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Seltene Erden bald aus Grönland?

Derzeit ist China noch der größte Lieferant für seltene Erden wie zum Beispiel Neodym, Cer, Lanthan und Yttrium, doch das könnte sich bald ändern, denn angesichts der Polarschmelze in Grönland könnte bald ein Rohstoffvolumen von 6,5 Millionen Tonnen seltener Erde freigelegt werden.

Allerdings wird auch noch mit anderen Abbauprodukten in großer Menge wie zum Beispiel Gold, Kupfer und Uran gerechnet. Für einen der grönländischen Gletscher, der so gut wie freigelegt ist, hat eine australische Rohstofffirma bereits eine Erkundungslizenz erhalten.

Allerdings sollen sich unter dem Eispanzer auch Rohstoffe wie Lithium, Zink, Beryllium und Zirkonium befinden. Problematisch ist aber noch die Frage des Abbaus, weil hierbei mit Kosten in Höhe von 2,3 Milliarden Euro gerechnet werden müsste.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Boden, Gletscher, Abbau, Grönland, Seltene Erden
Quelle: www.welt.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 16:10 Uhr von kreuzassdunase
 
+4 | -9
 
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lol: als wäre das jetzt was gutes... applaus applaus
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19.03.2012 18:48 Uhr von Dönermeister
 
+4 | -0
 
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@kreuzassdunase: Sicherlich nicht schön das die Polarschmelze so weit fortgeschritten ist, jedoch ist die Welt fast ausschließlich von China als seltenen Erden Lieferanten abhängig.
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20.04.2012 19:09 Uhr von dragoneye
 
+1 | -0
 
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keine Panik: Seltene Erden kommen nicht nur in China vor.
Diese Elemente kommen deswegen aus China, weil der Abbau sehr kostenintensiv ist. Früher wurde diese auch woanders abgebaut, z.B. in den USA. Diese Lagerstätten wurden genau deswegen aufgegeben, weil die Arbeiter in China deutlich billiger sind als in den USA und wegen Umweltschutzmaßnahmen, die eben teuer sind.

Steigt der Preis, weil China den Export blockiert, dann werden diese nicht ausgeschöpften Lagerstätten erneut ausgebeutet.

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