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Vermutlich 3.000 Mails von Baschar al-Assad und seiner Frau aufgetaucht

Nach Informationen, die der britischen Zeitung "Guardian" vorliegen, sind etwa 3.000 Mails des syrischen Machthabers Baschar al-Assad und seiner Frau Asma an die Öffentlichkeit gelangt. Diese geben unter anderem Aufschluss darüber, wie Assads Familie lebe und welche Strategie er gegen die Aufständischen verfolge.

Weiterhin gehe aus den E-Mails auch hervor, dass die Tochter des Emirs von Katar der Assad-Familie nahe gelegt habe, das Land zu verlassen. Weiterhin soll Assad eine von den USA verhängte Sperre über einen Dritten umgegangen haben, damit er Zugriff auf iTunes in den USA habe.

Laut bisherigen Informationen seien Aktivisten an die Passwörter durch einen engsten Vertrauten gelangt. Zwar konnten die Mails bereits auf ihre Echtheit hin überprüft werden, ob sie allerdings 100-prozentig echt sind, kann nach wie vor nicht bestätigt werden.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hacker, E-Mail, Account, Baschar al-Assad
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 23:41 Uhr von usambara
 
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14.03.2012 23:44 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -2
 
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So etwas nennt man auch psychologische Kriegsführung... ähnlich wie in Tunesien, werden hier ein paar E-Mails der Öffentlichkeit preisgegeben, die angeblich von Assad stammen, um das Volk aufzuhetzen...wenn man bei den Vereinten Nationen kein grünes Licht für eine militärische Intervention bekommt, muss man auf andere Weise versuchen, den unliebsamen "Despoten" loszuwerden um die hegemoniellen sowie terretoriellen Interessen zu schützen und auszuweiten... ich glaube kein Wort mehr von dem was in unseren Medien erzählt wird.
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14.03.2012 23:55 Uhr von usambara
 
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@ROBKAYE: bisher ist das Interesse für eine militärische Intervention innerhalb der Nato verschwindend gering, auch deshalb weil Israel- und damit die USA ganz gut mit Assad gelebt haben.
Nicht von ungefähr verschleppte der CIA seine Islamisten auch in syrischen Gefängnisse, verhörten deutsche BND-Beamte Islamisten in syrischen Folterknästen.
"...ich glaube kein Wort mehr von dem was in unseren Medien erzählt wird."
Dafür gibt es ja tausende arabisch/englische Blogs über das Thema- aber nicht "hinter der Fichte" bitte.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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15.03.2012 02:33 Uhr von shainibraini
 
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so so iTunes....



wie zynisch die welt doch sein kann.
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15.03.2012 08:22 Uhr von Lordkacke-WOB
 
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Total verkehrte Welt: Die sogenannten "Aktivisten" sind im wahrsten Sinne des Wortes "Kriminelle", (gewöhnliche Diebe) die einen privaten Mailaccount hacken und dort die Mails stehlen.

Wenn nun die britischen Zeitung "Guardian" diese Mails veröffentlicht, das ist das nichts anderes, als wenn sie mit Hehlerware handelt.

Beides ist nach dem Gesetz strafbar.

Das so eine News als "Erfolgsstory" verkauft wird, zeigt deutlich, das es in dieser Welt immer dümmer abgeht, ohne Skrupel.

PS: Aber nach härteren Gesetzen schreien, wenn einer einmal eiine MP3-Datei irgentwo illegal gezzogen hat.
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15.03.2012 08:40 Uhr von usambara
 
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@Lordkacke-WOB: tja, während Russland Waffen nach Syrien liefert, liefert der Westen die Überwachungstechnik- beides ist gleichsam tödlich für Oppositionelle- beides ist auch gleichsam straffrei für die Lieferanten.
Das sich Regime (und auch Demokratien) um das Postgeheimnis selbst einen Dreck scheren, ist auch nicht neu.

[ nachträglich editiert von usambara ]

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