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EuGH: Hotels müssen GEMA-Gebühren für Radio und Fernsehen in Hotelzimmern zahlen

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass es sich bei in Hotelzimmern aufgestellten Radio- und Fernsehgeräten um eine "öffentliche Wiedergabe" handelt und dafür GEMA-Gebühren entrichtet werden müssen. Die Richter werten diesen Service der Hotels als Erwerbszweck.

Den Herstellern der Tonaufnahme stehe eine "angemessene Vergütung" zu. Verantwortlich für die Erhebung der Gebühr im Namen der Rechteinhaber ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA). Eine Höhe der Gebühr wurde von den Richtern nicht festgelegt.

Geklagt hatte die irische Verwertungsgesellschaft Phonographic Performance Limited PPL. Der irische Staat hatte seine Hoteliers von der Gebühr befreit. Der Europäische Gerichtshof entschied jetzt, dass kein EU-Land seine Hotelbetreiber von der Gebühr befreien kann.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: TV, Hotel, Radio, Zimmer, GEMA, EuGH
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2012 14:36 Uhr von Thallian
 
+9 | -2
 
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Die Rache des kleinen Mannes: Wenn ich GEMA höre, muss ich immer an folgendes Lied denken: :-)

http://www.youtube.com/...
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15.03.2012 15:13 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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GEMAGEMAGEMAGEMAGEMAGEMAGEMAGEMAGEMAGEMAGEMAGEMA: Unwort des Jahres.
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15.03.2012 15:22 Uhr von quade34
 
+5 | -1
 
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15.03.2012 15:24 Uhr von Hebalo10
 
+7 | -1
 
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Die GEMA: ist nur für Deutschland zuständig, in Irland ist es die Verwertungsgesellschaft "Phonographic Performance Limited PPL", das ist in der News ein wenig irreführend.
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15.03.2012 15:59 Uhr von zabikoreri
 
+9 | -0
 
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Und (fast) alle, die da: im Hotel Radio und Fernsehen einschalten, haben bereits zu Hause dafür bezahlt. Wieso müssen die doppelt zahlen?

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