Deal auch im Gerichtsprotokoll festgehalten werden stellten die Richter vom Bundesverfassungsgericht fest, damit dem Angeklagten später keine Nachteile entstehen. Denn dem Angeklagten soll auch weiterhin die Möglichkeit der Berufung oder Revision zustehen, trotz des Deals.

Auch stellte das Verfassungsgericht klar, dass der Angeklagte durch einen Deal nicht sein Anspruch auf eine Berufung oder Revision verliert. Deswegen muss ein Urteil mit dreijähriger Freiheitsstrafe nun neu verhandelt werden, da dem Angeklagten doch die Möglichkeit der Überprüfung zustehen könnte.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Urteil, Richter, Deal, Bundesverfassungsgericht
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Saarbrücken: Lehrer rufen in Brandbrief um Hilfe
IS-Poster mit blutigem Messer zeigt Wien als nächstes Terrorziel
Düsseldorf: Mann masturbiert bis zum Orgasmus in S-Bahn

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japanisches StartUp investiert 90 Millionen Dollar für Werbung auf dem Mond
TU München: Uni-Dozent wird fast von Tafel erschlagen
Saarbrücken: Lehrer rufen in Brandbrief um Hilfe


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?