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Armut: 25 Prozent der deutschen Arbeitnehmer bekommen Armutslohn

Circa acht Millionen Menschen, die berufstätig sind, müssen in Deutschland mit einem Niedriglohn auskommen, der gerade die Existenz deckt. Dieser Tatbestand dürfte das Thema Mindestlohn in Deutschland wieder ins Leben rufen.

Über 23 Prozent der Arbeitnehmer erhalten einen Lohn der unter 9,50 Brutto liegt. Im Durchschnitt beträgt der Niedriglohn, 6,50 Brutto die Stunde und dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Teilzeitkräfte sondern auch fast 800.000 Vollzeit-Beschäftigte, die im Monat rund 1.000 Euro verdienen.

Besonders in Westdeutschland schlägt der Armutslohn um sich. Innerhalb der letzten 15 Jahren ist er dort um 68 Prozent gestiegen und in Ostdeutschland vergleichsweise nur um drei Prozent.


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WebReporter: Schinkenspalter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Arbeitnehmer, Armut, Niedriglohn
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 08:34 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+20 | -6
 
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bin ich mal gespannt was die ganzen "man müsse harz 4 abschaffen" deppen dazu sagen.. denn die menschen die unter solchen lohndumping leiden müssen ihr gehalt meistens mit harz 4 aufstocken um überhaupt überleben zu können...

im übrigen frage ich mich wann die politik denn man ihren arsch bequemt und mal nach deutschland schaut nicht nur nach griechenland und überhaupt in die eu wir haben hier eindeutig auch probleme frau merkel

[ nachträglich editiert von schwarzerSchlumpf ]
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14.03.2012 09:06 Uhr von Mankind3
 
+24 | -0
 
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Schlumpf: Die Politik? Die sind doch dafür verantwortlich, das es diese Löhne überhaupt gibt.
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14.03.2012 09:09 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+14 | -2
 
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"Wir müssen uns von der Illusion verabschieden...": "...dass Arbeit immer das Leben finanzieren kann"

(Ex-BDI-Chef und Arbeitgeberlobbyist Michael Rogowski, Maischberger am 6. März 2012 )

Ein Drittel der Vollzeitbeschäftigten snd Niedriglohnempfänger: http://www.shortnews.de/...

Wenn viele dieser Frauen Politiker nicht beständig nach ihren Krawatten wählen würden, wäre schon einiges gewonnen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.03.2012 09:13 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+4 | -1
 
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Mankind: blöderweise sind das die einzigen die dagegen was tun können wir haben da wohl keine chance leider
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14.03.2012 09:21 Uhr von thatstheway
 
+3 | -5
 
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@ schwarzerSchlumpf: auch wenn ich mich unbeliebt mache.
Die Entscheidung hat immer der Arbeitnehmer, es gibt Möglichkeiten dies zu ändern, aber es birgt ein großes Risiko und niemand will dies eingehen.
Aber auch der druck durch die Arge´s u.s.w ist zu bedenken, da sofort gedroht wird die leistung zu kürzen bzw. zu sperren.
wie wäre es wenn wir die diäten der Politiker kürzen oder sperren wenn sie Mist gemacht haben.
Da würden innerhalb weniger Monate alle politiker HartzIV beantragen müssen, so viel zu unserer Regierung, die diesen Mist ins Leben gerufen hat.
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14.03.2012 09:23 Uhr von John2k
 
+11 | -0
 
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Es hat sich nichts im Vergleich zu früher geändert. Wir sind immer noch Sklaven. Der einzige Unterschied ist, dass wir denken, dass wir frei wären.

Es wird Zeit dass die Politik endlich den Arbeitszwang löst. Irgendwann werden die Maschinen die mögliche Produktivität der Menschen überholen. Es sind inzwischen ohnehin viele Leute überflüssig. Wenn die Politik so viel Energie wie in die Fälschung der Arbeitslosenstatistiken in die Erforschung alternativer Modelle investieren würde, ginge es allen besser.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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