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Bundesamt für Strahlenschutz: Deutschland für Atomkatastrophe nicht gewappnet

Aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz geht hervor, dass Deutschland im Falle eines Atomunfalls wie in Fukushima überfordert wäre. Die Szenarien ergaben höhere Verstrahlungsradien als bislang angenommen - ganze Städte müssten evakuiert werden.

Im Notfallplan seien diese Szenarien bislang nicht vorhanden gewesen, so der Bericht. Das Bundesamt simulierte mehrere Atomunfälle für das stillgelegte Atomkraftwerk Philippsburg in Kombination der Wetterdaten aus dem Jahr 2010. Die Szenarien wurden über 15, 25 und 30 Tage durchgespielt.

100 Kilometer um das betroffene AKW dürften Bewohner ihre Häuser nicht verlassen. Bei wechselnden Windrichtungen wären Einsatzkräfte schnell überfordert. Ein grundlegendes Problem sind die Eingriffsgrenzwerte, die in Deutschland höher liegen als in Japan und ein schnelles Eingreifen erschweren.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Feuerwehr, Evakuierung, Bundesamt, Atomkatastrophe, Überforderung
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2012 20:21 Uhr von sooma
 
+5 | -7
 
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Quelle surprise! -.-

Aber nee nee, alles wird gut: http://www.tagesspiegel.de/...
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17.03.2012 20:28 Uhr von syndikatM
 
+7 | -27
 
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17.03.2012 20:29 Uhr von ghostinside
 
+6 | -4
 
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sooma: Die Quelle ist das Bundesamt für Strahlenschutz.

Außerdem wird im Tagesspiegel nur über eine 10km Zone gesprochen und nicht 100km.
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17.03.2012 20:34 Uhr von sooma
 
+1 | -3
 
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@nothinginside: Ich hatte den Tagesspiegel-Artikel eigentlich als eine Art Realsatire verstanden...

Das andere war Französisch, aber nicht das Günstige da vom Strassenstrich. ^^
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17.03.2012 21:17 Uhr von Sje1986
 
+10 | -6
 
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Mich wundert das kein bisschen.
Unsere unfähigen Politiker können sich ja bloß gegenseitg das Geld in ihre fetten Är...., äh Hintern.
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17.03.2012 21:47 Uhr von rolf.w
 
+6 | -1
 
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Also: Ich frage mich da, gibt es denn überhaupt ein Land, bei dem es anders ist?
Nicht, dass ich der Meinung bin, wenn es woanders nicht klappt, muss es hier auch nicht klappen. Aber irgendwie habe ich da den Eindruck, man möchte es als besonders dramatisch in Deutschland darstellen.
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17.03.2012 22:01 Uhr von AOC
 
+4 | -2
 
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Hirn: Ist Deutschland überhaupt gegen etwas gewappnet???
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17.03.2012 22:06 Uhr von KingPiKe
 
+5 | -6
 
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Shortnews-Experten: Aber laut den ganzen Experten auf Shortnews kann doch sowas in Deutschland niemals passieren...
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17.03.2012 22:34 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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Titel falsch: Es geht um eine Katastrophe exakt so wie sie in Fukushima passierte, nicht um Atomkatrastrophen generell.

Hauptunterschied ist, wie lange Radioaktivität entweichen kann.
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17.03.2012 23:16 Uhr von Kati_Lysator
 
+2 | -0
 
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@AOC
na klar und gegen was wir nicht alles gewappnet sind. wir zahlen so viele verschiedene steuern die uns schützen, die mineralölsteuer z.b. macht die strassen neu (da nicht so viele strassen in ordnung sind, zahlen wir wahrscheinlich nicht genug davon(haha)). und die neue atomsteuer wird dafür sorgen, das die katastrophe sich nicht so weit ausbreitet oder wer viel bezahlt den schütz das vor verstrahlung.

jetzt mal im ernst, wenn das ganze noch ein bissel breit getreten wird, wird so was in ähnlicher form kommen.
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18.03.2012 00:07 Uhr von sicness66
 
+1 | -2
 
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Periscecor: Titel ist überhaupt nicht falsch. Aber du widersprichts dich ja auch gleich im ersten Satz. Hauptsache meckern.
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18.03.2012 00:26 Uhr von fromdusktilldawn
 
+3 | -4
 
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akw`s4ever
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18.03.2012 04:34 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Es gibt genügend Jodpillen für alle: Die sind dermaßen klug verteilt dass man die spätestens 2 Wochen nach einem Unfall auch geliefert bekommt...
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18.03.2012 10:35 Uhr von mort76
 
+0 | -2
 
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Helldriver, Deutschland ist ein von starken Erdbeben gefährdetes Gebiet.
Die großen Flußläufe markieren quasi die besonders gefährdeten Gebiete.
Na, wo stehen wohl unsere Meiler, weil sie so viel Kühlwasser brauchen?
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18.03.2012 16:09 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ mort76: "Deutschland ist ein von starken Erdbeben gefährdetes Gebiet."

Was ist dann der Pazifikraum (vor allem Japan und die US Ostküste), das südliche Südamerika und die Türkei? Absolute Todeszone?


Die Erdbeben, die in Deutschland und den direkten Nachbarländern auftreten, sind vernachlässigbar. Sollte es hier tatsächlich ein Mega-Erdbeben geben, dann sind eventuell gefährdete AKW ein eher kleines Problem. Neben der komplett vernichteten Infrastruktur, welche nicht auf starke Erdbeben ausgelegt ist, würde es nämlich vor allem Chemie- und Kosmetikbetriebe zerlegen, welche sich quasi überall mitten in bewohnten Gebieten befinden.

Deutsche AKW besitzen nämlich einen Erdbebenschutz, Brücken, Firmen und Häuser aber nicht.

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