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Hürden für das begehrte H-Kennzeichen werden deutlich geändert

In Zukunft soll es für Besitzer von Oldtimern einfacher werden, ihren Wagen mit einem begehrtem H-Kennzeichen zuzulassen. Der Gesetzgeber hat jetzt die entsprechenden Richtlinien für die Erteilung geändert und die Hürden deutlich erleichtert.

Die zuständigen Prüfer bekommen nun wesentlich mehr Ermessensspielraum beim Begutachten. Bisher mussten die Prüfer das Fahrzeug in eine von fünf Kategorien einordnen, die den Erhaltungszustand beschrieb. Um das H-Kennzeichen zu erlangen, durfte er nicht schlechter als Zustand drei sein.

Dieses System fällt nun komplett weg. Nun wird nach folgenden Punkten geprüft: Dem Alter, gutem Erhaltungszustand, angemessenen Gebrauchsspuren, kein Fehlen wesentlicher Teile und originale oder zumindest zeitgenössische Ausstattung muss gegeben sein.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Zulassung, Oldtimer, Kennzeichen, Gesetzgeber
Quelle: auto-presse.de

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17.03.2012 10:02 Uhr von Jlaebbischer
 
+19 | -6
 
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Hauptsache es wird in Zukunft nicht möglich sein, Oldies mit Blingbling-Felgen und modernen Tuningfahrwerken auf H zuzulassen.
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17.03.2012 11:36 Uhr von Phillsen
 
+6 | -7
 
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@Jlaebbischer: Naja einerseits stimme ich dem schon zu. Ich finde auch nicht, dass ein Auto mit H-Kennzeichen "Blingbling"Felgen braucht. aber warum neuere Technik verbieten, wenn sie relativ unsichtbar bleibt.
Sowas wie Scheibenbremsen z.B. oder ein anderer (neuerer) Motor, der weniger schluckt und weniger Gift rausbläst.

Klar das steht natürlich im Gegensatz zum eigentlichen Oldiegedanken. Aber ich für meinen Teil freu mich mehr an der Form als an der Originalität.

Ich für meinen Teil würde gern mehr schöne alte Autos auf den Strassen sehen, aber mir persönlich wäre das ständige Geschraube an den alten Kisten zu stressig. Lieber solidere neuere Technik unterm Blech verbauen und sich mit weniger Stress an den alten Formen freuen.

[ nachträglich editiert von Phillsen ]
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17.03.2012 12:11 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -1
 
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Phillsen: Kommt wohl auch immer auf den verwendungszweck an.

Die meisten H-Oldies werden wohl eher reine Wochenendfahrzeuge sein. Dementsprendsind auch die Versicherungen ausgelegt, die man speziell für so alte Wagen abschliessen kann. Da darf man teilweise nicht mehr wie 5000 Km im Jahr abrasseln.

Und so ausser Mode sind z.B. Trommelbremsen auch nicht. Der ziemlich neue Fiesta einer Bekannten hat nämlich hinten auch nur Trommelbremsen, wie ich kürzlich mit Erstaunen feststellen konnte.

Dinge, gegen die sicher garantiert kein TÜVler was sagen wird, dürften natürlich Anschnallgurte sein. Man muss sie in seinem Oldie nicht nachrüsten (lassen), aber jeder vernünftige Oldiefahrer macht das freiwillig.

So muss im Endeffekt auf jeden Fall jeder Oldiebesitzer selber Wissen, was er mit seinem Wagen macht. Dass die Gesetzgebung verhindert, dass jede bastelbude ein H-Kennzeichen bekommt, find ich insofern auch wichtig, dass es die Chance vergrössert, dass der eine oder andere Wagen weiterhin im Originalzustand bleibt und man somit nicht ins Automuseum muss, um mal zu sehen, wie die Autos vor X Jahren ausgesehen haben und welche Technik sie hatten.

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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17.03.2012 13:48 Uhr von mahoney2002
 
+3 | -1
 
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@Jlaebbischer: Fahrwerk gebe ich dir nur Recht in bezug auf die Dämpfer und Federn, es muss nicht sein das ein Oldi mit Bilstein Schraubfahrwerk ausgerüstet wird.
Jedoch macht es gerade für die älteren Amis schon was aus da vernünftige Aufhängung und modernere Dämpfer zu verbauen, auch die Bremsen sollte man bei diesen Fahrzeugen unbedingt auf Scheiben umrüsten.
Über 2 Tonnen bremsen sich mit Trommel echt bescheiden, da sollte man an seine und die Sicherheit der anderen denken, kannst ja mal eine Vollbremsung machen wenn hinter dir so ein Schiff mit alten Bremsen fährt.
So ein altes Auto hat noch richtiges Blech der rauscht durch die modernen Plastik/Dosenblechbomber einfach durch. ;-)
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17.03.2012 14:01 Uhr von Jlaebbischer
 
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mahoney: Ok, im Vergleich zum Fiesta meiner Bekannten hast du da ein recht durchschlagendes Argument ;)
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17.03.2012 16:40 Uhr von Alice_undergrounD
 
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17.03.2012 17:33 Uhr von hennerjung
 
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@Alice: Du und Deine Kommentare auch.
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17.03.2012 17:49 Uhr von Phillsen
 
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@Alice_undergrounD: Sagst du uns auch warum?

[ nachträglich editiert von Phillsen ]
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17.03.2012 17:59 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ hennerjung: :(

@ Phillsen

jo mach ich. das h-kennzeichen und die damit einhergehende steuerliche begünstigung ist in höchstem maße ungerecht und inkonsequent. alle normalen autos werden nach umweltschutzgründen, co2-emission und verbrauchsklassen besteuert, warum sollte man da ausgerechnet diese autos mit ihrer veralteten technik und ihrem höheren verbrauch steuerlich begünstigen? zumal diese wagen meistens eh nur mehr liebelei als tatsächliche nutzfahrzeuge sind.
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17.03.2012 18:21 Uhr von hennerjung
 
+3 | -0
 
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@Alice: Genau, in diesem Zuge schaffen wir dann alle Museen auch noch ab, die Leinwände von Picasso und Co gehören recycelt, genauso wie das deutsche Museum in München an nen Schrottler verkauft wird.

@All: Wenns für meine Motorräder was bringen würde, hätten 2 davon auch ein H drauf. Aber so ist die Steuer und Versicherung billiger als mit H-Kennzeichen.
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17.03.2012 19:37 Uhr von GhostMaster37083
 
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@Alice: Die Besteuerung nach Co²-Emissionen gilt erst für Fahrzeuge die nach dem 1.Juli 2009 zugelassen wurden. Alle älteren Autos werden sinnlos nach Hubraum besteuert.
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17.03.2012 19:45 Uhr von BoltThrower321
 
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Naja...also Verbrauchstechnisch hat sich nicht so viel geändert. Ein 98er Micra verbaucht genau so viel wie ein 2008er an Benzin.

Was mich an dieser News gewaltig irritiert ist

"angemessenen Gebrauchsspuren,"

verstehe ich nicht ganz...ein Auto sollte man doch pflegen. D.H. auch das ich den Lack besonders gut poliere und Wachse...
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17.03.2012 20:53 Uhr von Jlaebbischer
 
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BoltThrower: Ich vermute mal, damit ist gemeint, dass Wagen, die vor Rost auseinanderfallen, oder aussehen, wie ein Stock Car keine Chance auf ein H haben.
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17.03.2012 20:55 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ hennerjung: der vergleich mit den museen hinkt, aber das weisst du selber. erstens habe ich nicht gefordert die alten autos abzuschaffen, sondern die lediglich steuervergünstigung für diese. und zweitens müssen private museen genauso umsatzsteuer zahlen wie jeder normale betrieb. warum das für autos nicht gelten soll ist mir unklar.

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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17.03.2012 21:35 Uhr von no_trespassing
 
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Dachte was anderes: Hatte bei der Überschrift vermutet, dass der Staat wieder nach Steuereinnahmen schaut und die Hürden höher ansetzt.

Denn jetzt kommen langsam die ersten Youngtimer in die H-Kennzeichen-Ära.

Baujahr 1982+ geht jetzt auf die 30 zu und damit die Massenserien der BMW E30 und Mercedes W126.

1983 kommt der VW Golf II hinzu, 1985 dann die Mercedes-Baureihe W124,

Diese 3 Baureihen wurden mehrere Millionen Mal gebaut und es gibt heute noch viele davon.

Von daher hätte ich fast gedacht, man erhält das H-Kennzeichen erst 30 Jahre nach Auslaufen der Baureihe.

Das wäre bei einem Golf II und BMW E30 dann erst 2022.
Bis dahin werden diese auch so rar sein, dass sie wirklich als historische Seltenheit gelten.

Aber so ist es auch ok, denn erstens ist es mal für den Autofahrer gut und zweitens hat das Auto ja trotzdem 30 Jahre auf dem Buckel.
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17.03.2012 22:25 Uhr von Jlaebbischer
 
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no_trespassing: So falscvh liegst du gar nicht. In Berlin wird ständig überlegt, das Eintrittsalter auf 40 anzuheben. Auch mit Blick darauf, dass jetzt die Fahrzeuggeneration 30 wird, bei der wirklich mal so gute Rostvorsorge betrieben wurde, dass ein Grossteil der Wagen die Chance hat, so alt zu werden.

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