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Studie schreckt auf: IT-Administratoren sind besonders Burnout-gefährdet

Die IT-Sicherheitsverantwortlichen in Unternehmen kämpfen mit einem erhöhten Burnout-Risiko. Das ergab eine neue Studie, die kürzlich auf der "RSA Conference 2012" von der Organisation secburnout.org vorgestellt wurde.

Befragt wurden zu dem Thema 124 Sicherheitsexperten in Unternehmen zu den Indikatoren Erschöpfung, Zynismus und persönliche Ineffektivität. Bei fast 13 Prozent wurde ein erhöhtes Burnout-Risiko festgestellt. Knapp 27 Prozent sind deshalb mit ihrem Job nicht zufrieden.

Das unverhältnismäßig hohe Burnout-Risiko unter IT-Sicherheitsexperten steht anscheinend in direktem Zusammenhang mit der Stressbelastung durch rasant wachsende Datenmengen, sich verschärfende Sicherheitsbedrohungen und die Kluft zwischen IT-Sicherheitsbeauftragten und der restlichen Organisation.


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WebReporter: Justus5
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Risiko, IT, Burnout
Quelle: www.speicherguide.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2012 14:39 Uhr von Justus5
 
+22 | -3
 
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Das Hauptproblem scheint wohl zu sein, dass IT-Sicherheitsexperten nur seltenst Feedback erhalten, solange alles gut läuft. Sie stehen aber sofort in der Kritik, sobald das Informationssicherheitssystem nicht mehr reibungslos funktioniert. Und dank Hacker- und sonstigen Angriffen passieren Negativerlebnisse anscheinend fast tagtäglich.
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16.03.2012 14:54 Uhr von jpanse
 
+17 | -3
 
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Zynismus?! Den Brauchste bei dem Job, bei mir ist er angeboren.
Ich lasse meine DAUs immer abblitzen.

Mein Computer nervt micht , blablabla
Ja, dann gibts halt nen neuen..
Was alles neu einrichten und überhaupt? Och nee...dann lieber doch nicht ;)
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16.03.2012 15:43 Uhr von jpanse
 
+12 | -1
 
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@Halmo: das Problem habe ich zum Glück nicht. Wenn ich plausibel machen kann warum ich mal wieder nen Server brauche der 20k kostet, bekomme ich den auch.

Die User sind teilweise einfach belastend.
Gut und manche Projekte können dich in den Wahnsinn treiben, am schlimmsten ist es wenn man so lange an was Arbeitet das man langsam BEtriebsblind wird, einem die Lösung praktisch schon auif dem Tisch liegt, man sieht sie aber nicht.
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16.03.2012 16:44 Uhr von AnotherHater
 
+0 | -0
 
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Persönliche Ineffektivität was sich dahinter wohl verbirgt?
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16.03.2012 16:57 Uhr von majorpain
 
+7 | -0
 
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Denke halt: Damals wo ich angefangen habe waren 1 Supporter auf ca 100 Personen.
Heute sind es zum Teil 300 Leute auf 1 Supporter.
Dann immer mehr Anwendungen für mehr Aufgaben.
Denke das Outsourcing immer günstiger weniger Supporter mehr Aufgaben machen einen mit der Zeit kapput.
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16.03.2012 18:12 Uhr von Seravan
 
+5 | -1
 
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BOFH: ja ich gebs zu Zynismus gehört dazu..
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16.03.2012 18:26 Uhr von Mahmoud_25
 
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Arbeitszeit und Bereitschaft: tun ihr übriges. Ich weiß nicht wie oft ich aus dem Schlaf geweckt worden bin weil irgend ein Update von einem Maschinen Hersteller schon wieder nicht passt und IP Adressen angeglichen werden müssen. Oder die Leute auf alles in ihren Emails klicken sich einen Virus einfangen und es heist wir haben doch ein Antivirus und eine Firewall. 99% der Probleme sitzen hinter dem Computer und wir von der IT müssen es ausbaden.
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16.03.2012 18:47 Uhr von Aviator2005
 
+14 | -1
 
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Admintreffen hier?? ich kann dem Ganzen hier nur zustimmen (und dem Bericht natürlich auch).

Die Admins sind das Bindeglied zwischen den geschäftsführenden DAU und den ausführenden DAU.

Den Schwachsinn, den Administratoren auszubaden haben, geht sehr oft über das menschlich Machbare hinaus.

Ein Fall aus der Realität:

Externer Organisationsberater: "Ihre Mitarbeiter benötigen Schulung!"

Geschäftsführung: "Dafür haben wir unseren Admin"

Externer Organisationsberater: "Achso, er schickt die Leute auf Schulungen?"

Geschäftsführung: "Nein. der hat nicht viel zu tun, das macht er nebenbei"

Externer Orgnisationsberater: "Umstellung auf Windows7, Office 2010 und die neue Verwaltungssoftware.... das macht er alles Alleine??????"

GF: "Ja....?!?! warum nicht ??!!!"

Externer Organisationsberater: "Sie haben einen Defibrilator im Hause??"

GF: "Nein!?!"

Externer Orgnaisationsberater: "Dann sollten Sie sich schleunigst einen anschaffen."

GF: "Paßt schon, der ist ja belastbar...."

GF zum Admin: "Achja....ich hab da vorhin etwas gelöscht... und nun zeigt die Datenbank nichts mehr an... das kriegen Sie bis zum Mittag wieder hin!!!!!?".


12:25 Todeszeitpunkt des Admins B. der Firma A aus C.
Er starb an multiplen Herzinfarkten.

[ nachträglich editiert von Aviator2005 ]
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16.03.2012 19:45 Uhr von CroNeo
 
+7 | -1
 
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@majorpain: 1 Systembetreuer auf 300 Personen? Schön wär´s, bei mir sind es sogar mehr Personen! :(
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16.03.2012 21:02 Uhr von Aviator2005
 
+5 | -1
 
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nachtrag...Admintreffen Wow.. das entwickelt sich ja hier zu eine Selbsthilfegruppe.... :-)

Herr_Erd.Maennchen: Klasse Kommentar!
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16.03.2012 21:47 Uhr von Tuvok_
 
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@Herr_Erd.Maennchen: Irgendwie kommt mir das bekannt vor ...
Ich hab bei solchen "Schlauschnackern" wie man hier im
Norden sagt irgendwann mal die Bombe platzen lassen...
DAS hat geholfen. Aber die Zeiten wo ich mir von irgendwelchen
Technischen Nixblickern einen reinwürgen lasse sind lange vorbei... Null Überblick über die Komplexität mancher Systeme aber ne Riesenklappe DAT ham wa gern...
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16.03.2012 21:54 Uhr von ChickenCowboy
 
+7 | -1
 
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Absolut richtig: Jo, die Administration tut mir Leid, da kommt wirklich ne Menge Dummheit an und man soll noch nett und freundlich bleiben. Ich persönlich habe eine Zeit im Helpdesk gearbeitet und auch da passiert dasselbe. Wobei ich glaube, dass sich dieses Drama heute immer mehr auch auf andere Tätigkeiten im IT-Umfeld ausweitet. Programmierer sind nur noch Handwerker, die von BWL-Halbaffen diktierten Bullshit umsetzen müssen und am Ende mit dem Admin um die Wette krampfen, dass es auch beim Kunden läuft. Es geht halt nur noch ums Verkaufen.
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17.03.2012 02:04 Uhr von neisi
 
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Mission Impossible! Bei uns in der Firma: 1 Admin auf 100 User, was da alles "einfach so" kaputt geht... Nie löscht jemand was versehentlich, es ist "einfach weg, gestern war´s noch da".
Dann ist der "Computerdreck" schuld und der blöde Admin kann das nicht mal reparieren, der nutzlose Trottel kann ja gar nicht zaubern.
Wenn ich so sehe wie teils Menschen mit Computer umgehen, dann frage ich mich wie die morgens überhaupt den Weg in die Firma gefunden haben, die kann man nicht mehr ernst nehmen.
Müsste der Admin auch ihr Auto warten, würden die es putzen mit Stahlwolle und Kratzbürste...

[ nachträglich editiert von neisi ]
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17.03.2012 03:10 Uhr von Chris9988
 
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leider tragen ein teil dazu auch noch diese bekloppten self-study-admins bei.
Die haben ihr gefährliches Halbwissen aus irgendwelchen Computer-Bild, DATA-Becker Büchern, lernen Microsoft Prüfungen mit irgendwelchen Quizzer-Programmen, machen schnell eine auswendig gelernte Prüfung und verkaufen sich dann weit unter Wert.
Es ist so zum Kotzen, das Du als richtiger CNE/MCSE usw. nur noch Jobs mit 7,50h Lohn bekommst.
Support für zig Clients sind ja nicht das Problem.
Sondern wie schon teils hier erkannt: Der Oberdau (nennen wir ihn mal Chef) der ja der Meinung ist, das Er und auch seine Angestellten ja unbedingt mit den Firmen-PC´s in den Pausen auch bei eBay surfen können sollen !
Und dann wundert der gnädige Herr sich warum im Netzwerk der ein oder andere Virus herum fleucht.
Zumal ja kein Geld für eine Hardwarefirewall her muss, es reicht ja AVIRA, "das hat sein Sohn Zuhause ja auch".....

Hier denke ich manchmal, soll wohl der Admin auch noch die Hardware selber mitbringen/ersetzen.

Mich wundert es, das solche Chefs noch nie nach der Frau unter der Motorhaube gesucht haben, die zu Ihm gesprochen hat "in 500m haben Sie Ihr Ziel erreicht".

[ nachträglich editiert von Chris9988 ]
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17.03.2012 19:18 Uhr von excitedspoon
 
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@ChickenCowboy: Genau das Problem habe ich auch. Ich arbeite als Programmier mit Spezialisierung aufs Backend. Meine Arbeitskollegen (die Frontend-Designer) heimsen das ganze Lob ein, weil ja alles "so toll" aussieht, obwohl ihr Job nur 10% der Arbeit des Gesamtauftrags ausmacht, die restlichen 90% liegen bei mir. Und wenn dann mal was nicht funktioniert bin ich der Arsch.

Der Mann im "Hintergrund" zu sein (Admin/Programmierer) ist teilweise sehr deprimierend, da die eigene Arbeit von DAUs nicht wertgeschätzt wird, dafür aber bei Fehlern aus der gleichen Ecke die lauteste Kritik kommt.

[ nachträglich editiert von excitedspoon ]
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17.03.2012 19:19 Uhr von Fischgesicht
 
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haha!!!! it administration und burn-out? LOL!!!! würde eher sagen bore-out...
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17.03.2012 22:07 Uhr von GroundHound
 
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Linux-Admins: sind am stärksten betroffen. Den ganzen Tag nur rumistzen und sich langweilen ist eine komplette Unterforderung, weil die Linux-Systeme eh immer laufen, und führt auch zum Burnout.
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18.03.2012 17:23 Uhr von Hidden92
 
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Ich muss die ganze Zeit an den BOFH denken http://www.nyms.de/...
So macht das Administrieren dann schon viel mehr Spaß XD

Aber mal ernsthaft: Ihr habt euch diesen Job ausgesucht, ihr wusstet was euch erwartet (oder hättet zumindest damit rechnen müssen).
Klar ist es echt frustrierend, wenn man immer die Schuld für alles was irgendwelche DAU´s angerichtet haben bekommt, aber das ist nunmal euer Job.
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18.03.2012 23:56 Uhr von Chris9988
 
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@Roland_aus_Zwicke: der Herr scheint wohl zu viele Wodka Flaschen administriert zu haben.
Ach und im übrigen, nur mal so als Info für Herrn Zwicke,
das Internet hat sogar noch eine Zweite Seite ausser http://www.eBay.de ...... upps, ich vergaß, es gibt ja sogar noch mehr... aber das scheint Herr Zwicke noch nicht gewusst zu haben.
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19.03.2012 00:02 Uhr von Chris9988
 
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@Hidden92 da muss ich Dir voll und ganz zustimmen.
Als Admin braucht man auch ein gutes Nervenkostüm und ein laaaaangen Rücken, wo viel hinunter rutschen kann. :-)

Aber was für diese Job´s inzwischen nur noch gezahlt wird, da muss sich so mancher Firmenchef nicht wundern, das Sie kaum gute IT´ler bekommen.
Denn wer nur 7,50 EUR/h zahlt, bekommt eben auch genau für 1,-EUR IT-Qualität (oder was kostet eine Computerbild mit IT-Netzwerk-Kurs).
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24.05.2012 16:10 Uhr von Seravan
 
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Achtung nicht ernst gemeint: Als BOFH muss man das abkönnen, oder eben nicht..

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