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EU: Demnächst Zwangsabgabe auf Plastiktüten?

Laut einem EU-Gutachten bringt eine Zwangsabgabe für Plastiktüten aus Umweltschutzgründen mehr als ein Verbot.

Ein Verbot wäre "eine ungesetzliche Verzerrung des Markts" und würde vom EU-Recht nicht gestützt werden.

EU-Umweltkommissar Janez Potocnik prüft derzeit noch ein Verbot oder eine Zwangsabgabe.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Verbot, Abgabe, Plastiktüte
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2012 12:10 Uhr von jaycee78
 
+9 | -11
 
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@Klickklaus: Was sollen das bitte für Alternativen sein?

Wenn es regnet, reisst einem eine Papiertüte auseinander und durch eine Stofftüte wird alles nass.

Plastiktüten sind praktisch, billig und leicht.
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18.03.2012 12:34 Uhr von syndikatM
 
+9 | -0
 
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ich habe immer einen einkaufskorb dabei.
praktisch zum einkaufen im laden, um alle waren schnell und handgerecht zu transportieren.
praktisch für den transport vom laden zum auto (kein unnötiges umlagern wie beim einkaufswagen)
und fest genug um auch mal jemanden mit dem korb zu verdreschen.
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18.03.2012 12:36 Uhr von phal0r
 
+8 | -3
 
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@jaycee78: Es gibt auch lustige Utensilien wie Rucksäcke. Unglaublich, oder?
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18.03.2012 12:56 Uhr von jaycee78
 
+5 | -14
 
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@phal0r: Soll ich jetzt den ganzen Tag mit einem Rucksack durch die Gegend laufen nur weil ein paar Öko-Fuzzies ein Problem mit Plastik haben?

Solche unsinnigen Behinderungen führen nur dazu, dass man aus Protest den nächsten Ölwechsel im Naturschutzgebiet macht.
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18.03.2012 13:00 Uhr von kingoftf
 
+5 | -0
 
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Bei uns auf Teneriffa: gibt es schon lange zwischen 3-10 Cent Kosten pro Tüte.
Alle Shops bieten aber geflochtene Kunststofftaschen an, die 60 Cent kosten und enorm stabil sind.
Und im Auto haben wir immer 10 Tüten, so dass wir den Inhalt des Einkaufswagens immer auf dem Parkplatz in die Tüten umpacken, also entfällt der andauernde Neukauf von Tüten fast vollständig


Wo ist da also ein Problem?

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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18.03.2012 13:33 Uhr von phal0r
 
+5 | -2
 
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@jaycee78: Oh man, du bist einfach nur ein Ignorant. Denk mal ein Stückchen weiter, ob es der passt oder nicht, aber die Natur lässt sich nicht ohne Konsequenzen ewig ausbeuten. Was machst du denn, wenn wirklich mal das Öl ausgeht, schreibst du dann einen Brief an Greenpeace, was der Mist soll, oder was?

Hier kann man mit wenig Aufwand die Natur etwas schützen, weil Plastiktüten eben achtlos weggeworfen werden, weil sie, wie du bereits sagtest, handlich und billig sind. Blöderweise dauert es über 100 Jahre bis so eine Tüte mal verrottet ist.

Auf Plastiktüten zu verzichten, ist ja nun wirklich kein harter Einschnitt ins Leben, aber für dich scheinbar schon zu viel.
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18.03.2012 13:35 Uhr von kingoftf
 
+3 | -3
 
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@Klickklaus: Psssst, 1984 darf nichts verraten wegen der Illuminaten und der Bilderberger, die hier mitlesen und dann per WLAN die Gehirne der Gegner und Kritiker schmelzen
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18.03.2012 13:54 Uhr von jaycee78
 
+1 | -5
 
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@phal0r: Wenn man am Tag 5 Kilo Benzin verbraucht, was macht dann noch eine Tüte, die vielleicht 50 Gramm wiegt?

Am Ende landet der Müll sowieso in der Verbrennung, egal ob Grüner Punkt oder Restmüll. Wo ist da der Unterschied zu einem Ölkraftwerk oder Kohlekraftwerk?

Alu-Dosen sollte man besser verbieten. Die zu produzieren braucht viel Strom und der wird teurer ohne Atomkraft.

[ nachträglich editiert von jaycee78 ]
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18.03.2012 13:57 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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Haben wir hier zum Glück faktisch sowieso schon: Sinnvoller wäre es, mit gezielten Gesetzen den Ländern in den Allerwertesten zu treten, in den die Tüten ein Umweltproblem darstellen.

Nachdem die größten Dreckschweine (Italien, ehemals 25% von Europas Tütenkonsum) nicht biologisch abbaubare Plastiktüten aber bereits vor einam Jahr verboten haben, wüsste ich nicht mal wer das ist. Spanien? Polen? In Frankreich sind Plastiktüten jedenfalls auch bereits verboten.

@1984
Es gab, als das Thema letzten Mai aktuell war, eine Online Bürgerbefragung der EU-Kommission.
Wenn du daran nicht teilgenommen hast weil du so etwas zu undemokratisch findest, darfst du gerne die Klappe halten!

@Terrorstorm
In den USA sagst du auf Nachfrage dass du eine Papiertüte möchtest (weil dich sonst jeder für einen Umweltzerstörer hält) und gibst dem Träger Trinkgeld.
Soviel zu den Unterschieden...

@jaycee78
Da es eh nichts hilft geben wir lieber gleich auf? Danke für´s Gespräch...
Mit den Dosen hast du in 95% der Fälle Recht.

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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18.03.2012 14:57 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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@Warpilein2: Demokratie erfordert manchmal auch ein wenig Eigeninitiative:
http://ec.europa.eu/...
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18.03.2012 15:01 Uhr von aquilax
 
+3 | -5
 
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sorry assis: sorry assis, aber mit plastktüten laufen nur euresgleichen rum.

mal ganz von erdöl, bisphenol A, 1000-jährigem müll, fischesterben etc abgesehen:

es gibt nichts schlimmeres, als mit einer aldi etc pp. -tüte durch die gegend zu laufen. wie arm das aussieht!

ich bevorzuge einen edlen, stylishen korb und trage ihn gern.

vor allem kauft man mit dem korb gezielter und sinnvoller ein und nimmt die waren höchstens 2-mal in die hand.

das ist meine meinung als mann.
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18.03.2012 15:03 Uhr von irykinguri
 
+1 | -2
 
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lol: ihr omas redet über plastiktüten und einkaufskörbe ^^

ich fordere pfandabgabe für plastiktüten
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18.03.2012 15:09 Uhr von aquilax
 
+3 | -0
 
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@irikingq....und du kleinkind: und du kleinkind redest über spiele und downloads.

ich hab gar nicht bemerkt , dass tüten in italien verboten wurden.

geil. ich bin auch für ein verbot in deutschland.

lest mal:

Die Bilder der Müll-geplagten süditalienischen Metropole Neapel gingen um die Welt. Und auf allen anklagenden Fotografien von Straßen und Gassen der Großstadt an den Füßen des Vesuvs waren sie zu sehen: Plastiktüten, aus denen der Unrat hervorquoll. Wer schon Ferien gemacht hat im Belpaese, wird sich ebenfalls an unschöne Müllhaufen an malerischen Stränden oder in einsamen Naturparks erinnern können. Doch seit dem 1. Januar sind die umweltverschmutzenden Plastiksäcke in Italien verboten.

Die Verbraucher reagierten am ersten Einkaufstag positiv. "Ich finde das super", erklärte Francesco Marras vor einem Supermarkt der Kette "Carrefour" in der Nähe des Vatikans. So täte man wenigstens ein bisschen was für die Umwelt. Er fühle sich so richtig "schwedisch"-vorbildlich. Seine Freundin Chiara stimmte ihm zwar zu, hat aber auch ihre Zweifel: "Es ist aber schon eine Umstellung. Man hat ja nicht immer seinen Beutel dabei".

Tatsächlich liebten die Italiener bisher ihre Plastiktüten. Von den Tabletten aus der Apotheke über Gemüse vom Markt bis hin zum Großeinkauf im Discountmarkt wurde alles in Plastik gehüllt nach Hause getragen. Die bereits im Haushaltsplan 2007 beschlossene und erst jetzt in Kraft getretene Umstellung auf Tüten aus biologisch abbaubarem Material wird im Land denn auch als historische Entscheidung gewertet.
25 Prozent von Europas Tütenkonsum

In Italien wurden bisher nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation Legambiente pro Kopf durchschnittlich 300 Plastiktüten jährlich verbraucht. Das entspricht etwa 200.000 Tonnen und rund 20 Milliarden Tüten im Jahr - ein Viertel des gesamten europäischen Tüten-Konsums.

"Allein um die zu produzieren, wurden etwa 430 Tonnen Ölressourcen verheizt", schätzt ein Sprecher des italienischen Landwirtschaftsverbandes Coldiretti. Neben dem Energie-Verbrauch kritisieren die Verfechter der neuen Regelung wie etwa Italiens Umweltministerin Stefania Prestigiacomo die unselige Haltbarkeit der alten Tüten. So dauert es rund 400 Jahre, bevor die Plastikbeutel in ihre Bestandteile zerfallen. Als Abfallbeutel benutzt sorgten sie zudem in Müllverbrennungsanlagen für umweltschädliche Gase.
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18.03.2012 15:39 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Worüber man sich aufregen kann: Stellen wir uns doch mal vor, es gäbe keine Plastiktüten mehr. Könnten wir dann nicht mehr einkaufen ? Geht da die Welt unter ? Und nun soll da eine Zwangsabgabe draufgeschraubt werden. Werde ich dann Zwangsgesteuert wie ein Roboter doch zur Plastiktüte greifen ? Bin ich nicht mehr frei, mein eigenes Handeln zu steuern und Alternativen zu ergreifen ? Man hat es aber auch schwer so als Mensch...
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18.03.2012 15:45 Uhr von aquilax
 
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@sicness: dein name ist programm?

es gibt eben menschen, die
mehr gehirnwindungen beanspruchen als die anderen.

wenn dir deine lebensform in diesem stadium reicht: bitte.

andere denken eben etwas weiter.

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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18.03.2012 15:48 Uhr von aquilax
 
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ich denke: ich denke, dass es bei dir u.a. auch aus diesem grunde finanziell nicht besonders, sagen wir "feudal" aussieht.
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18.03.2012 17:20 Uhr von aquilax
 
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29.03.2012 16:05 Uhr von Thimphu2003
 
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@ aquilax: aquilax, andere Leute beschimpfen, aber von der Sache selbst nicht so viel Ahnung haben... Hauptsache das Wort "Plastik" kommt irgendwo vor und schon ist alles des Teufels.

1. Wort: Erdöl.
Wenn du mit deinem Auto 1 Mal weniger zur Arbeit fährst, kannst du vom eingesparten "Erdöl" einige Hundert Plastiktüten herstellen. Und die sind dann nachhaltiger, als das Benzin/Diesel einfach zu verbrennen! Da wirst du mir ja sicherlich Recht geben.

2. Wort: Bisphenol A
In Plastiktüten ist nicht die Spur von Bisphenol A
Denn Plastiktüten sind nicht aus Polycarbonat, sondern aus Polyethylen.

3. Wort: 1000-jährigem Müll
PE (Polyethylen)-Tüten zerfallen nach einigen Jahren, nicht aber nach tausend.
Wenn du die Tüten mehrmals verwendest - was natürlich auf alle Fälle auf Grund der Nachhaltigkeit gemacht werden soll, kann man sie anschließend immernoch recyceln. Einfach nur die Vorgaben Einhalten und nicht in den Kompost oder den Wald werfen.

4. Wort: Fischesterben
es werden Potenzen mehr Fische getötet durch Verklappung, Dieselverlust, Ölplattformen, Schiffsverkehr, Chemikalien, Klimaerwärmung, Sportfischerei, Trockenlegung, Schleusen, Katzenfutter, Kollateralschäden und vielem mehr, als durch im Ozean schwimmende Plastiktüten.

5. arm aussehende Aldi-Tüten.
Da gebe ich dir Recht.

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