18.03.12 20:07 Uhr
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"Ordinär" hohe Topmanager-Gehälter weiter in der Kritik

Die Kritik wegen der deutlichen Gehaltssteigerung von deutschen Topmanagern ebbt nicht ab. Nun werden sogar aus dem Unternehmerlager kritische Töne laut. Der Verband der Familienunternehmer äußerte, dass die Vergütung der Manager nicht über fünf Millionen Euro pro Jahr steigen dürfe.

"Fünf Millionen sind eine vernünftige Grenze, das ist auch ein schönes Gehalt, und dafür kriegt man alle guten Leute", so der Präsident des Familienverbandes, Lutz Goebel, gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Professor Michael Adams sagte, dass die Gehälter "ordinär" hoch seien. Es müsse nicht sein, dass Herr Winterkorn, Vorstandsmitglied bei VW, das 50fache von Bundeskanzlerin Angela Merkel verdiene.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Manager, Gehalt, Höhe, Verdienst
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2012 20:07 Uhr von Borgir
 
+9 | -4
 
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"Ordinär" ist das richtige Wort sieht man das Gehalt der arbeitenden Zunft, das meist nicht mal zum Leben ausreicht.
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18.03.2012 20:33 Uhr von kbot
 
+0 | -5
 
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"Meinung des Autors zum Thema:

"Ordinär" ist das richtige Wort sieht man das Gehalt der arbeitenden Zunft, das meist nicht mal zum Leben ausreicht."

öhm, weißt du überhaupt die Bedeutung dieses Wortes? o,0
Ordinär ist das Gehalt, was die "arbeitende Zunft" erhält, aber die Manager erhalten eher ein absurdes Gehalt...

http://de.wiktionary.org/...
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18.03.2012 20:39 Uhr von Borgir
 
+7 | -0
 
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@kbot: ich halte das Gehalt absolut für ordinär (schmutzig, gewagt, deftig nach Duden-Definition). Passt also schon.
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18.03.2012 21:25 Uhr von Allmightyrandom
 
+7 | -0
 
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Wir brauchen: unbedingt Obergrenzen bzw. Verhältnismäßigkeit der Gehälter gesetzlich verankert.

Ähnlich dem in der Schweiz diskutierten Modell, dass ein Manager nur das x-fache Einkommen des durchschnittlichen Arbeitnehmers im Konzern hat.

Sonst wirds hier bald echt dunkel für 98% der Bevölkerung...
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18.03.2012 22:52 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+2 | -0
 
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Das Problem an der Sache ist: Wenn gute Manager bei deutschen Firmen immens weniger verdienen als im Ausland, warum sollten sie dann hier bleiben?
Das sit der gleiche Blödsinn wie bei der Tobin-Steuer (Finanztransaktionssteuer) Wenn es in deutschland und Frankreich eine Tobin-Tax gibt, warum sollten Firmen dann hier handeln?
Im grunde ist es super das es eine gegenbewegung zu diesen Extrem hohen gehältern gibt, aber das Problem ist das man das überall einheitlich machen muss, sonst beschneidet man automatisch seine Wirtschaft aber alles läuft so weiter wie bisher.
Im Grunde auch ein Beweis, warum eine globale Wirtschaft ohne globale rechte zum tode verurteilt ist.
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19.03.2012 00:40 Uhr von Chris9988
 
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Ordinär mag ja sein, aaaber wieso wird das Gehalt mit dem von Frau Merkel verglichen ????

Top Manager = Hirnschmalz mächtig angestrengt,

Politiker = Märchenerzähler und nur ständig am nachdenken wie man nicht gleich einschläft.

Von daher ist das Einkommen von frau Merkel noch ums 100fache zu hoch.

Und von verdienen kann ja wohl bei den meisten Politikern keine Rede sein. Die bekommen Geld, aber verdienen tun Sie es bestimmt nicht !

[ nachträglich editiert von Chris9988 ]
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19.03.2012 02:38 Uhr von Achtungsgebietender
 
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Wer hat gesagt, das Leben sei gerecht??? Wer in der Schule für adäquat gute Noten sorgt, kann später einen besseren Beruf ergreifen und verdient dann auch mehr Geld. Wo ist denn das Problem? Wer auch nur annähernd in dieser Gehaltsklasse wie die Topmanager oben verdient, käme nie auf die Idee, sich darüber zu beschweren. Was soll das also? Es hilft den Armen auch nicht zu mehr Geld, wenn die Topmanager weniger verdienen.
Klar ist es doof, wenn man eine 5 Kinder in die Welt gesetzt hat und keinen Job hat - ich finde das dann aber eher verantwortungslos. Bevor ich mir über Familienplanung gedanken mache, sehe ich zu, dass es mit der Schulbildung für einen anständigen Job reicht.
Was den Jobverlust anbelangt: Menschen mit 1er Abitur bekommen bewiesenermaßen deutlich mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Hauptschulabsolventen, denen die Schule am Ar*** vorbeigegangen ist (die aber später rumschreien, die Welt sei so ungerecht!).
Viele wollen ja noch nicht mal die Möglichkeiten der Weiterbildung in Anspruch nehmen, geschweige denn sind bereit zum Wechsel der Stadt (was Topmanager im übrigen ständig machen)...
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19.03.2012 07:19 Uhr von jschling
 
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@Achtungsgebietender: schöne heile Welt, du glaubst sicherlich auch noch an den Osterhasen ?
Für eine geistige Elite mag es vielleicht stimmen, da mag Angebot und Nachfrage für ein ausreichendes (Millionen-) Gehalt reichen, aber für den Durchschnitssbürger ? der muss weder blöd noch faul sein und kann auch studiert haben: aufgrund von Konkurenz und der Tatsache, dass es mehr Bewerber als Jobs gibt (eigentlich ja toll, es könnten alle deutlich weniger arbeiten), gepaart mit unserem tollen neuen Sozialstaat... da wird gedrückt wo es nur geht deutlich unterhalb eines auch nur halbwegs gerechten Lohns - und das ganze halt auch, um für Manager entsprechende Millionen bereit zu haben.
Weltwirtschaftlich gesehen gibts das Problem ja schon sehr lange (nur hat es bis vor ~10-15 Jahren hierzulande keinen interessiert, da waren die deutliche Mehrheit hierzulande auch Nutzniesser des Systems *g*) - aber ist es deiner Meinung nach tatsächlich korrekt, wenn "Angebot + Nachfrage"mässig taiwanesische Kinder für weniger als 1 Euro am Tag, 7 Tage die Woche 10 Stunden malochen, damit die Jeans hier im Discounter 29 Euro kostet ?
Wer das tatsächlich für rechtens hält, der sollte schleunigst einen Arzt aufsuchen ! (wobei ich nicht im geringsten sagen möchte, dass ich eine "sinnvolle Lösung" des Problems habe, aber dann bleibt erstmal nur sanktionieren, auch wenn ich solche Lösungen )
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19.03.2012 13:38 Uhr von terramex
 
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hmm Ich sehe das Problem eher so, dass die Top-Manager nicht zu
viel sondern die Masse zu Wenig bekommt. Wegen mir kann
ein Ackermann seine Millionen (auch zu Unrecht) scheffeln.
Wichtig ist mir persönlich, dass ich mit meinem Gehalt meiner
Familie und mir ein angenehmes Leben bereiten kann.
Damit meine ich auch, dass man sich hin und wieder mal was
leisten können sollte, ohne sich groß Gedanken zu machen,
ob ich zum Monatsende noch was auf den Tisch zum Essen
für meine Familie und mich habe.....
Vielleich sollte man es mal so sehen....

[ nachträglich editiert von terramex ]
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22.03.2012 17:07 Uhr von Allmightyrandom
 
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Eine: Firma erwirtschaftet nunmal nur einen bestimmten Ertrag...

Wenn der Manager dafür sorgt, dass die Firma MEHR Rendite abwirft, sorgt dass ja nicht dafür dass mehr Geld für alle da ist. Im Gegenteil, Konkurrenten der Firma werden Umsatzeinbußen haben. Es geht also im wesentlichen um die UMVERTEILUNG des Geldes. Und da ist das Problem:
Global Player können aufgrund Ihrer Marktmacht relativ einfach die Preise diktieren - und für den so erwirtschafteten Gewinn bekommt der Manager Geld in gigantischem Ausmas. Im Gegenzug gehen viele kleine und mittelständige Unternehmen den Bach runter, welche vorher die lokale Wirtschaft Ihrerseits gestärkt haben. Die Milliarden der Konzerne versickern aber irgendwo, das Geld wird hin- und hergeschoben und kommt oftmals nichtmals beim angestellten an. Es bleibt also eine Managerschicht die Millionen verdient indem Sie die Marktmacht ausnutzt, ebenso kassieren Großaktionäre richtig ab. Verlierer ist jeder, der in dem System nicht der Gewinner ist. Wenn man nun den Anreiz schaffen kann mit einer kleineren / mittleren Firma ebenso gutes Geld zu verdienen haben alle Gewonnen:

Es werden mit Sicherheit mehr Steuern gezahlt (weil man nicht Scheinverluste in Usbekistan abschreiben kann), das Geld bleibt in der Region UND es gibt wieder mehr Konkurrenz unter den Betrieben / Händlern.

Guckt euch doch mal ein durchschnittliches Einkaufszenter an... überall die gleichen 10 Ketten welche 3 Konzernen anhängen welche die totale Marktmacht inne haben.

Das ist kein gesunder Wettbewerb und für den Konsumenten, die Angestellten und die Produzenten schlecht...

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