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Betriebsräte der Opel-Werke proben Aufstand: Erklärung von GM gefordert

Momentan steht es so schlecht um Opel, dass die Produktion heruntergefahren werden musste (ShortNews berichtete).

Die Betriebsräte von Opel in Europa haben jetzt jedoch offenbar die Nase voll und verlangten deshalb sowohl von der Unternehmensleitung als auch von der Konzern-Mutter GM, dass man mit der Belegschaft "konstruktive Gespräche" aufnehmen soll.

Zusätzlich werfen die Betriebsräte Opel und GM vor, dass man es in der oberen Instanz mit einer Hinhalte-Taktik versucht, wenn es um Themen wie Überkapazitäten, Werksschließungen und Verluste geht.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, GM, Aufstand, Erklärung
Quelle: www.bild.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 22:31 Uhr von Katzee
 
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Während der Autokrise war: Opel einer der wenigen Aktivposten für GM: Opels Forschungsabteilung brachte jede Menge Patente hervor, die an den Mutterkonzern übertragen wurden. Die in Deutschland entwickelten Modell brachten in Europa satte Gewinne ein. Ein Verkauf von Opel hätte der Pleitefirma GM zwar kurzfristig Geld eingebracht, langfristig jedoch Verluste bedeutet. GM brauchte Zeit, um alle immateriellen Vermögenswerte von Opel auf den Mutterkonzern GM zu übertragen. So wurde die Forschungsabteilung z.B. von Rüsselsheim nach Südkorea verschoben. So etwas brauchte Zeit - und diese Zeit hat sich GM mit gefakten Verkaufsverhandlungen mit Magna aus Österreich erkauft.

Inzwischen sind alle notwenigen Transfer-Aktionen abgeschlossen. Opel ist ausgeblutet. Die protzingen US-Modelle, die Opel in Europa anbietet, gehen am Markt vorbei.

Noch versucht GM, von der deutschen Regierung "Subventionen" abzugreifen. Arbeitsplätze sind doch ein schönes Druckmittel. Wenn das nicht funktioniert, wird Opel sterben. Die Kuh gibt keine Milch mehr, also kann sie geschlachtet werden.
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20.03.2012 08:22 Uhr von moddey
 
+0 | -1
 
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@3pac: ->"denn diese Marke ist tot, die will kaum noch jemand fahren"

Na ja, der Zafira z.B ist das meist zugelassene Auto seiner Klasse.
Der Astra ist hinter dem Golf Zweiter. Der Corsa ist glaube ich auch Zweiter nach dem Polo.

Selbst der Insignia ist oft auf deuteschen STraßen zu sehen. ALso so ganz kann deine Aussage nicht stimmen.

Ich bin mir sicher das Opel in Wahrheit warscheinlich noch nicht mal Verluste macht. Wer Ahnung hat wie in großen Konzernen Kosten verteilt werden weiß das die nicht immer wirklich da anfallen wo man sie verbucht.

So könnte es z.B sein das bei Opel in Deutschland Getriebe gebaut werden. Kostenpunkt 500 Euro pro Stück. Aber das Werk das sie baut muss sie für 200 Euro pro Stück an ein GM Werk in Amerika verkaufen obwohl das nicht Kostendeckend ist. Und schon haste Verlust bei Opel und tolle Zahlen bei GM weil die so billig Getriebe einkaufen..

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