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Missbrauch von Schmerzmitteln nimmt nicht ab: Sportler ignorieren Warnhinweise

Schmerztherapeut Michael Küster hat im Jahre 2009 und 2010 eine Studie bezüglich des Missbrauchs von Schmerzmitteln unter Sportlern durchgeführt. 2009 befragte er die Teilnehmer eines Bonner Marathons bezüglich ihres Konsums von Schmerzmitteln.

Mindestens 50 Prozent gaben zu, Schmerzmittel gegen Muskel- und Gelenkschmerzen zu nehmen. 2010 führte er beim gleichen Lauf erneut eine Studie durch. Diesmal wurden alle Teilnehmer jedoch vorab per E-Mail auf die Nebenwirkungen von Schmerzmitteln und Doping hingewiesen.

"Am Einnahmeverhalten hat sich praktisch nichts geändert", erklärt Küster das Ergebnis nach dem Lauf. Obwohl die Teilnehmer auf Nebenwirkungen wie blutigen Urin, blutigen Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Herz-Kreislauf-Probleme hingewiesen wurden, interessierten sie die Warnungen nicht.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Warnung, Sportler, Nebenwirkung, Medikamentenmissbrauch
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 22:35 Uhr von Katzee
 
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Leistungssportler verdienen: nur so lange geld, wie sie Hochleistungen bringen. Wenn das auf normale Weise nicht geht, greifen sie halt zu Medikamenten. Dabei ist es den Sportlern wichtiger, im nächsten Wettbewerb Höchstleistungen zu bringen, die sich in Werbeverträgen vermarkten lassen anstatt auf die eigene Gesundheit zu achten, die vielleicht in 10 Jahren nach Einnahme der Medikamente ernsthafte Schäden zeigt.
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19.03.2012 22:39 Uhr von Pils28
 
+1 | -3
 
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Wer Marathon läuft darf sich gerne vorher eine: Paracetamol, Diclofenac, Koffein und was auch immer reintun. Das sind solch Schmerzen, die da zu elreiden sind, da sehe ich wirklich keinerlei moralische Bedenken. Auch wenn noch mit Ephedrin oder Testosteron kann man das nachsehen. Sollte jeder einmal machen so einen Marathon, bevor er sich über Doping beschwert.

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