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iPad 3: Gewinnspanne leidet unter gestiegenen Materialkosten

Zum selben Preis wie das Vorjahres-Modell wird das iPad 3 ab diesem Freitag verkauft. Doch durch erhöhte Materialkosten könnte Apples Gewinn ins Schwanken kommen. So liege ihre Gewinnspanne unter ihrer Preisstabilität.

Laut Marktforschungsunternehmens UBM TechInsights liege der größte Wert der Materialkosten bei dem neuen Retina-Display. So liege das Touchscreen des iPad 2s bei etwa 49,50 Dollar, während es beim neuen iPad rund 70 Dollar kostet.

Des Weiteren ist der neue LTE-Chip deutlich preisintensiver als das 3G-Modul des iPad2. Nur die A4-CPU war sechs Dollar günstiger. So kommen laut Marktforschungsunternehmen eine Differenz von 34 Dollar Mehrausgaben zusammen als damals bei dem iPad 2.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Apple, iPad, Material, iPad 3, Gewinnspanne
Quelle: www.chip.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 17:19 Uhr von Trikoflex
 
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Okay, bei einem Modell mag das noch wenig klingen. Aber im Vergleich dazu, wenn dieses etwa 100.000 mal gebaut wird, dann kommen schon enorme Kosten zusammen. Natürlich wird das bei Apples Reserven nicht sonderlich zu spüren sein. Aber dennoch hat so ein Unternehmen mehr Ausgaben zu verbuchen.
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14.03.2012 17:31 Uhr von Darksim
 
+4 | -0
 
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Die machen dennoch mehr als genug reibach! Die Gewinnspanne sollte immer noch sehr hoch sein. Nicht umsonst hätte Apple in den letzten Jahre so viel Kohle gemacht.

Die Hersteller tun immer so als wären sie so kundenfreundlich und bieten alles so extrem günstig an, als könnte die Firma davon kaum überleben. Das ist doch alles Schwachsinn. Das IPad3 sollte selbst in der "günstigen" 16GB WLAN only Version noch ordentlich Gewinn einbringen. Wenn man sich dann die teuren Modelle (64GB/4G) anschaut, werden die erst recht unverhältnismäßig teuer (rund 800 Euro).

Gerade das Topmodel (64GB/4G) könnte man bestimmt für unter 600 Euro verkaufen, und würde trotzdem einen Haufen Kohle damit verdienen.
Der Preisunterschied vom kleinsten zum größten Model, zeigt ja erst, wie man den Kunden eigentlich über den Tisch zieht.

Gewinn will natürlich jeder machen, dass ist auch ok. Aber was Apple und auch Samsung stellenweise abzieht ist fast schon pure Abzocke.
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14.03.2012 19:20 Uhr von Fireproof999
 
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@Darksim: Also ich finde die Samsung Produkte kann man auf jeden fall nach einer sehr kurzen Dauer bereits zu einem guten Preis erwerben. Uncool ist das bei den Tabs wieder an Schnittstellen gegeizt wurde und auch als USB Schnittstelle kein Standard verwendet wird.
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14.03.2012 19:44 Uhr von Darksim
 
+1 | -0
 
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@ Fireproof: Ja, es stimmt, das die Samsung Produkte schnell im Preis fallen. Aber genau das bestätigt ja sogar noch die Gier der "großen".

Während Apple seine Kunden ja für so blöd hält, nicht zu merken, dass die Dinger den Preis nicht wert sind (kaum Preisverfall), lenkt Samsung nach der "heißen Verkaufsphase" ein, und reduziert zum Teil extremst. Man könnte natürlich auch dauerhaft so günstig anbieten. Aber Samsung will eben auch ordentlich mit verdienen. Sie brauchen die Luxus Handys, die gegen das Iphone antreten, auch nicht zwangsläufig günstiger anzubieten. Sollte ein Luxus Gerät von Samsung nämlich tatsächlich mal ein Ladenhüter werden, haben sie im billig Segment gefühlte 1000 verschiedene Modelle, die den Flop wieder "auffangen".

Ich will jetzt auch nicht allgemein gegen Apple oder Samsung hetzen. Ich nutze ja selber eines der Luxus Produkte dieser Hersteller. Aufregen tu ich mich eben immer nur über das gesabbel der Hersteller, man würde schon sooo günstig sein, und man könne das Gerät nur zu diesem (überzogenen) Preis anbieten. Sollen sie doch einfach sagen, dass sie scharf auf die Kohle sind, oder still schweigen. ;)
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14.03.2012 19:53 Uhr von Chronos93
 
+1 | -0
 
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Tut mir Leid, aber die Nachfrage regelt den Preis. Da kannst nicht einfach sagen, dass Apple und Samsung ach so böse sind. Solange es Personen gibt, die das Produkt kaufen, wird es zu diesen Preis angeboten.
Warum sollte ich, als großes Unternehmen, meine Waren auf den Markt schmeißen? Ist doch vollkommen natürlich dass die Unternehmen versuchen, den größten Gewinn aus ihren Produkten oder Dienstleistungen zu ziehen. Das hast du nicht nur bei Smartphones, sondern überall. Das kann so weit gehen, dass es für manche Landwirte lukrativer ist, ihr Produkte zu Biogas um zu wandeln, als sie als Nahrungsmittel an zu bieten - was ja wirklich skurril ist, wenn man sich überlegt wie viele Menschen täglich verhungern... Willkommen im Kapitalismus.
Du lebst lieber in einer Planwirtschaft oder?
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14.03.2012 20:59 Uhr von Darksim
 
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Ja, ich verstehe natürlich was du meinst.
Es gibt aber immer wieder Hersteller die sich ihren Preis lediglich schön reden. Obwohl der Preis weit entfernt ist, vom knappen Gewinn.
Ich erwähnte ja bereits, dass es völlig legitim ist, Gewinn zu machen. Nur soll der Hersteller nicht auch noch erwarten, dass geglaubt wird, dass dem Kunden zuliebe, ganz knapp beim Endpreis kalkuliert wird, und der Hersteller mit seiner verkauften Einheit gerade noch so im Plus ist. Darauf wollte ich mit meinem Geschreibsel eigentlich hinaus. ;)

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