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Recycling ade: Bedrucktes Papier wird durch Laserblitze wieder vollkommen weiß

Forscher aus England und Deutschland haben nun ein Verfahren entwickelt, dass bedrucktes Papier durch gezielte Laserblitze wieder rückstandslos weiß wird. Sie testeten verschiedene Laserbehandlungen an Papier, das mit einem Laserdrucker bedruckt wurde.

Alle Laser strahlten im UV- oder Infrarotbereich. Drei Laser schossen ultrakurze Blitze ab und zwei von ihnen konnten die Tonerspuren ohne jegliche Rückstände entfernen. Diese ultrakurzen Blitze dauern nur Pikosekunden und strahlten im Infrarotbereich und im grünen sichtbaren Licht.

Ebenso zerstörten sie die Zellulosefasern des Papiers nicht. Ein solcher Laser wäre annähernd so teuer wie das Recyceln des Papiers, etwa 16.800 Euro. Ebenso könne dieses Verfahren die Klimaauswirkungen bei der Papierproduktion halbieren.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Licht, Klima, Verfahren, Laser, Papier, Recycling, Kohlendioxid, weiß
Quelle: scinexx.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 15:58 Uhr von DP79
 
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Coole: Sache. Wenn die CO2- und Energie-Bilanz die gleiche ist, passt das schon. Was interessant wäre, ob auch der Zeitaufwand der gleiche ist - kann ich mir jetzt schwierig vorstellen...
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14.03.2012 16:19 Uhr von swac
 
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für den Papierverbrauch ok: aber in Deutschland stehen dann in Kürze zwei Papiertonnen bereit: Bedruckt mit Laser und Bedruckt mit Tintenstrahl^^
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14.03.2012 16:23 Uhr von Jaecko
 
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... der Toner wird verdampt und schwirrt dann in der Luft rum?
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14.03.2012 16:28 Uhr von spencinator78
 
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@DP79: Laut Quelle soll der Zeitaufwand geringer sein :-)
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14.03.2012 16:39 Uhr von erw
 
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jetzt nur noch schmelzbares naturpapier erfinden: ich glaube nicht, dass es rückstandsfrei gemacht werden kann... um den laser so genau zu benutzen, müsste man einen sehr sehr hoch aufgelösten oberflächenscan machen und den laser entsprechend des kontrastes o.ä. lasern. alles andere wäre rekonstruierbar... bzw. es wäre wirklich sehr schwer, es nicht rekonstruierbar hinzubekommen. selbst kleinste reste könnten texte etc. wieder sichtbar machen, sofern jemand an sensible daten kommen möchte.
das klingt alles recht abenteuerlich und es wird hier wahrscheinlich nicht zu wenig werbung gemacht, um investoren auf die forschung aufmerksam zu machen.

ich kann mir auch nicht vorstellen, dass so eine komplizierte technik wirklich produktiv nutzbar sein wird. eher wird man materialien (papier, tinte) entwickeln, die man auflösen und teilen und im nachhinein wieder benutzen kann. das wäre viel optimaler und verbraucht nicht so viel strom wie ein laserstoß. um einen laser ,mit materie reagieren zu lassen, muss man den schon auf hohe energien kloppen.

[ nachträglich editiert von erw ]
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15.03.2012 01:19 Uhr von Winkle
 
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viel Papier wird ja geknickt und versendet gelocht und getackert ... ein großer Anteil fällt also flach.

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