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Preisexplosion bei Eiern zeigt Auswirkung: Netto erlaubt nur noch kleine Mengen

Aufgrund des EU-weiten Verbots der Käfighaltung von Legehennen explodierten die Eierpreise in einigen EU-Ländern förmlich. Die Tschechen fahren seitdem über die Grenze nach Deutschland und tätigen hier Eier-Hamsterkäufe (ShortNews berichtete).

Der Netto-Markendiscount hat diesen Masseneinkäufen nun einen Riegel vorgeschoben. "Es gab wirklich Fälle, in denen Leute sich den ganzen Kofferraum mit Eiern vollgeladen haben. Wir möchten aber, dass alle unsere Kunden Eier bei uns bekommen", erklärt Unternehmenssprecherin Christina Stylianou.

Nun erhält jeder Kunde nur noch "haushaltsübliche Mengen", also zwei Packungen Eier pro Sorte. Da Netto insgesamt vier verschiedene Eiersorten anbietet, ergibt sich somit maximal acht Packungen. Die Einschränkung gilt allerdings nur für die Filialen an der tschechischen Grenze.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Kauf, Ei, Auswirkung, Einschränkung, Netto
Quelle: www.rp-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2012 21:59 Uhr von rolf.w
 
+10 | -2
 
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Exposion: Was für eine Preisexplosion gab es denn???? Kostet das Ei jetzt 32 Cent statt 28 Cent?? Irgendwie ist diese Explosion aber sowas von an mir vorbei gegangen.
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17.03.2012 22:20 Uhr von Achtungsgebietender
 
+4 | -1
 
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Zeus35 hat leider Recht Es ist kediglich die "konventionelle Käfighaltung" verboten.
Wieder so eine unkonsequente Änderung...
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18.03.2012 04:51 Uhr von shadow#
 
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Die eigentliche Sauerei: Dass Legebatterien bisher immer noch erlaubt waren.
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18.03.2012 11:27 Uhr von rolf.w
 
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@Klickklaus: Danke für den Link. Ich habe mir da auch die Quelle mal angesehen und bin überrascht, was hier so dramatisch als Preisexplosion betitelt wird.
Statt 2,5 Cent zahlt der Großabnehmer nun 3,5 Cent pro Ei. Das ist in Prozent ausgedrückt natürlich gewaltig, in realen Zahlen aber doch eher nichts dramatisches. Würde man das auf Fertigprodukte umrechnen, zB für Kuchen, ich glaube es würde nichtmal eine Preiserhöhung von 5 Cent rechtfertigen.

Und ich glaube, dies ist auch das wahre Problem. Natürlich würden die Hersteller gerne die Preise erhöhen, aber nicht um 5 sondern lieber um 10 - 20 - 30 Cent, das aber lässt sich durch den Eierpreis allein nicht rechtfertigen und sie würden an den Pranger gestellt. Wäre ja auch ein marktuntypischer Preis, würde man für einen Fertigkuchen statt 4,99 Euro nun 5, 04 Euro verlangen. 5,19 Euro wären gewohntere Preise, aber die wären allein durch die Eier nicht zu rechtfertigen.
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18.03.2012 16:49 Uhr von ptahotep
 
+1 | -1
 
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Was bedeutet "Haushaltüblich": entweder bin ich zu doof um eine Normierung für so etwas zu finden oder der Begriff ist tatsächlich nicht definiert.
Kann mich mal bitte jemand aufklären?
Wenn ich in den Geschäftern nachfrage bekomme ich nur vage "Informationen" (das variiert und ist von Fall zu Fall abhängig) und auf schriftliche Anfragen wird nicht geantwortet...
Ich habe weder in den Gesetzestexten der Bundesrepublik Deutschland noch in den Vorschlägen der EU was davon gesehen.
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18.03.2012 17:03 Uhr von rolf.w
 
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@ptahotep: Gehörst Du zu den Menschen, die anstatt selber zu denken sich lieber für jeden Fall eine Norm wünschen? Oder sollte man es für Dich umbenennen in "Nur für den Privatverbrauch" oder "Nicht für gewerbsmäßige Zwecke"?
Es ist doch wohl, selbst ohne großartigen Gedankengang, einleuchtend, dass man einen Begriff wie "Haushaltsüblich" nicht normen kann, da auch die Haushalte nicht genormt sind.
Isst Du eigentlich gerne Korinthen oder wohnst gar am Isthmus?
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18.03.2012 17:50 Uhr von ptahotep
 
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@rofl.w: Ok, anders formuliert:
Ich bin beim Einkaufen und ein verheirateter Bekannter mit 4 Kinder hat mich darum gebeten ob ich ihm "auf dem Weg" noch bitte ein paar Sachen mitbringen könnte.
Ich gehe also in den Discounter, nehme die Menge die ich für mich persönlich und für meinen Bekannten benötige.
Um Stress an der Kasse zu vermeiden habe ich die Ware so zusammen gelegt das es in einem Gang kassiert werden kann.
Jetzt habe ich also die Menge für 3 Erwachsene und 4 Kinder. Ist das eine "haushaltsübliche" Menge, wenn ja, wie kann ich den "Beweis" erbringen das ich diese Menge einkaufen "darf"?

Und jetzt her mit den Minusen.
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18.03.2012 18:12 Uhr von rolf.w
 
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@ptahotep: "... wie kann ich den "Beweis" erbringen das ich diese Menge einkaufen "darf"?"

Erstmal ist es ja so, dass man als Kunde nicht beweispflichtig ist. Mir ist es noch nie untergekommen, dass ich mich an irgendeiner Kasse für meinen Einkauf rechtfertigen musste. Sollte es dennoch mal vorkommen, würde ich es schlicht kurz erklären. Sollte es an der Kasse dennoch zu Problemen kommen, würde ich mir die Filialleitung kommen lassen und das besprechen.

Ich habe selbst für 4 Jahre in einem international tätigen Möbelhaus schwedischen Ursprungs im Service gearbeitet. Ich kenne als sehr wohl das Kundenclientel. Unter anderem habe ich auch Ersatzteile an Kunden herausgegeben und ob Du es glaubst oder nicht, man entwickelt ein Gespür dafür, ob jemand etwas für sich oder gewerbsmäßig haben möchte.
Und es gab nichts, dass man nicht in einem vernünftigen Gespräch klären konnte.
Man kann das natürlich nicht 1:1 mit dem Arbeiten an einer Supermarktkasse vergleichen, aber spätestens die Geschäfts-/Filialleitung hat dieses Gespür auch und zudem haben die auch herzlich wenig Lust, mit dem Kunden über 30 Eier, 5 Pakete Windeln oder 6 Broten zu diskutieren.

Grundsätzlich mache ich mir vor dem Einkauf keine Gedanken darüber, welche Probleme ich an der Kasse bekommen könnte.
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18.03.2012 18:17 Uhr von ptahotep
 
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@rofl.w: Es ist schön welche Erfahrungen Du schon gesammelt hast, aber diese erklären mir immer noch nicht die Definition "haushaltsübliche Menge".
Wieviel ist das jetzt und wie kann man den Beweis erbringen das man diese Menge benötigt?
Siehe mein vorheriges Posting mit meinem bekannten dem ich im Rahmen eines Freundschaftsdienstes den Einkauf gleich mit erledige.

Meine Anfrage besteht genau aus dem Grund das ich schon an einer Kasse eine Diskussion hatte wo man mir den Erwerb der Waren verweigert hat.
Und da ging es um einen Einkauf im Wert von ~350 EUR.
In dieser Konstellation. Und laut der Kassiererin war keine "wesiungsbefugte" Person anwesend, mit der man es hätte klären können.
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18.03.2012 18:44 Uhr von rolf.w
 
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@ptahotep: "..aber diese erklären mir immer noch nicht die Definition "haushaltsübliche Menge"."

Weil es die nicht gibt.

Wenn Du mit Deiner Ware zur Kasse gehst signalisierst Du nur die Bereitschaft einen Kaufvertrag abzuschließen. Ob Dein Angebot aber angenommen wird entscheidest nicht Du sondern "das Geschäft". Also im allgemeinen die an der Kasse arbeitende Person. Es ist eine irrige Annahme, dass ein Geschäft einem alles verkaufen MUSS.
Die Regeln legt einzig und allein der Anbietende fest. Wenn das Geschäft entscheidet, 30 Eier pro Person/Kunde, dann ist das so. Es gibt keine Verpflichtung Dir 31 Eier zu verkaufen.
Wenn Du also demnächst wieder Bedenken hast, kläre es VOR dem Einkauf ab, nur so kannst Du wirklich sicher sein.
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18.03.2012 18:50 Uhr von ptahotep
 
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@rolf.w: >> "..aber diese erklären mir immer noch nicht die Definition "haushaltsübliche Menge"."
> Weil es die nicht gibt.

Warum wird das dann hingeschrieben?

BTW: Mir ist bewusst das meine Handlung ein Gebot darstellt, allerdings muss dann der Ladenbesitzer damit rechnen das ich beim Finanzamt eine Anfrage stelle ob der ein Gewerbe mit Gewinnabsichten betreibt.
Und glaube mir: Oft genug diese Anfrage gestellt, idealerweise auch noch von mehreren Personen, sorgt dann für angenehme Überraschungen bei dem Händler.
ach, diesbezüglich: Wenn der keine Waren veräußern will - : Warum bietet der dann Waren an?
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18.03.2012 19:18 Uhr von rolf.w
 
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@ptahotep: "Warum wird das dann hingeschrieben?"

Weil man von vornherein erkennen lassen möchte, dass es sich um einen begrenzten Vorrat handelt. Die Rechtsauffassung besagt, ein Angebot soll/muss 2 Tage vorrätig sein.
Also will der Händler dem auch entsprechen und verhindern, dass einzelne Käufer den Vorrat in kurzer Zeit Einkaufswagenweise herauskarren und die nachfolgende Kundschaft zu Recht verärgert ist.

"allerdings muss dann der Ladenbesitzer damit rechnen das ich beim Finanzamt eine Anfrage stelle ob der ein Gewerbe mit Gewinnabsichten betreibt."

Das ist Kinderkram.

"Wenn der keine Waren veräußern will - : Warum bietet der dann Waren an? "

Will er schon, aber nicht alles an wenige Kunden sondern wenig an viele Kunden. Der Händler hat kein Interesse daran, rechtlich belangt oder abgemahnt zu werden.
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01.07.2012 22:05 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Oh Mann: Zum Glück hatte ich eine dumme NETTO-Verkäuferin, habe mir gleich 500 Eier gesichert.
Wie lange halten die?

Will wer welche?

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