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Niederlande: Mehrere Missbrauchsopfer wurden wahrscheinlich zwangskastriert

In den Niederlanden wurde diese Woche bekannt, dass in niederländischen römisch-katholischen psychiatrischen Abteilungen in den 50er Jahren männliche Missbrauchsopfer höchstwahrscheinlich zwangskastriert wurden.

Zumindest von einem Jungen ist belegt, welches Schicksal er erleiden musste. Nachdem er von Geistlichen wiederholt missbraucht wurde, ging er zu Polizei und landete anschließend in eine von der Kirche geleiteten Psychiatrieanstalt. Dort wurde er zwangskastriert, um seine Homosexualität zu "heilen".

Inzwischen denkt man aber, dass mindestens zehn weitere Missbrauchsopfer kastriert wurden. Man sucht derzeit nach Beweisen, die dieses Vorgehen der katholischen Kirche belegen. Die Deetman Kommission befasst sich nun mit dem Fall. Angeblich kannte man die Vorwürfe, untersuchte diese jedoch nicht.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Niederlande, Homosexualität, Katholische Kirche, Kastration, Missbrauchsopfer
Quelle: www.dutchnews.nl

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2012 20:35 Uhr von Mailzerstoerer
 
+15 | -4
 
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Wahnsinn wie die Katholiken mit ihren: Opfern umgeht-die Opfer wurden kastriert,um sie von der homosexualität zu heilen, ohne deren Pfaffen hätte diese "Opfer" es nie erleben müssen!
Aber man kennt es ja von der Katholiken falsch und verlogen samt Papst
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17.03.2012 22:20 Uhr von supermeier