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Künftig keine Tierversuche mehr? - Debatte über Alternativen läuft

Momentan werden noch oftmals Medikamente an Tieren getestet, um ihre Wirkung und Nebenwirkungen festzustellen. Tierschützer laufen jedoch dagegen Sturm.

Seit Montag wird in der Tierärztlichen Hochschule Hannover über Alternativen diskutiert. Beispielsweise wären Reagenzglas-Tests künftig eine Möglichkeit.

Im Jahr 2010 wurden 2,86 Millionen Tiere als medizinische Versuchsobjekte genutzt. 80 Prozent davon waren Mäuse und Ratten.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Debatte, Alternative, Tierversuch, Reagenzglas
Quelle: www.abendblatt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 22:33 Uhr von Pils28
 
+6 | -8
 
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Ich sehe wenig Alternativen. Medikamente müssen nun einmal getestet werden, da es immer zu unvorhergesehenen Nebenwirkungen kommen kann. Ich wüsste nicht, wie man das im Reagenzglas erledigen kann. Lieber Tier als Menschenversuche.
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19.03.2012 22:39 Uhr von shadow#
 
+4 | -2
 
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Gut: Tierversuche sind zum größten Teil sowieso kompletter Schwachsinn, da man beispielsweise die Wirkmechanismen von auf den Menschen zugeschnittenen Medikamenten nicht auf ein paar Gramm schweere Nagetiere übertragen kann.
Dieser Zwischenschritt wird zwar oft gemacht, ist aber in den allermeisten Fällen ohne Aussagekraft und damit nutzlos.
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19.03.2012 23:02 Uhr von Der Erleuchter
 
+6 | -2
 
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Tierversuche sind alternativlos: Warum? Die Untersuchung pharmakodynamischer Effekte lässt sich nicht im Reagenzglas oder besser in Zellkultur simulieren. Es wäre schon viel geholfen wenn die Anzahl der Tierversuche für Kosmetika beschränkt würde, z.B. durch staatliche Versteigerung teurer Anrechte auf Tierversuche. Dann gäbs nicht den zweitausendensten Lippenstift auf dem Markt usw.
In der Grundlagenforschung brauchts noch viele Jahre Tierversuche und das wird sich auch bei noch so viel Geschrei nicht ändern. Da gibts schlauere Köpfe, die das entscheiden - zum Glück.
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19.03.2012 23:59 Uhr von Again
 
+3 | -2
 
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steffi78: "Du findest es also ok wenn wir einfach mal so wie früher auf den sklavenmärkten das recht versteigern tiere zu quälen?"
Was auch immer es mit den Sklavenmärkten auf sich hat: Eine Versteigerung der Rechte wäre bei entsprechender Umsetzung wohl eine Verbesserung zum Status Quo.

"als wochenlang teuere kulturen heranzuzüchten."
Ich bezweifle, dass Kulturen so teuer sind ;-)
(Weiß es aber nicht genau).

"Ich finde das irgendwo komisch, da wird geschrien und verurteilt das ein mengele menschenversuche gemacht hat ebenso wird geschrien wenn in irgendeinem land jemand was an menschen erforscht hat, aber zeitgleich wird es nicht nur toleriert sondern sogar begrüsst das weltlweit millionen tiere durch solche versuche gequält werden."
Naja, also ich würde auch sagen, dass ein Menschenleben mehr wert ist als zb ein Mäuseleben. Oder findest du, dass man Leute, die Mäusefallen aufstellen ins Gefängnis gehören bzw. dass Mörder freikommen sollten?
Aber ich denke, dass Tierversuche zu den Dingen gehören könnten, die uns zukünftige Generationen vorwerfen könnten.

"Unterm strich scheint es wohl eher so das der mensch das hinterhälltigste faulste assozialste lebewesen auf diesem planeten ist."
^^ Wer definiert das?
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20.03.2012 00:17 Uhr von Floppy77
 
+1 | -4
 
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Sollen die das Zeug an den Tierschützern: testen...
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20.03.2012 10:18 Uhr von Sorriso
 
+0 | -0
 
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@Steffi: "@3Pac: Tja wo wäre unsere medizin ohne tierversuche gute frage, also früher (damit meine ich ganz viel früher ) wurde ja auch gerne am menschen rumgedoktort"

So ganz viel früher ist das gar nicht gewesen. Robert Koch hat Anfang des 20. Jahrhunderts die Schlafkrankheit erforscht, am Mensch. Arsen fand er wohl ganz toll zu der Zeit und dann hat er halt geguckt, wieviel von dem Gift der menschliche Organismus verträgt. Da gab es dann schon mal den ein oder anderen Kollateralschaden, aber naja... (sarkasmus war das jetzt, ich wollt´s nur erwähnen)

Dann kann man mal in die USA schauen, die haben das halbe 20. Jahrhundert die Syphillis an einer Gruppe von dunkelhäutigen erforscht. Tatsächlich über mehrere Jahrzehnte.

Und so weiter und so fort...

Wen es tatsächlich interessiert:

http://www.zdf.de/...

Hier tut sich der ein oder andere Abgrund auf!
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20.03.2012 23:02 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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steffi78: "Eine verbesserung wäre es wohl minimal wenn da irgendwelche "rechte" versteigert würden"
Nein, sie wäre wohl groß! Jetzt machen viele Firmen Tierversuche, wenn man aber sagt es dürfen zb nur eine bestimmte Anzahl machen und diese müssen dafür tief in die Tasche greifen, wird man viel Geld in die Erforschung von Alternativen stecken.

"Glaube kaum das die ratten sich dazu bereiterklärt haben versteigert zu werden oder etwa doch?"
Und die Ratten sind mit der jetzigen Situation zufriedener?

"eine mausefalle stellt man eigentlcih dann ja auf wenn sich zb mäuse oder ratten im keller oder sonstwo in der wohnung breitgemacht haben, da hat es also einen anderen hintergrund"
Da haben viele Morde einen tieferen Hintergrund, sorry.

"Generell würde ich nicht sagen das ein mäuseleben weniger wert ist als ein menschenleben wieso sollte es das auch sein ?"
Warum findest du es dann okay wenn jemand etliche Mäuse tötet um sich Krankheiten zu ersparen?
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02.04.2012 17:49 Uhr von neisi
 
+1 | -0
 
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Der Mensch wird zur Ratte gemacht ! Es geht sehr wohl ohne, aber Menschen zu bezahlen verringert den Profit !
Andere Stoffwechsel = Unbrauchbare Resultate.
Wäre ja wie Autoteile am billigen Fahrrad testen und dann hochrechnen...
Und wie war das mit "Du sollst nicht töten.". Töten für nichts...
Folge dem Geld !

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