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USA: Zwei Milliarden Dollar für Spionage-Zentrum

Einen großen Schritt in Richtung totale Überwachung machen derzeit die USA. In der Wüste Utahs wird derzeit für umgerechnet zwei Milliarden Dollar an einem Spionage-Zentrum für die NSA gearbeitet.

Ziel der Überwachung sind das gesamte Internet, Telefonanrufe und vor allem auch verschlüsselte Daten. Ein Exo-Flop-Supercomputer soll in der Lage sein, alle Passwörter zu knacken. Auch Spionage-Satelliten sollen zum Einsatz kommen.

Um Herr über den gewaltigen Stromverbrauch zu werden, spendiert die Regierung ein eigenes Kraftwerk. 64 Millionen Dollar für Stromrechnungen wird das den Steuerzahler jährlich kosten.


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WebReporter: XvT0x
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Dollar, Milliarden, Spionage, Zentrum
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 12:03 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Um ein Volk regierbar zu machen, muss man es kennen. Da besteht überhaupt kein Zweifel. Eine Regierung muss ja z.B. wissen, wieviele Arbeitslose es gibt, um zu wissen, wie hoch die Transferleistung sein wird, die sie bereitstellen muss.
Oder eine Regierung muss z.B. auch wissen, wieviele Km ein Durchschnittsbürger täglich mit dem PKW zurücklegt um zu wissen, wieviel Geld sie für den Ausbau der Verkehrswege in den Haushaltsplan einkalkulieren muss.

Insofern ist JEDES politische System auf dieser Erde auf ein gewisses Mindestmaß an Unterstützung seitens der Bürger angewiesen. Der Bürger gibt z.B. bei einer Volksbefragung einiges über sich preis, weil wir die Aufgabe, uns regieren zu lassen (im Sinne einer arbeitsteiligen Gesellschaft), abgeben an Leute, die uns im Idealfall repräsentieren. Regierungen brauchen statistische Daten um "good governance" zu ermöglichen.

Was aber dem Bürger gegenüber schlicht und ergreifend nicht fair ist, ist dass man ihn ausspioniert. Wird das Regieren dadurch "besser"? Hat der Bürger in irgendeiner Weise einen Vorteil davon?

Welchen handfesten Vorteil bietet ein derartiger Spionageangriff auf die eigene Bevölkerung?

Ich sehe hier in erster Linie 2 Nachteile:
1. Es kostet ne Menge Geld.
2. Wir werden transparenter und dadurch unfreier. Das Argument, dass wir ja ohnehin alles Mögliche über uns preis geben, lasse ich nicht gelten. Schließlich liegt es ja (zumindest teilweise) in meiner Hand, wieviel ich bei Facebook über mich preis gebe und ob ich mit Payback bezahle.


[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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19.03.2012 12:08 Uhr von MC_Kay
 
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Staatsfeind Nr.1: Kommt mir langsam wie in "Der Staatsfeind Nr.1" vor.

Sateliten, Supercomputer, etc. ....

Aber dass der Supercomputer alle Passwörter knacken kann ist möglich. Nur ob er dies auch in akzeptabler Zeit schafft ist eine andere Sache.
Alternativ könnten die auch den "Man in the middle" Angriff verwenden. Aber ob der wirklich was bringt sei man dahingestellt. Immerhin steigt durch sowas die Latenz (Pingzeit) enorm an!
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19.03.2012 12:13 Uhr von Perisecor
 
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Schon lange bekannt.

Die aktuellen Rechenzentren in Fort Meade waren a) zu klein und b) wird der Platz anderweitig benötigt.


Eine Überwachung von Telefongesprächen, E-Mails, FAX etc. findet auch schon seit Mitte der 50er Jahre durch die NSA statt - auch hier kann ich keine "News" erkennen.



Was letztlich bleibt sind zwei Dinge:
1) Das Outen diverser Medien bezüglich ihrer eigenen Unwissenheit, weil über 50 Jahre alt Verfahrensverhalten als Neuigkeit dargestellt werden
2) Schon lange bekannte Dinge als Neuigkeit verkaufen, das Ganze natürlich schön eingehüllt in anti amerikanische Worte.
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19.03.2012 13:57 Uhr von MarcTaleB
 
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@Periskop: Öhm, Du weisst aber schon, dass es in der News hauptsächlich um das NEUE Spionagezentrum geht (bzw. was es kostet) und Deine beiden genannten Punkte nur dazu da sind, die Verständlichkeit zu steigern?

Dann könnte man ja bei News zu einem neuen Gesetz (z.B. Telefonieren am Steuer) schreiben:
1. Gesetze gibt es schon ewig. Keine News!
2. Autos gibt´s auch schon über 100 Jahre.

Oder Crushial News:
1. Frauen gibt es schon seit Eva.
2. Titten auch. Keine News! ;-D

Wenn man denkt (?) wie Du, dürfte es ja gar keine News mehr geben, da ja Zusatzinformationen nicht erwünscht sind...
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19.03.2012 17:00 Uhr von ArrowTiger
 
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Klauen ist halt billger Im Wesentlichen wird das Ding, wie überall sonst auf der Welt, wohl für Wirtschaftsspionage genutzt werden.

Da sind die 64 Millionen Dollar jährlich schnell wieder drin...

=8-^

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