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"Apple Care" in der Kritik: EU-Verbraucherschützer schlagen Alarm

Mit "Apple Care" empfiehlt der US-Hersteller Apple beim Kauf seiner Elektronikgeräte einen Service, um den Support des Produktes gegen einen Aufpreis zu erweitern. Dieses "Care-Paket" ist jedoch nicht ganz billig.

Für eine Ausweitung einer Garantie für bis zu drei Jahren für ein MacBook muss der Käufer 349 Euro zahlen. Problematisch dabei ist, dass Apple ohne das "Care-Paket" nur eine einjährige Supportzeit erwähnt, obwohl in Deutschland zwei Jahre Gewährleistung per Gesetz festgelegt sind.

Insgesamt elf Verbraucherschutz-Institute, darunter das deutsche VZBV ("Verbraucherzentrale Bundesverband"), planen nun gegen Apple vorzugehen.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: EU, Kritik, Apple, Verbraucherschützer
Quelle: winfuture.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 14:22 Uhr von sirana
 
+7 | -3
 
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News Gemeldet: da es in Deutschland keine Gesetzliche 2 Jahre Garantie gibt, sondern nur eine 2 Jährige Gewährleistung auf Sachmängel, bei denen nach 6 Monaten der Käufer beweisen muss das jener Mangel von Anfang an vorhanden ist.
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19.03.2012 14:23 Uhr von vmaxxer
 
+10 | -0
 
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Garantie - Gewährleistung: Zwei verschiedene Paar Schuhe.

Gesetzlichen Anspruch auf Garantie gibt es nicht.
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19.03.2012 14:50 Uhr von Aggronaut
 
+4 | -10
 
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Oh nein: was machen die Apple user nur ohne Apple care 0o die sind dann fast nicht überlebensfähig.


(der beitrag enthält weder ironie, sarkasmus noch ist er in irgend einer weise zynisch gemeint.)
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19.03.2012 15:44 Uhr von killa_mav
 
+6 | -0
 
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Wie die Vorredner schon gesagt haben.
Apple gibt 1 Jahr Garantie. Diese wird durch Apple Care auf 3 Jahre erweitert.
Ich meine, dass irgendwo in den AGB zu Apple Care auch drin steht, dass damit bei Verbrauchern das Recht des jeweiligen Staates gilt.
Daher hat man in Deutschland nach wie vor 2 Jahre Gewährleistung + 1 Jahr Garantier oder beim Erwerb von Apple Care 2 Jahre Gewährleistung + 3 Jahre Garantie.
Wobei Garantie und Gewährleistung natürlich nebenher laufen und nicht addiert werden...
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19.03.2012 19:58 Uhr von MBGucky
 
+1 | -4
 
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Bei dem Preis kann man sich schnell ausrechnen, wie viel Prozent der Geräte wohl innerhalb dieser erweiterten Garantie kaputt gehen und man sollte sich überlegen, ob man überhaupt ein Produkt haben möchte, was so schnell kaputt geht.
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19.03.2012 20:26 Uhr von Unrockstar
 
+3 | -0
 
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Muss jeder selbst wissen: Muss wohl jeder selbst wissen, ob er das Geld ausgibt, oder nicht. Das Beispiel für das Mac Book ist auch eins der teuersten, für ein normalen IMac kostet es 179,00 Euro.
Außerdem wird der Computer abgeholt, es gibt ERsatzgeräte und man bekommt ihn wieder gebracht. Es ist eben nicht nur eine Garantieverlängerung, sondern auch eine Dienstleistung für die man eben auch bezahlen muss.

@MBGucky

Ich glaube kaum, dass eine Garantieverlängerung und die Kosten dieser über die Verlässlichkeit des Produktes irgend etwas aussagen.
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19.03.2012 20:48 Uhr von MBGucky
 
+0 | -0
 
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@Unrockstar: nicht direkt, aber indirekt. Was meinst Du denn, wie die Preise zustandekommen? Da wird einfach nur ausgerechnet welche Kosten entstehen und wie viel man da noch draufschlagen kann, dass der Kunde es noch bezahlt.
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19.03.2012 23:12 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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"Gewährleistung" ist für den Verbraucher nutzlos. Da hilft es auch nichts, auf Apple rumzuhacken, Schuld daran tragen einzig und allein die hier geltenden Verbraucherrechte.
Und mit denen ist es absolut unmöglich von Apple irgendetwas zu bekommen, sobald ab Kauf 365 Tage vergangen sind.
Bei anderen Läden übrigens schon nach 6 Monaten.

Ein anderes Problem ist die komplett fehlende Haftung für Schäden aus mangelhaften Produkten. Während einem hier lediglich der stolze Preis für ein Ersatzteil genannt wird wenn das Netzteil abfackelt, geht man in den USA in den Apple Store und bekommt ein neues in die Hand gedrückt.
Nachdem man eine halbe Stunde an der Genius Bar gewartet hat, versteht sich...
Kaputt ist kaputt, angekokelt ist schlecht.
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20.03.2012 00:16 Uhr von killa_mav
 
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@shadow#: Das ist nicht korrekt. Man bekommt auch von Apple nach einem Jahr noch den Gewährleistungsanspruch.
Das mit den 6 Monaten ist auch Quatsch. Was du meinst, ist die Beweislastumkehr. Nach 6 Monaten musst du also nachweisen, dass der Fehler von vorn herein da war. Innerhalb der ersten 6 Monate muss das Unternehmen beweisen, dass der Fehler nicht da war.

Auch deine Aussage bezüglich der Schäden aus mangelhaften Produktionen ist nicht korrekt.
In Deutschland werden Sachen, insbesondere wenn Schäden durch ein Produkt verursacht werden durch das Produkthaftungsgesetz geregelt.
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20.03.2012 00:29 Uhr von shadow#
 
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@killa_mav: Nenne mir ein Produkt bei dem du überhaupt bzw. noch mit vertretbarem finanziellem Aufwand nachweisen kannst dass ein Fehler schon beim Kauf vorlag.
Diesen Fall gibt es im Bereich der Konsumgüter (besonders Elektronik) bis 2000 Euro schlicht nicht.

Für das Produkthaftungsgesetz muss ein Produkt ebenso tatsächlich nachweisbar fehlerhaft sein.
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20.03.2012 00:46 Uhr von killa_mav
 
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@shadow#: Wie soll es denn sonst funktionieren?
Du kannst doch nicht einen Hersteller blind haften lassen. Bei einer Garantie werden auch Fälle abgedeckt, für die weder der Hersteller, noch der Kunde etwas kann.
Ob ein solcher Fall abgedeckt sein soll, muss der Hersteller selbst entscheiden können. Letztlich kann der Kunde auch entscheiden, ob er ein Produkt mit Gewährleistung wählt oder eben eines mit Garantie.
Wer mehr Sicherheit haben will muss eben mehr bezahlen.

Im übrigen geht diese Diskussion eh in die falsche Richtung. Der Autor kann nichts dafür, aber in einer anderen Quelle kann man nachlesen, dass es nicht um die Garantieerweiterung an sich geht. Vielmehr geht es darum, dass Apple nicht eindeutig auf die Gesetzliche Lage hinweist.
Sprich der Hersteller muss dem Kunden erklären, dass er Gewährleistung hat und neben dieser eben eine Garantie erwerben kann.
Quelle: http://www.welt.de/...
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20.03.2012 00:54 Uhr von shadow#
 
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@killa_mav: Wobei das eigentliche Problem dann schon wieder darin besteht, dass keiner kapiert dass Gewährleistung keine Garantie bedeutet.

Naja, für mobile Gerate bringt eine Wertgarantie sowieso mehr.
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20.03.2012 01:11 Uhr von killa_mav
 
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Richtig. Aber auch das kann man nicht einem Hersteller anlasten. Dieser benutzt ja lediglich Begriffe unseres rechtlichen Miteinander. Es ist ja nicht so, dass er sich Wörter ausdenkt.

Aber an sich ist es tatsächlich nicht die Aufgabe eines Herstellers, einem Kunden lückenlos seine rechtlichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Grundlegende Sachen sollte ein jeder selbst lernen.

Im übrigen beinhaltet das Care Produkt aber nicht nur eine Garantie, sondern gleichzeitig einen Support des Herstellers. Also einen Helpdesk, an den sich der Kunde bei Problemen mit den Produkten wenden kann und über eine kostenlose Nummer direkt Hilfe bekommt.

Ich kenne keinen Hersteller, bei dem man solch eine Hilfestellung quasi als Flatrate bekommt.
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20.03.2012 06:39 Uhr von Unrockstar
 
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@MBGucky: Oder man weiß, dass das Produket verlässlich ist, und "verdient" die 179 Euro, weil man eben nichts austauschen muss oder der Kunde den Service nicht in Anspruch nehmen muss.

Ich versteh dein Standpunkt, aber man kann ihn eben auch umgekehrt sehen.

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