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Hannover: Kaffee auf Rädern nicht erlaubt

Der 40-jährige Amin Babakarchel ist mit einem speziellen Fahrradaufbau unterwegs und verkauft Kaffee, Espresso und Cappuccino auf Rädern. Doch damit soll jetzt innerhalb der Stadt Hannover Schluss sein, weil dieses nach einer speziellen Satzung der Stadt Hannover nicht erlaubt sei.

Politiker reagieren mit Unverständnis auf die seit 2008 in Hannover geltende Sondernutzungssatzung. Besonders merkwürdig ist die Tatsache, dass es zum Beispiel in der Innenstadt von Hannover einen "fliegenden" Würstchenverkauf gibt, welcher eine Erlaubnis besitzt.

Denn nach der bisherigen Regelung ist ein Bauchladenverkauf mit einer speziellen Sondernutzungerlaubnis gestattet, ein Verkauf auf Rädern ist jedoch nicht möglich.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verkauf, Hannover, Kaffee, Händler
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2012 11:26 Uhr von Stiffler2k4
 
+23 | -2
 
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lächerlich da würd ich mir doch direkt ein Paar Stützen ans Rad schweißen und die Karre aufbocken....schon ist´s kein Verkauf auf Rädern mehr:-)
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19.03.2012 11:36 Uhr von fexinat0r
 
+15 | -12
 
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Regeln: Viele dieser Regeln haben schon ihren Sinn.
Nur leider gibt es zu wenige Regeln gegen aggressiv bettelnde Roma, so dass diese Regeln zur Regulation von solchen Verkäufern pedantisch und wie schikane erscheinen.
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19.03.2012 12:06 Uhr von alicologne
 
+28 | -2
 
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Na super Da kommt jemand auf die Idee sich selbständig zu machen um nicht arbeitslos dem Staat auf der Tasche zu liegen und dann so etwas. Ich wette das diese Beamten im Ausland bestimmt auch mal zu so einem Stand am Strand gehen würden wenn sie Lust auf ein Kaffee hätten.

Wieso kann man nicht einfach die Regelung anpassen? Was ist daran so schwer?
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19.03.2012 12:12 Uhr von scRs
 
+2 | -13
 
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19.03.2012 12:17 Uhr von Floppy77
 
+22 | -2
 
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Statt die froh sind, dass er seinen: Lebensunterhalt selber verdienen will. Soll er den Laden schliessen und Hartz 4 beantragen. Die wollen es ja nicht anders.
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19.03.2012 12:21 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+7 | -1
 
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@ alicologne: Schwer daran ist, dass es eigentlich sehr leicht ist. Das macht es für Beamte unzumutbar unbürokratisch - und damit KÖNNEN die einfach nicht umgehen.

Machen wir uns nichts vor. Für jemanden, der in der Mittagspause Lust auf nen Kaffee hat, gibt es - besonders jetzt wo das Wetter besser wird und man sich draußen auch gerne mal auf ne Bank setzt - nichts praktischeres. Damit steht dieser Mann mit seiner sehr guten Idee in Konkurrenz zu den etablierten Läden, die ihrerseits auch Kaffee verkaufen. Und die haben nunmal eine stärkere Lobby als jemand, der Kaffee vom Fahrrad aus verkauft.
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19.03.2012 12:24 Uhr von sicness66
 
+8 | -2
 
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Typisch Deutschland
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19.03.2012 12:25 Uhr von CommanderRitchie
 
+11 | -2
 
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Deutschland regelt sich kaputt Manchmal ist der Bürokratismus in Deutschland so lächerlich.... da müßten eigentlich alle Gesetzes - und Verordnungs-Verfasser mit roter Pappnase herumlaufen.

Da hat der Vor-Kommentator schon ganz recht......
So scheint die Wirklichkeit in der BRD zu sein....
1. Man hat eine gute Geschäftsidee die nicht darauf hinaus läuft andere Menschen zu Betrügen..... und die Gesetze und Verordnungen verhindern dieses Geschäftsmodell.
2. Man hat eine gute Geschäftsidee..... und erhält dafür keine finanzielle Unterstützung..... keine Sicherheiten, keine Vergleichs-Erfolgs-Bilanzen..... also gibts auch keine Kredite, etc.
3. Geschäftsideen werden von höheren Stellen nieder gemacht und / oder verhindert.... aber kurze Zeit später gründen Großkonzerne ein "Merchandising-System" und teilen sich den "Reibach" und die Verkaufsgebiete untereinander auf.
4. Ehrlich arbeitenden Leuten werden "Steine in den Weg" gelegt... aber die Bettelei von irgendwelchen "Vollpfosten" wird tolleriert.... von wegen: "Haste mal nen Euro?" etc.
Auch die "professionellen" Bettler mit - wahlweise - Krücken, Rollstuhl, "Schifferklavier" einer - hier nicht zu nennenden dürfenden - Bevölkerungsgruppe ist keiner Verordnung wert....

Ach egal..... Schönen Gruß von Sarrazin.....
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19.03.2012 12:40 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -1
 
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@alicologne: zitat: "Wieso kann man nicht einfach die Regelung anpassen? Was ist daran so schwer?"

weil regelungen in deutschland etwas heiliges sind. hierzulande würde man lieber 10.000 arbeitslose mehr riskieren, als irgendeine regelung zu ändern. einzig die apokalypse würde es fertig bringen, eine regelung in deutschland außer kraft zu setzen ;-)
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19.03.2012 13:51 Uhr von uhrknall
 
+8 | -1
 
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ich glaube dieser Kaffee-Verkäufer war mal bei Galileo zu sehen. Da ging es um geniale Geschäftsideen. In dem Eigenbau, mit dem der Mann herumfährt, steckt ein gewaltiges Stück Arbeit. Schade, dass Deutschland es Selbstständigen oft so schwer macht.
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19.03.2012 14:12 Uhr von learchos
 
+8 | -2
 
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Problematisch: Ich hatte die Chance mich selbstständig zu machen. Nur leider wurde das aufgrund von "Regeln" untersagt. Ich müsste einen Meisterbrief besitzen um eine eigene kleine Firma zu gründen. Meine frage war, was ein Meister mehr kann als ein Geselle mit über 20 Jahren Erfahrung und Kurse in Buchführung.
Das ist hier in Deutschland das Problem. Alles ist überreglementiert und es erstickt Inovationen und arbeitswillen im Keim.

Grüße aus Aachen
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19.03.2012 15:34 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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Wenn der Mann seine Steuern zahlt, sollte die Stadt ihn nicht mit solchen "Regelungen" behelligen.
Hier in Irland zum Beispiel wuerde es schlicht und ergreifend soetwas nicht geben. Wahrscheinlich wuerde er hier ein richtig gutes Geschaeft machen mit seinem Service!
Nunja, Irland muss ja auch froh sein, wenn ueberhaupt jemand Steuern zahlt... ;-)
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19.03.2012 17:11 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -4
 
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@learchos: Warum hast du dann als Naturtalent keinen Meistertitel?
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20.03.2012 02:31 Uhr von learchos
 
+2 | -0
 
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@Dracultepes: Wie kommst du jetzt auf Naturtalent?

Ich bin gelernter Karrosseriebauer und Autolackierer und der Meistertitel in einen der beiden Berufen hätte mich damals weit über 18000 Mark gekostet und in dieser Zeit(1 Jahr) hätte ich nicht arbeiten gehen können wegen Schule. Also ich musste Geld sparen für den Titel und um in dieser Zeit meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Ich hätte natürlich auch die Abendschule für Meister besuchen können was das gleiche kostete, aber dafür 3 Jahre dauerte. Ich hatte keine reichen Eltern die das für mich finanziert hätten wie bei manch andere. Jetzt ist es dafür zu spät, ich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in diesen Berufen arbeiten.
Ich wollte mich damals ohne einen Titel selbstständig machen. Wo währe denn das Problem? Meister sind in einigen Berufen überbewertet. Und im KFZ Bereich sowieso. Du bezahlst heutzutage Meisterarbeit die eh ein Lehrling gemacht hat. Bezahlst also für etwas viel mehr, obwohl die Arbeit ein normaler Geselle oder sogar vielleicht ein Lehrling gemacht hat.

Ich verstehe immer noch nicht warum du mich jetzt Naturtalent nennst in einer Form die beleidigend rüber kommt.

Grüße aus Aachen

[ nachträglich editiert von learchos ]

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