15.03.12 15:45 Uhr
 2.725
 

Rekord: Amerikaner entwickeln Solarzellen mit 34 Prozent Wirkungsgrad

Solarenergie steht derzeit in der Kritik, trotzdem ist gerade die Idee der alternativen Energien mehr denn je in Mode. Ein Unternehmen aus den USA kann nun auch einen "Solar-Rekord" vermelden.

Das Unternehmen Semprius hat nämlich Module entwickeln können, die einen Wirkungsgrad von 33,9 Prozent erreichen - herkömmliche Module kommen hingegen auf höchstens 19 Prozent.

Im Labor erzielten die Solarmodule sogar 40 Prozent Wirkungsgrad, allerdings müssen die Zellen dazu generell "in der Sonne stehen". Schon Mitte 2012 soll die Serienproduktion starten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: DP79
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Prozent, Rekord, Amerikaner, Solar, Modul, Wirkungsgrad
Quelle: www.green-hype.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Im Netz: Zwei Venezolaner verbrauchen zu viel Strom für Bitcoin-Mining
Kacke am Dampfen: Hält Vogel-Kot die Arktis kalt?
Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.03.2012 15:45 Uhr von DP79
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
Schöne Meldung, allerdings sind die Module laut Quelle auch teurer als aktuelle Zellen, dafür ebenso effektiver. Trotzdem zeigt das Ergebnis, das die Forschung im Bereich Solar noch lange nicht am Ende ist...
Kommentar ansehen
15.03.2012 15:58 Uhr von bigJJ
 
+16 | -0
 
ANZEIGEN
noch lange ist da die forschung nicht am ende!
ein tegra3-smartphone kostet auch mehr als ein tegra2-smartphone :P
normal in der technik!
Kommentar ansehen
15.03.2012 16:04 Uhr von scRs
 
+13 | -8
 
ANZEIGEN
was die: Ami´s Ankündigen und was am Ende dabei herauskommt......
warten wir es ab.
Kommentar ansehen
15.03.2012 16:15 Uhr von Destkal
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
gab es hier auf SN nicht letztens erst die news von den "revolutionären" halbkügelförmigen solarzellen die auch nur einen wirkungsgrad von "fast" 20% erreichen?
Kommentar ansehen
15.03.2012 16:20 Uhr von Clemens1991
 
+6 | -12
 
ANZEIGEN
Kosten-Nutzen: Wichtiger als der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von Kosten zu Nutzen!

Was hilft es, wenn die Solarzelle 5% mehr Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln kann, wenn sie 20% mehr kostet?? Nicht viel.
Kommentar ansehen
15.03.2012 16:32 Uhr von Kappii
 
+12 | -6
 
ANZEIGEN
@Clemens1991: Warum kaufen sich Geschäftsleute einen Diesel für 5000€ mehr wenn der Sprit doch nur 5Cent billiger ist?
Kommentar ansehen
15.03.2012 17:25 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@Kappii: Weil sie es über die Laufleistung und den geringeren Verbrauch rauskriegen.

Clemens hat schon völlig recht. Es gibt mehr als die Ausbeute die man in eine Rechnung mit einbeziehen muss. Sollten die Zellen gleichteuer bis billiger sein, dann ab dafür. Aber es wird einen Punkt geben ab dem sie sich nicht lohnen.
Kommentar ansehen
15.03.2012 17:30 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
"Aber es wird einen Punkt geben ab dem sie sich nicht lohnen. "

Die werden sich lohnen oder meinst du das die Strompreise so "niedrig" bleiben?
Kommentar ansehen
15.03.2012 17:43 Uhr von Gorli
 
+15 | -0
 
ANZEIGEN
Wichtig ist nicht die effizienz, sondern die Amortisationszeit, und das in doppelter Hinsicht:

1. Finanzamortisation: Muss kleiner sein, als bei der Konkurrenz. Niemand will 50 Jahre warten bis er den Anschaffungspreis für seine Hochleistungssolarzelle wieder drin hat, auch wen sie dann einen Top Wirkungsgrad hat.

2. Energie Amortisation: Für die Herstellung benötigt man Maschinen welche Energie benötigen welche wiederrum noch fossil produziert wird. Wenn man jedoch für die Herstellung einer Solarzelle mal angenommen 100kg Kohle verfeuern muss, aber die Solarzelle innerhalb ihrer Lebensdauer die Energie von 80 kg Kohle produziert, dann hätte man den zwischenschritt mit der Solarzelle auch weglassen und sinnvollerweise die Kohleenergie direkt verwenden können.
Kommentar ansehen
15.03.2012 18:06 Uhr von Peter323
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
mal: ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Aspekten wie z.B. wann sich die Sache bei Anschaffung wieder amortisiert hat, find ich das Klasse, dass da so deutlich nochwas rausgeholt wurde.

Hauptsache es wird weiter geforscht und verbessert. Vielleicht wird irgendwann die Solarkraft ja wirklich eine Alternative zur Energieerzeugung im Alltag --- derzeit ist sie es noch nicht.
Kommentar ansehen
15.03.2012 18:46 Uhr von Erikdwi
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Effizienz hin oder her: Solange man die erzeugte Energie nicht besser speichern kann, nutzen die besten Solarzellen nichts.
Dort liegt meines Erachtens das Problem der regenerativen Energien.
Kommentar ansehen
15.03.2012 21:23 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Das werden sich: die Energieriesen freuen^^
Der Wegfall der Solarsubventionen ist ja auch mehr als offensichtlich...
Aber das dumme Volk wird es schon nicht mitbekommen ;)
Kommentar ansehen
15.03.2012 22:15 Uhr von wombie
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Gorli und Erikdwi haben´s auf den Punkt gebracht: Unser Haus ist schon seit Jahren nicht mehr am Stromnetz. Amortisiert hat sich das schon lange, da wir gebrauchte alte Zellen aufs Dach gelegt haben mit relativ niedrigem Wirkungsgrad. Allerdings ist bei 200 Sonnentagen die Effizienz eben auch recht irrelevant.

Das generelle Problem ist die Speicherung. Wir haben bisher folgendes ausprobiert (gesponsort von den Herstellern, ergo hat´s uns nix gekostet):

Kinetische Speicher: Billig aber ineffizient fuer einen einzelnen Haushalt. Die groesse ist da das Problem. Unser Speicher funktioniert auf Basis eines Druckbehaelters der einen tonnenschweren Zylinder hebt. Wir haben immer noch einen in der Nachbarschaft fuer Notfaelle, aber das Ding ist schon ziemlich gross.

Notstromaggregat auf Wasserstoff-Brennstoffzellenbasis: Funzt prima, mit geschlossenen Systemen auch garnicht mal schlecht. Nur leider sehr, sehr teuer.

Hitzespeicher: Das scheint derzeit das brauchbarste und finanzierbarste System, aber leider auch fuer einzelne Haushalte nicht zu gebrauchen.

Batterien: Naja. Nicht gerade umweltfreundlich.

Es fehlt einfach noch zu sehr an brauchbaren _kleinen_ Speichern. Grosse sind kein Problem. Kleine dagegen schon, z.B. fuer Autos oder eben einzelne Haushalte.
Kommentar ansehen
15.03.2012 22:20 Uhr von cav3man
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Erikdwi: Solarzellen nutzen schon was...
Wann wird am meisten elektrische Energie verbraucht?
Mittags bis Nachmittags
Wann scheint die Sonne am meisten?
Mittags bis Nachmittags

Solarzellen sind super Spitzenlastkraftwerke.
Das Problem kann man aber eh schieben wie man will...

Die Antisolar Leute sagen: Möööh es scheint nicht immer die Sonne und die Schwankungen sind Mist

Die Prosolar Leute sagen: Möööh die konventionellen Kraftwerke (Kohle, Atom) sind zu unflexibel.

Ich glaube ja immer noch an die Dünnschicht Module...
Scheiß Wirkungsgrad, aber kaum Material- und Installationsaufwand und ein niedriger Preis... noch nicht niedrig genug, aber das kommt hoffentlich noch.

[ nachträglich editiert von cav3man ]

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Clickbait-falle Huffingtonpost
Flüchtlinge sollen sich mehr in die Politik einmischen
Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?