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Stuttgart: Transsexuelle müssen Brustvergrößerung selbst bezahlen

Nach einem Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Baden-Württemberg sind Krankenkassen nicht dazu verpflichtet, die Kosten für eine Brustvergrößerung für Transsexuelle zu übernehmen.

Die als Mann geborene Klägerin hatte einen operativen Eingriff zwecks Brustvergrößerung gefordert, der aber nach Ansicht des Gerichts nicht erforderlich ist, da die Frau aufgrund der Zunahme von Hormonen bereits eine weibliche Brust entwickelt hat und sie ansonsten keine organischen Beschwerden hat.

Ein Argument für den Eingriff ist nach Ansicht der Klägerin ihr zu geringer Brustumfang, um sich auch als Frau zu fühlen, weshalb sie auch darunter leide. Doch da es nach dem LSG keinen Anspruch auf ein Idealbild einer weiblichen Brust gibt, wurde die Klage abgewiesen.


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WebReporter: eternal_waltz
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Urteil, Stuttgart, Landgericht, Brustvergrößerung, Transsexuelle
Quelle: www.haz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 20:16 Uhr von BurnedSkin
 
+7 | -5
 
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"Die als Mann geborene Klägerin" bleibt auch mit Hormonen und anoperierten Brüsten ein Mann, also ein Kläger. -_-

Statt Methoden zu unterstützen, die Transsexuelle äußerlich dem anderen Geschlecht gleichen lassen, sollte die Medizin mal langsam Medikamente entwickeln, die es den Betroffenen ermöglichen, mit ihrem angeborenen Geschlecht gut leben zu können.
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14.03.2012 20:36 Uhr von BurnedSkin
 
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@ eternal_waltz: Wenn Antidepressiva ausreichen würden, dann gäbe es ja nicht so viele Betroffene, die was anderes wollen.
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09.04.2012 15:02 Uhr von Frechdachs7001
 
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Transsexualität ist eine anerkannte krankheit
da sie bei der chromosomteilung entsteht
daher wird auch eine hormobehandlung ohne große probs gezahlt...natürlich mit einem psychologischem gutachten..

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