19.03.12 16:23 Uhr
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Brasilien will Schutz für Regenwald dramatisch lockern

Brasilien plant einen Kurswechsel in Sachen Regenwaldschutz. Bis zum Jahr 2008 erfolgte illegale Holzeinschläge sollen rückwirkend legalisiert werden. Auf diese Weise würden zahlreiche Agrar- und Viehunternehmer von der Pflicht der befreit, 44 Millionen Hektar Wald wieder aufzuforsten.

Doch die Pläne greifen noch weiter. Laut Word Wildlife Fund (WWF) ist durch Gesetzeslockerungen eine Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien von Abholzung bedroht. Die Atmosphäre würde mit 28 Milliarden Tonnen so stark belastet wie aktuell durch Deutschland in 34 Jahren.

Schon bis Juni 2012 soll das Gesetz in Kraft treten und bislang striktere Vorschriften ablösen. Just im Juni ist Rio de Janeiro Tagungsort des Weltgipfels zum Schutz von Klima und Umwelt "Rio+20". In Erwartung auf das neue Gesetz wird schon jetzt eine Zunahme des illegalen Holzeinschlags verzeichnet.


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brasilien, Schutz, Regenwald, WWF, Abholzung
Quelle: blog.zeit.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 20:33 Uhr von Boron2011
 
+5 | -1
 
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Ich erinnere bei dem ganzen Wahnsinn auf der Welt nur an folgenden Spruch der kanadischen Cree Indianer:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist,
werden die Menschen feststellen, dass man Geld
nicht essen kann"

Die Welt wetzt die Säbel für Kriege, die Länder hecheln dem Erdöl hinterher, die Massen schreien nach Atomkraft, da ihr täglich Strom sonst zu teuer werden könnte, in den Ozeanen tummelt sich derweil der Plastikschrott und die Menschheit denkt, mit Co2 Steuern könne man aktiv die Umwelt retten.

Wir rotten uns im Endeffekt selbst aus und werden uns erst wenn der "Point of No Return" weit überschritten wurde, mit Verbitterung an den obigen Spruch erinnern und denken "Hätten wir mal ..."

Der Mensch, die Krone der Schöpfung.
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19.03.2012 22:18 Uhr von Katzee
 
+4 | -0
 
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Die Regenwälder: sind von entscheidender Bedeutung für das weltweite Klima. Sie wirken als Sauerstoffproduzent und Luftfilter. Während aber Europa und die USA im angeblichen Namen des Klimaschutzes die Hetzjagd auf CO2-Sünder vermarkten, interessiert der Raubbau am Regenwald im Grunde niemanden mehr. Regenwaldhölzer lassen sich gut zu teuren Möbeln verarbeiten, und auf den kahl geschlagenen Flächen kann man prima Bio-Öl-Pflanzen anbauen.

Wir werden uns schon schaffen - solange finanzielle Interessen vor dem Interesse an den Lebensgrundlagen der Erde stehen. Und mal ehrlich: Wir sind noch weit davon entfernt umzudenken.

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