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Spotify & Co: Musiker bekommen nur 0,00164 Euro pro Stream

Die Band "Breitenbach" hat dem Hessischen Rundfunk ihre Abrechnung gezeigt. Bislang waren die Berechnungsschlüssel der Musikindustrie ein Geheimnis. Der hr vergleicht: Wie viel Geld bleibt einem Künstler, wenn er seine Musik über den Fachhandel, Download- oder Streamingplattformen verkauft?

Verkauft eine Band ihr Album im Fachhandel für 15 Euro, bleiben der Band im besten Fall circa 3,10 €. Verkauft die Band das Album über eine Downloadplattform wie iTunes, bleiben ihr rund 2,52 Euro (iTunes behält 25 Prozent des Preises ein). Über einen Streaminganbieter bleiben nur rund 0,02 Euro.

Damit die Musiker von ihrer Arbeit leben können, gründen viele ihr eigenes Musiklabel. Prof. Udo Dahmen von der Popakademie in Baden-Württemberg warnt jedoch vor zu viel Eigeninitiative unerfahrener Bands: "Für einen dauerhaften Erfolg müssen Profis ran."


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WebReporter: ChrisD.
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Band, Musiker, Stream, Gage
Quelle: www.hr-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2012 12:29 Uhr von ChrisD.
 
+3 | -5
 
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Schaut euch unbedingt mal die Grafik an. Es ist schon der Hammer, wie wenig übrig bleibt. Interessant finde ich auch die Rechnung im Artikel: Möchte ein Musiker einen Hartz-IV-Satz erwirtschaften, müssten seine Songs insgesamt über 228.048 mal gestreamt werden.
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17.03.2012 12:44 Uhr von guugle
 
+14 | -17
 
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die armen: Die armen Musiker nagen ja schon fast am Hungertod. Können sie sich ein Auto oder Villa weniger kaufen ;)
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17.03.2012 12:44 Uhr von CoffeMaker
 
+27 | -4
 
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Blödsinnige Berechnung. Die CD oder den Download machst du einmal. Bei den kostenlosen Streamen gehen die Leute mehr als einmal rauf und damit bekommt der Künstler im Prinzip nur fürs Hören der Musik das Geld und nicht für den Besitz.

Und wer sagt das man von einem Lied leben soll? Je mehr Lieder die Künstler machen je mehr nehmen sie ein und das ohne einen Finger je wieder krumm machen zu müssen.
Reicht das nicht müssen eben Konzerte gemacht werden, haben die Musiker früher auch nicht anders gemacht.

Es wird immer so kurzsichtig auf eine Sache geguckt, man vergißt aber das bei jedem Furz wo die Musik benutzt wird bezahlt wird und das weltweit. Das die Künstler so wenig bekommen, nun wenn die Labels 50% abkassieren dann kein Wunder.

Und zum Schluß, es gibt eine Marktwirtschaft sollte man meinen und wenn ich mich nicht irre wird durch Überschwemmung des Marktes nun mal alles billiger bzw. sollte es billiger sein. Aber heutzutage träumt ja jeder davon ein gefeierter Star zu sein dem man das Geld für einen geträllerten Song in die Tasche schiebt.
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17.03.2012 12:50 Uhr von marcofan
 
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@Autor: stimmt! Genau aus diesem Grund muß die komplette Musikvermarktung (Radio, Auftritte, Konzertverkauf, Merchandising, Internetverbreitung + Werbung) in die eigene Hand genommen werden. Es ist um die Künstler ein kleiner, zugeschnittener Medienkonzern aufzubauen, sonst verdient man wirklich nur Hartz4, wenn überhaupt. Ich kenne einen Fall, da liegen schon fast 1,4 Mio Videoviews alleine bei YouTube vor und trotzdem wurde unterm Strich überhaupt nichts verdient, es kamen nicht einmal die Kosten für Produktionen und Auftritte herein.
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17.03.2012 12:51 Uhr von CoffeMaker
 
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Polizist: Ihr habt jede Menge Songs runtergeladen. Hier steht ihr hättet sogar von Judas Priest gezogen.Das heißt das ihr eine ganze Weile in den Bau geht. Habt ihr was zu eurer Verteidigung zu sagen?

Kyle: Wir, wir dachten das wäre nicht so schlimm.
Polizist: Soo das wäre nicht so schlimm? Denkt ihr ernsthaft kostenlos Musik runterzuladen wäre eine Lapalie?
Zieht eure Klamotten an ich werde euch mal was zeigen und ich hoffe das es euch nicht gefällt!

Vor der Villa von Lars Ulrich.

Polizist: Das ist das Haus von Lars Ulrich, dem Drummer von Metallica. Seht ihr da liegt Lars an seinem Pool.

Kyle: Was ist mit ihm los?
Polizist: Er wollte sich diesen Monat neben den Pool eine goldgetäfelte Bar mit Haifischbecken einbauen lassen aber wegen den Typen die seine Musik umsonst runter laden muss er nun ein paar Monate warten bevor er sich das leisten kann.
Weiter das ist noch nicht alles.

Vor Britney Spears Privatjet.

Polizist: Das ist Britney Spears Privatjet. Fällt euch was auf? Früher hatte Britney eine Gulfstream 4 die musste sie verkaufen und musste sich eine Gulfstream 3 nehmen weil Typen wie ihr ihre Musik umsonst runtergeladen haben. Die Gulfstream 3 besitzt nichtmal eine Fernbedienung für ihr DVD-Surround System.
Denkt ihr immer noch das kostenlos Musik runter zu laden ist nicht so schlimm?
Kyle: Wir waren uns nicht im klaren darüber was wir tun.

Polizist: Das ist die Blödheit der Menschen.
Jetzt seht mal durch dieses Fenster.
Das ist die Familie von Master P. Nächste Woche hat sein Sohn Geburtstag und das einzigste was er sich gewünscht hat war eine Insel in Französisch Polynesien.

Kyle: Aber die kriegt er doch bestimmt.

Polizist (sich an den Kopf greifend): Ich sehe das die Insel verwaist bleibt. Wenn alles so weiter geht bekommt das Kind sein Tropenparadies nicht.

Stan: Tut uns leid. Wir werden uns nie wieder umsonst Musik runter laden.

Polizist: Ihr müsst lernen euch die schrecklichen Folgen vor Augen zu halten bevor ihr so egoistisch handelt. Ich fürchte das sonst die Musiker auf ewig verdammt sind ein Teil-Luxusleben zu führen.


Aus Southpark ^^

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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17.03.2012 12:59 Uhr von ChrisD.
 
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Streams werden abgespeichert: Zum Thema: Den Stream hört man sich ja öfters an: Bei der Suche über Google & Co werden direkt auch Programme angezeigt, die Tracks speichern können. Also könnte das Ganze echt (vor allem für "kleinere Bands") übel ausgehen.
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17.03.2012 13:04 Uhr von CoffeMaker
 
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@ChrisD. ich glaube (bin mir also nicht sicher) das es egal ist wie du das abrufst. Ich kann auf meinem Server auch sehen welche Dateien aufgerufen werden auch wenn die Leute nicht über die Seite raufgehen.

Oder meintest du rippen? Viel mir gerade so ein das sowas auch möglich ist. Blos sowas kann man unterbinden.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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17.03.2012 13:07 Uhr von marcofan
 
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@coffemaker: nur Bruchteile der Einnahmen: mehr kommt nicht beim Künstler an, und selbst davon mußt Du ca. 17 - 18 % Eigenverbrauch der Gema zuvor wegrechnen
Laut Gema:" 5/12 für den Komponisten, 3/12 für den Textdichter und 4/12 für den Verleger. Bei Tonträgervervielfältigungen erhält der Komponist 30%, der Textdichter 30% und der Verleger 40%"
Diese Sätze beziehen sich nicht auf den Umsatz, sondern auf die Urheberabgabe, ca. 1/10 des Umsatzes (Konzertkarten ez.),
Deswegen werden so viele eigene Musiklabels gegründet
@ChrisD. Du hast recht, so werden die mobilen Musikabspielgeräte jüngerer Nutzer in der Regel gefüllt. Auch YouTube- u.a. Videos lassen sich so lokal abspeichern, inden mit kleinen, kostenlosen Programmen der Cache ausgelesen wird. Deswegen funktioniert der CD7DVD-Verkauf mit Ausnahme des Konzertverkaufs kaum noch.

[ nachträglich editiert von marcofan ]
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17.03.2012 13:13 Uhr von CoffeMaker
 
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@marcofan das Problem kenne ich. Nicht umsonst war es letztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt so ruhig, keine Musik weil das was die GEMA wollte so schweineteuer war das sich das keiner leisten konnte.
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17.03.2012 13:26 Uhr von jaycee78
 
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17.03.2012 13:42 Uhr von Python44
 
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Dass muss man sich mal durchrechnen: von den 15 Euro für eine CD kassieren:

Staat an MwSt - 2,39€
Einzelhandel - 2,00 - 3,00€
Presswerk für die CD ~ 0,30€
absolute TOP Musiker - 3,10€
Logistikkosten pro Stück <0,10€
------------------------------------------
Plattenfirma - mindestens 6,00 Euro pro CD

Bei jungen Bands schrumpft deren Anteil Richtung 0,10 Euro pro CD und der Gewinn der Plattenfirma wächst auf stolze 9,00 Euro !!! Also mehr als alle anderen daran Beteiligten zusammen !!!
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17.03.2012 14:05 Uhr von xDP02
 
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@CoffeeMaker: "Oder meintest du rippen? Viel mir gerade so ein das sowas auch möglich ist. Blos sowas kann man unterbinden."

Ahja? Von PCs oder der Bedeutung von Rippen scheinst du keine Ahnung zu haben um soeine Aussage zu treffen. Die einfachste Methode die du definitiv nicht unterbinden kannst liefert Windows gleich mit: der Audiorecorder.
Ist ein wenig umständlicher als Tools die das ganze direkt von der Quelle machen, aber verhindern kannst du es nicht.

Mal abgesehen davon, wer musik auf seinen Rechner haben will, bekommts auch, für YouTube gibts auch zig Downloader, wer allerdings von sich auch zu Streamingdiensten geht, geht vermutlich nicht dort hin mit dem Vorsatz die Musik mitzuschneiden.
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17.03.2012 14:10 Uhr von CoffeMaker
 
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"GEZ und GEMA stellen dagegen zumindest beim normalen Radio und Fernsehen sicher, dass etwas Geld beim Erzeuger ankommt."

Blödsinn. Die GEMA zb. ist ein gewinnorientiertes Unternehmen die zwar so tun als wenn sie nur das beste für die Künstler wollen aber im Prinzip nur Profit wollen. Oder warum meinst du wohl kassieren sie in % und nicht normal auf Rechnung bei Darlegung aller Unkosten + Gehälter?

Ich glaube die Künstler wären besser dran ihre Rechte von der Mafia vertreten zu lassen als von diesen "seriösen" Blutsaugervereinen.

Ich hatte oben schon erwähnt, der Weihnachtsmarkt. Die GEMA wollte um die 2000€ pro Tag /pro Stand. Das soll wohl ein Witz sein. Ich möcht nicht wissen was von dem Geld in dem Wasserkopf der GEMA verschwindet, weil wenn man die Gebühren betrachtet müssten die Künstler in Geld schwimmen.

Bezahlt wird schon genug, es sind die Parasiten die zwischen Künstler und Verbraucher stehen die dafür sorgen das kaum was beim Künstler ankommt, nicht weil es so billig ist. Ich fühl mich echt immer verarscht wenn einer sagt "ist ja alles so billig".

"Von PCs oder der Bedeutung von Rippen scheinst du keine Ahnung zu haben um soeine Aussage zu treffen."

Unter Rippen in dem Fall verstehe ich das Trennen von Film und Audio so das ich nur die Audiospur habe.
Man kann den Begriff auch in anderen Zusammenhängen einsetzen. Zufrieden?

Davon mal abgesehen, wenn ich weiß das ich jederzeit kostenlosen Zugriff habe brauche ich mir das nicht runterladen. Das ist Blödsinn.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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17.03.2012 14:37 Uhr von marcofan
 
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@ Coffemaker: stimmt! Der niedrigste Vergütungssatz der Gema für den Rundfunk geht von einer Hörerzahl von 30000 aus. Das werden viele lokale Sender, Freie Radios, Spartensender, Uni/Studentensender nie erreichen. Viele Internetradios haben wegen dieser Kosten längst aufgegeben, da einfach die nötigen Einnahmen fehlen.
In Deutschland fallen übrigens (im Gegensatz zu Österreich) auch für kostenfreie Musikveranstaltungen Urheberabgaben an. Im Gegensatz dazu wird in Österreich 1% der Sendereinnahmen als Urheberabgabe fällig. Zu gut Deutsch, man kann dort mit sehr nidrigen Kosten Rundfunk betreiben, verdienen werden Künstler allerdings nur wirklich etwas wenn diese Konzerte geben können, Rundfunk mit einem Konzertveranstalter zusammenarbeiten lassen ist nicht schwer und gibt es längst, nebenbei bestimmt somit der Senderbetreiber, wer von den Künstlern ökonomisch groß wird. Nebenbei, wer den kleinen Ort Fucking kennt, der ist bestens für solche Aktivitäten geeignet.
Für VEränderungen ist der Gesetzgeber gefragt, zu einer zeitgemäßen Urheberrechtsreform zählt, das der Unternehmenserlös als Basis genommen wird, auch eine Einbindung des Usercontent sollte unter den Urheberschutz fallen.

[ nachträglich editiert von marcofan ]
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17.03.2012 15:35 Uhr von Prachtmops
 
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zitat:

Verkauft eine Band ihr Album im Fachhandel für 15 Euro, bleiben der Band im besten Fall circa 3,10 €. Verkauft die Band das Album über eine Downloadplattform wie iTunes, bleiben ihr rund 2,52 Euro (iTunes behält 25 Prozent des Preises ein). Über einen Streaminganbieter bleiben nur rund 0,02 Euro.

zitatende


von welchen musikern wird hier gesprochen?
wenn ich in meine abrechnungen so reingucke, da bekomme ich im schnitt so 1,10 pro verkauftem album.
der rest geht an musicload, itunes usw... sowie ans label.

und da itunes 25 % einbehält, gehen etwa 6,40 an das label.
ist doch klasse oder? man sollte fragen, wer die verbrecher sind, die im luxus leben.
garantiert nicht die musiker, sondern die labelbosse.
wir musiker sind quasi die praktikanten, machen die drecksarbeit für fast nix und wenn wir meckern, werden wir rausgeschmissen.
stehen ja genug andere künstler zur vermarktung bereit.

traurig aber wahr.... erinnert mich an den wahren witz:

arzt sagt zum musiker:

ich hab ne schlechte nachricht für sie:
sie haben nur noch 3 wochen zu leben.

sagt der musiker:

Wovon denn??
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17.03.2012 16:01 Uhr von Xavie
 
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Was hat das jetzt mit Spotify zu tun? Nichts! Bei denen kann man zwar auch Lieder kaufen, aber das Angebot wird von der breiten Masse ledeglich zum Streamen einzelner Lieder genutzt. Und hier wird für jeden Play gezahlt..

Meiner Meinung nach ist der Titel also komplett flasch!
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17.03.2012 18:31 Uhr von Achtungsgebietender
 
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@guugle - dieses unwissende Gesöhre stinkt: langsam echt zum Himmel!
Kannst Du nicht schnallen, dass 90% aller Menschen in der Musikindustrie KEINE Lady Kacka sind und KEINE VILLA haben??? Bist Du so dumm oder tust Du nur so?
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17.03.2012 18:32 Uhr von Achtungsgebietender
 
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Und Spotify verdients sich dabei die Tachen dick immer alles auf Kosten der Musiker... HORROR!!!
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17.03.2012 20:37 Uhr von CoffeMaker
 
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@Achtungsgebietender
"Und Spotify verdients sich dabei die Tachen dick.. "

Ob die sich die Taschen dick verdienen ist ja erstmal hingestellt. Dazu sickern zu wenige Informationen durch.
Das bisschen was durchsickert wie bei Youtube stellte des so dar das die GEMA soviel wollte das es unrentable wird.
Die GEMA guckt nur auf den Gesamtumsatz (der auch durch privates Material der User hereinkommt) und nicht auf die Einzelumsätze, weil bei den Einzelumsätzen stellte sich das dann so: GEMA wollte pro Click *0,027 cent, Youtube stellte entgegen das sie gerade mal *0,03 cent pro Click bekommen, dafür aber noch den Dienst zur Verfügung stellen der ja auch Kosten verursacht. Na das kann dann nicht funktionieren schließlich will ja Youtube auch verdienen und nicht draufzahlen.


* Zahlen sind fiktiv da ich die genauen Zahlen vergessen habe, sie sollen nur darstellen wie die GEMA rechnet

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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18.03.2012 04:48 Uhr von shadow#
 
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An der GEMA kommt man als Künstler nicht vorbei: Es gibt nur 2 Möglichkeiten:
Entweder die GEMA sammelt Geld für deine Musik ein und du bekommst ein paar Almosen...
oder die GEMA sammelt Geld für deine Musik ein und du bekommst nichts!

Ohne ein Raff-Label bleiben einer Band je nach Vertriebskanal und Medium 40-60% des Verkaufspreises.
Streaming ist keine Einnahmequelle sondern Promotion.
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18.03.2012 09:42 Uhr von mort76
 
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shadow, als nicht besonders bekannter Musiker zahlst du in jedem Fall drauf bei der GEMA.
Diese schüttet das Geld fast ausschließlich einerseits an die berühmten Musiker und andererseits an die klassischen Musiker aus.

Man kann eigentlich nur noch mit Konzerten Geld verdienen, denn auch von den Einnahmen aus den Plattenverkäufen bekommt der Musiker nur einen Bruchteil ausgezahlt.
Für Studios wird auch nur noch 10% von den Beträgen für die Musiker rausgerückt, als es damals üblich war- du sollst heute möglichst alles schonmal zuhause an der DAW vorproduzieren, damit es billig bleibt...

Außerdem behalten die Konzerne von dem Geld, daß sie mit den Onlineverkäufen machen, genausoviel zurück, als hätten sie CDs und Covers physisch herstellen müssen- da klingelt wieder die Kasse...

Nachwuchsförderung seitens der Plattenfirmen gibt es auch nicht mehr- die signen nurnoch das, was sich auf den Onlineplattformen sowieso schon bewährt hat.

Insofern klingt es für jeden Musiker wie ein schlechter Witz, wenn die Firmen herumjammern. DIE machen es sich heute verdammt einfach- investieren nichts, riskieren nichts, kassieren nurnoch.



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