15.03.12 18:17 Uhr
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USA: 12-jähriger Junge mit Autismus wurde verhaftet

Die Polizei in Boynton Beach (Florida) verhaftete diese Woche einen 12-jährigen Jungen, der an Autismus leidet. Er soll in einem Einkaufszentrum eine Grußkarte im Werte von 2,95 US-Dollar gestohlen haben.

Die Angestellten des "Spencer Gifts Store" verständigten die Polizei. Noch am vergangenen Mittwochnachmittag wollten sie die Angelegenheit nicht kommentieren.

Nachdem die Sache allerdings kurz darauf an die Öffentlichkeit kam und eine große Entrüstungswelle auch bei Facebook auslöste, ließen sie die Anzeige fallen.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Junge, Diebstahl, Autismus
Quelle: www.sun-sentinel.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2012 20:15 Uhr von Phyra
 
+2 | -16
 
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15.03.2012 22:37 Uhr von Zitronenpresse
 
+7 | -1
 
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@Phyra: Wir sind Dir nicht böse: Krank im Hirn ist schuld-mindernd.
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15.03.2012 23:46 Uhr von Marthrax
 
+5 | -1
 
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@Phyra: Offenbar weißt du nicht was Autismus ist. Unwissenheit ist jedoch keine Rechtfertigung für dumme Kommentare. Die Verunglimpfung Kranker ist pervers, verbrecherisch und unehrenhaft!

Für alle die es wissen wollen, Autismus ist eine Wahrnehmungs-"Störung". Störung in Anführungszeichen, weil die bei den gemäßgteren Varianten der "Krankheit" auftretenden, durchaus auch positiven Effekte überwiegen können (z.B. bei der abgeschwächten Variante, dem Asberger Syndrom). Autisten sind näher an der sachlichen Realität als am Emotional-Zwischenmenschlichen. Dies kann bei extremeren Fällen eben auch dazu führen, dass die Faszination für Objekte und Strukturen zwischenmenschliche Konventionen überlagert.

Dieser Autist hatte offenbar kein Gefühl dafür, was Diebstahl ist, war von der Grußkarte jedoch äusserst fasziniert. Letztendlich sind die extremen Autisten wie kleine Kinder, welche noch kein Gespür für Regeln entwickelt haben. Doch anders als Kinder sind sie kaum in der Lage dazuzulernen, weil die Wahrnehmung der Mitmenschen und ihrer Erwartungen grundsätzlich fehlt. Soviel zum Autismus.

Menschen hingegen, welche irrationale, oberflächliche Grundregeln überbewerten um von der eigenen Unfähigkeit zur Differenzierung abzulenken, neigen dazu Randgruppen und Kranke zu diffamieren um davon abzulenken, dass ihre eigene Unmündigkeit sie selbst zu einer, ihrem eigenen Selbstverständnis nach, eigentlich wertlosen Randgruppe macht. Dadurch offenbart sich nichts anderes als der Selbsthass von Menschen wie Phyra, der es ja offenbar nötig hat über Kranke zu lästern um sich selbst rechtschaffend fühlen zu können. Dabei ist er jedoch nicht rechtschaffend sondern entpuppt sich als kranker als es das autistische Kind aus dem Artikel jemals sein kann. Zynismus ist und bleibt die größte Krankheit von allen!

[ nachträglich editiert von Marthrax ]
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15.03.2012 23:55 Uhr von Phyra
 
+1 | -5
 
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@Zitronenpresse
Schuldmindernd vielleciht, heißt jedoch nciht, dass man sie nicht davon abhalten sollte soetwas zu wiederholen, und wenn es nur ein hinweis fuer die eltern ist ihre aufsichtspflicht ernster zu nehmen.

@marthrax
selten so einen unsinn gelesen, nur weil du es nett formulierst macht es das noch lange nicht wahr.
Egal welche krankheit oder aehnliches ein mensch hat, wenn er anderen menschen materiellen oder koerperlichen schaden zufuegt sollte er daran gehindert werden. und wenn die eltern dieses kindes es nicht schaffen dieses so zu beaufsichtigen, dass so etwas nicht passiert, dann muss diese familie halt mit konsequenzen rechnen.
Aber bei personen wie dir, die alkohol, drogen und eine schwere kindheit als argumente fuer schuldmilderung sehen und bei denen krankheiten jegliches verhalten rechtfertigen sind argumente eh fehl am platz, da solche personen meistens mit blindem fanatismus alles ignorieren was nicht in ihr weltbild passt.

fakt ist er hat ein diebstahl begangen, fakt ist ebenfalls, dass man ihn danach nciht einfach weiter rumlaufen lassen kann, da die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass es recht hscnell wieder passiert, von daher hat die polizei ihren job getan und absolut keine pflicht sich zu entschuldigen.

und nur mal fuer dich, lästern != wahrheit sagen, lerne dies, hilft dir vielelciht nicht immer unangemessen zu reagieren ;)

[ nachträglich editiert von Phyra ]
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16.03.2012 00:27 Uhr von Zitronenpresse
 
+4 | -0
 
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Schuldminderung aufgrund: von Krankheit hat nichts mit "politisch korrekter empoerung" zu tun, sondern ist Teil der Grundlage der Rechtsprechung. Sowohl in D, als auch in den USA.

Es gibt andere Methoden, den Schaden gering zu halten. ZB, das den Eltern auferlegt wird, die Sachen zurück zu bringen.

Wo ist denn das Problem, gabs neue Hirne?
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16.03.2012 07:07 Uhr von Bokaj
 
+3 | -0
 
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Sorry, dieser Junge ist 12 Jahre alt. Selbst wenn er nicht Autist wäre, ist eine Verhaftunbg wegen einer Grußkarte absolut überrieben und nicht gerechtfertigt.
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16.03.2012 09:25 Uhr von Gandalf_1
 
+0 | -0
 
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Es geht hier nicht um die Polizei: Die Polizei hat sicher nur ihre Pflicht getan, schließlich wurde der Junge angezeigt.

Die Empörung richtet sich vielmehr gegen die Angestellten bzw. den Manager des Stores der eine solche geringfügige Sache vermutlich auch ohne direkte Anzeige hätten klären können.

[ nachträglich editiert von Gandalf_1 ]
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16.03.2012 10:26 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -0
 
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In vielen Läden hängen aber Schilder aus, auf denen man leicht erkennen kann, dass jeder Diebstahl zu einer Anzeige führt.
Es ist sehr anstrengend, ein autistisches Kind unter Kontrolle zu halten. Waren der Junge alleine im Laden?
Alle Kinder haben mal so eine Phase, in der sie Dinge einfach mitgehen lassen, bei Autisten ist sie wohl manchmal viel länger.
Ich habe auch ein autistisches Kind (Asperger) und sehe kein Problem darin, dass der 12-jährige verhaftet wurde. Das ist eine gute Unterstützung der Eltern. So hat er vielleicht gelernt, dass es nicht in Ordnung war, was er gemacht hat. Erklärungen der Eltern, was gemacht werden darf und was nicht, sind meist leider völlig sinnlos. Vielleicht aber auch nicht, ein bisschen Hoffnung auf Besserung muss man sich bewahren. Manche Themen habe ich mit meinem Kind schon hunderte Male besprochen. Er weiss genau, was er darf und was nicht, aber wenn die Kinder sich etwas in den Kopf gesetzt haben, wird es ohne Rücksicht auf Verluste bis zum Ende durchgezogen. Auch hinterher sehen sie die Fehler nur selten ein.
Bei meinem Kind ist es leider so, dass es wegen seines Handycaps fast überall bevorzugt behandelt wird. Das führt zu zusätzlichen Konflikten. Asperger-Autisten können sehr gut lernen und haben es sehr gut im Griff, alle Situationen zu ihrem vermeintlichen Vorteil auszunutzen.

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