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Britischer Streamingdienst-Betreiber soll an die USA ausgeliefert werden

Der britische Student Richard O´Dwyer betrieb die Seite "TVShack", auf der er auch aktuelle Kinofilme streamte. 2010 wurde die Seite beschlagnahmt.

Seitdem fordert die USA eine Auslieferung des 23-Jährigen und Großbritannien scheint nun einzulenken. Die Entscheidung der britischen Innenministerin ist äußerst umstritten, denn noch ist nicht bewiesen, dass O´Dwyer überhaupt eine Straftat begangen hat.

Der Brite fühlt sich von der britischen Regierung im Stich gelassen und sagte: "Nach britischem Recht habe ich nichts Falsches getan". In den USA drohen ihm nun bis zu fünf Jahre Haft wegen Urheberrechtsverletzungen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Brite, Auslieferung, Betreiber, Streaming
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 12:12 Uhr von bingegenalles
 
+31 | -2
 
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die amies geisel die welt und jede idiotische Regierung kriecht ihnen in den Arsch.

Europa sollte euroäpischer werden und sich nicht so rumschickanieren lassen
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14.03.2012 13:15 Uhr von irykinguri
 
+1 | -6
 
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@bingegenalles: sollte asien dann asiatischer und die arabischen länder daraus resultierend arabischer werden?
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14.03.2012 13:30 Uhr von saber_
 
+7 | -0
 
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keine angst, diese gesetze dienen nur zum schutze der allgemeinheit vor terrorismus!

mit terrorismus und kinderpornographie kann man jedes gesetz durchbringen... aber bis dato wehrt sich die allgemeinheit wohl noch nicht...

irgendwie komisch das die groessten kriminellen in den nachrichten auf einmal leute sind die copyrights verletzen und keine terroristen...
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14.03.2012 14:49 Uhr von VaultMusik
 
+6 | -0
 
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unglaublich wie Europa die Forderungen der USA wichtiger sind als ihre eigenen Gesetze.... ich könnt kotzen.
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14.03.2012 15:30 Uhr von georgygx
 
+3 | -0
 
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hmmm: ich verstehe nicht ganz wie sowas möglich sein kann, dass das eigene land die bürger an andere länder übergibt.

da könnte genauso gut china fordern mich auszuliefern obwohl ich weder die sprache kann, noch was mit dem land zu tun habe.
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14.03.2012 15:47 Uhr von GroundHound
 
+4 | -0
 
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Um es mal klar zu stellen: Der Mann hat weder in Großbrittanien, noch in den USA eine Straftat verübt.
Er nur etwas getan, wofür ein US-amerikanischer Staatsbürger in den USA belangt werden könnte.
Man kann nur hoffen, dass der EuGH dem einen Riegel vorschiebt.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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14.03.2012 15:51 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -0
 
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Team America - World Police: Wer den Film kennt ....

Aber was soll denn die EU oder der Europäische Gerichtshof dagegen unternehmen?
Immerhin wehren sich die Briten gegen eigentlich alles, was die EU vor hat. Meist wünschte ich mir auch so ein Verhalten von unserer Regierenden, Ferkel, Schwesterwelle, Mösler, etc.
Aber in so einem Fall sollte nicht die EU den (EU-) Bürger schützen, sondern vielmehr das Heimatland!

Wenn das in Zukunft weiter so gehen wird, könnte jedes Land einen Bürger eines anderen Landes ausliefern lassen, weil dieser gegen ein Gesetz verstoßen hätte, welches nur in dem Land gültigkeit hat, das ihn ausgeliefert haben will!

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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14.03.2012 16:02 Uhr von GroundHound
 
+1 | -0
 
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@MC_Kay: Wenn der EuGH entscheidet, dass der Mann nicht ausgeliefert werden darf, müssen sich die Briten auch daran halten.
Und wenn nicht, hat der Mann die Möglichkeit in ein EU-Land zu flüchten, wo ihm sicher Asyl gewährt wird gegen die Briten, denn deren Auslieferung wäre unrechtmäßig und eine Bedrohung von Leib und Leben.

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