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Jobcenter unterschlägt Informationen und schüchtert Hartz-IV-Empfänger ein

Hartz-IV-Empfänger in Zossen greifen nicht selten auf anwaltliche Hilfe zurück, denn das Amt "schüchtert die Leute" regelrecht ein.

In einem Fall wurden ausgedruckte Formulare nicht anerkannt und in einem anderen Fall wurde mit einem gekürzt wiedergegebenen Paragrafen die Einreichung einer Bescheinigung verlangt, welche eine faktische Rentenkürzung nach sich gezogen hätte.

Das Amt, so ein Betroffener, forderte auch Miet-Unterlagen, obwohl es dafür "gar keine Rechtsgrundlage gibt" und verweigerte die Zahlungen der erhöhten Betriebskosten.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jobcenter, Empfänger, Hartz-IV-Empfänger, Betriebskosten
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 08:42 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+42 | -0
 
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wil: und wer da mitmacht ist in meinen augen ein abscheulicher mensch.. sorry aber diesen menschen geht es schon schlecht genug und dann noch so etwas pf.. aber für griechenland milliarden pumpen

echt ich kapier das einfach nicht .. es ist definitiv nicht so einfach wie viele glauben in deutschland einen job zu finden schon gar nicht für harz 4 opfer
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14.03.2012 08:52 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+15 | -0
 
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Wen interessiert ^^: Guckst du hier....

http://newstopaktuell.wordpress.com/...
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14.03.2012 09:20 Uhr von harros
 
+14 | -2
 
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HartzIV diesen Leuten hat man einfach zu viel Macht gegeben.
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14.03.2012 09:58 Uhr von Pew_Pew
 
+4 | -43
 
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14.03.2012 10:06 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+6 | -1
 
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Auch interessant Guckst Du....

http://www.youtube.com/...
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14.03.2012 10:34 Uhr von swac
 
+28 | -5
 
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@ Pet-Pew: Als Arbeitsamtmitarbeiter solltest du um diese Zeit arbeiten, aber wahrscheinlich wartest du gerade, daß der Kaffee erkaltet.
Fakt ist doch, solange die Zahl der berechtigten Klagen stetig steigt läuft da irgendetwas falsch
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14.03.2012 10:38 Uhr von ottili
 
+14 | -2
 
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Wirtschaft / Arbeitsmarkt Jobcente: Man sollte die Leute in einen Sack stecken und mit den Knüppel drauf schlagen. Man trifft immer den Richtigen. Danach
sollte man sie entlassen und in Regress nehmen.
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14.03.2012 10:56 Uhr von BoltThrower321
 
+11 | -1
 
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Ganz einfach...

Wenn ihr H4ler seid oder mit jemanden kennt und gemeinsam dort hingeht,....

Seid euch bewusst, ihr habt fast immer nur inkompetente Leute vor euch...wehrt euch mit "unerlaubte Rechtsberatung"...genau diese Regelung bricht jedem das Genick...den diese NICHT Juristen dürfen faktisch GARNICHTS. Jede Androhung auf Basis irgendwelcher Gesetzestexte ist nicht erlaubt...diese Leute haben nicht die nötige Ausbildung dazu!

Und wer es tut...macht sich strafbar.
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14.03.2012 10:57 Uhr von BoltThrower321
 
+3 | -2
 
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Ganz einfach...

Wenn ihr H4ler seid oder mit jemanden kennt und gemeinsam dort hingeht,....

Seid euch bewusst, ihr habt fast immer nur inkompetente Leute vor euch...wehrt euch mit "unerlaubte Rechtsberatung"...genau diese Regelung bricht jedem das Genick...den diese NICHT Juristen dürfen faktisch GARNICHTS. Jede Androhung auf Basis irgendwelcher Gesetzestexte ist nicht erlaubt...diese Leute haben nicht die nötige Ausbildung dazu!

Und wer es tut...macht sich strafbar.
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14.03.2012 10:58 Uhr von Pew_Pew
 
+1 | -27
 
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14.03.2012 10:59 Uhr von konfetti24
 
+14 | -2
 
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Hinzu kommt noch Sollte ein H4 Bezieher eine Arbeit bekommen und er ist dennoch am Amt anhängig dann stehen ihm laut Gesetz 10% mehr Mietzuschuß (Kaltmiete) zu. Vorrausetzung: Unbefristeter Arbeitsvertrag und Sozialpflichtig muß er sein.

DAS verschweigt nähmlich schön das JobCenter. Und wo kein Kläger kein Richter.

PS: @Pew_Pew - Das DU ins selbe Horn bläst wie die vom JobCenter ist ja wohl auch klar. Ein Krähe pickt der anderen keine Auge raus. Und überarbeiten tut Ihr euch auf dem Amt mit Sicherheit nicht! UND für dein Kommentar hier sollte man gleich 10% deiner Rechte für 3 Monate kürzen!

[ nachträglich editiert von konfetti24 ]
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14.03.2012 11:09 Uhr von gerndrin
 
+7 | -0
 
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Infos? Doch! @ Wil
"Erstens dürfen keinerlei Tipps & Informationen mehr von den Beratern an die "Arge-Kunden" gegeben werden, um eben die Ausgaben für Soziales so günstig wie möglich zu halten. Und zweitens sollen die Arge-Mitarbeiter so viel wie möglich in ihrer Macht stehende machen, um die Zahlungen so weit wie möglich zu senken, oder gar herauszögern. Alles Order von oben. Und wer sich nicht daran hält oder dagegen verstößt, wird rausgeschmissen."
Stimmt zum Teil, aaaber:
SGB I § 13,14,15 Auskunft und Beratungspflicht !!!
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14.03.2012 11:11 Uhr von konfetti24
 
+3 | -0
 
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@gerndrin: Genau so sieht es aus!!!
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14.03.2012 11:13 Uhr von Mister_Kanister
 
+2 | -9
 
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sowas: kommt einem schon komisch vor wenn man das so liest ... die frage ist auch ob die Harz-IV Empfänger irgendwie dumm sind? diese haben zwar probleme und haben Hilfe verdient ganz klar! aber mal ehrlich das (Amt) bzw die Mitarbeiten können eigentlich wenig bestimmen und vorallem nicht machen was sie wollen es ist wie vieles ganz klar geregelt, wenn das einer mit mir machen würde der hätte schnell seinen Job los dafür würde ich vieeel zeit investieren und dem am schluss nochmal schön eins neiwürgen. also entweder sagen die leute zu allem was sie hören ja und amen oder sind wirklich zu faul um einigen dingen auf den grund zu gehen.
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14.03.2012 11:16 Uhr von Surrender
 
+14 | -1
 
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@Pew_Pew: Ich möchte hier mal nicht ins selbe Horn tuten, wie meine Vorredner. Aber falls du wirklich Jobcnter-Mitarbeiter bist, dann würde ich darüber nicht lachen, sondern mir Gedanken machen. Ich kann mir vorstellen, dass die Zustände für die meisten Mitarbeiter auch nicht einfach sind. Da würde ich etwas mehr gegenseitiges Verständnis erwarten. Hier geht es ja nicht um ein paar "Empörte", sondern um weitverbreitete Zustände, die an Existenzen nagen. Wenn dein Kommentar zu den Reaktionen derart geballter Zynismus ist, dann wundert mich nachher auch nicht mehr viel. Sachliches hast du leider nicht beigetragen.
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14.03.2012 11:20 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+10 | -1
 
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@Mister Kanister: Man tut eben vieles für Geld, vor allem dann, wenn man sonst keins hat ^^ Ausserdem hat man ja fast das ganze Volk gegen sich, wenn man in solch einer Lage ist....da kommste dir fast automatisch schuldig vor.

Hat was von psychologischer Kriegsführung, in meinen Augen.

Das sollte man nicht unterschätzen....
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14.03.2012 11:23 Uhr von Surrender
 
+13 | -1
 
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@Mister_Kanister: Jetzt mal ganz ehrlich: Für die ganzen SGBII-Regulierungen muss man ja beinahe Volljurist sein. Das ist ein Dickicht an Paragraphen und Gesetzen. Und es geht hier ja gerade darum, dass die dafür Zuständigen - nämlich die Mitarbeiter der Jobcenter - offensichtlich keine vertrauenswürdigen Ansprechpartner sondern eher Gegenspieler sind. Sicher kann man sich informieren, aber es ist eben auch nicht jeder Bedürftige ein eloquenter, ehemaliger Jurastudent mit uneingeschränktem Zugang zum Internet. Wenn man sich dann noch eingeschüchtert fühlt und ob seiner Situation sowieso niedergeschlagen ist, dann kommt es ganz schnell mal zu den geschilderten Situationen.

[ nachträglich editiert von Surrender ]
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14.03.2012 11:23 Uhr von DeafNut
 
+17 | -2
 
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@Pew_Pew: Die 5 min Raucherpause stehen dir nicht zu, diese werden anscheinend geduldet! Bei einem 8 Stunden Arbeitstag macht das 40 Minuten aus. Hoffe doch mal das du diese Zeit auch schön brav nachholst (8 Stunden 40Minuten Arbeitstag)... Will ja deine Raucherpausen nicht finanzieren ;)
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14.03.2012 12:39 Uhr von Miem
 
+16 | -0
 
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Wenn ich nach persönlichen Erfahrungen gehe: kann ich dem Amt leider kein besseres Zeugnis ausstellen. Wobei ich natürlich nicht weiß, ob das Bosheit oder Unfähigkeit war:

1. Benzinvergütungen wurden als Einkommen angerechnet - wenn ich also für meinen Chef Briefe und Zeitungen ausfahre, habe ich das Benzin gefälligst selbst zu zahlen laut Jobcenter.

2. 4mal wurde der Nachtrag der Zinsen auf den Sparbüchern verlangt, bis die Bank selbst dem Jobcenter erklärte, dass Zinsen nur am Jahresanfang eingetragen werden und das ja auch geschehen sei.

3. Es wurde eine kostenpflichtige Finanzübersicht gefordert, die Kosten übernimmt das Amt natürlich nicht. Kaum lag die Übersicht dem Amt vor, kam ein Schreiben, dass die Übersicht nicht ausreicht und Einsicht in die Sparbücher nötig sei, die der Beamte gerade eben wieder an uns zurückgesandt hatte.

4. Es wurden Verdienstbescheinigungen von allen Paidmailern, Umfrageportalen und Mystery Shopping-Unternehmen verlangt, bei denen ich gemeldet bin - obwohl sowohl die Kontoauszüge als auch eine Aufstellung der Verdienste vorlagen.

5. Nach jeder Verzögerung wurde Einsicht in die Kontoauszüge seit Jahresbeginn verlangt - bis ich schrieb, die bereits mehrmals eingesehenen Auszüge hätten sich immer noch nicht verändet. Dass man die neuen Auszüge sehen will, verstehe ich ja, aber warum die bereits gesichteten?

6. Nachdem schon längst Unterlagen der Bank wegen des Darlehens und der verpfändeten Lebensversicherung vorlagen, sowie der Kaufvertrag der Wohnung, wollte man noch einen teuren Auszug aus dem Grundbuch sehen und brachte ein weiteres Formular an, das alle Wohnungsbesitzer auszufüllen hätten - 5 Monate nach dem Antrag und nachdem es längst bekannt war, dass wir die eigene Wohnung abzahlen. Uns machte man Vorwürfe, dass wir dieses uns unbekannte Formular nicht schon längst ausgefüllt hätten - machen die den Job oder wir?

7. Plötzlich wurden die Leistungen gestoppt - mit der Begründung, dass wir einen doppelt abgebuchten und einmal zurückgezahlten Versicherungsbeitrag nicht als Einkommen gemeldet hätten.

8. Beim Neuantrag wurde uns mitgeteilt, wir sollten den Antrag gar nicht erst stellen, da wir ja beide arbeiten und das nicht gerade als Hilfsarbeiter, bekommen wir eh nix - nachdem der Antrag durch war, kamen die Beamten auf einen Betrag von 600-700 Euro, den wir unter dem H4- Niveau lagen und der dann auch gezahlt wurde. Hier wurde offenbar versucht, uns von vorneherein abzuschrecken.

9. Den Antrag haben wir gestellt, da mein Mann das halbe Jahr zuvor aufgrund einer schweren Erkrankung 600 Euro Krankengeld im Monat erhielt - und sonst nichts. Ein zu der Zeit gestellter Antrag wurde abgelehnt mit der Begründung, dass er ja Krankengeld erhält und 600 Euro für eine 4köpfige Familie mehr als ausreichend sind und das Jobcenter nicht zuständig ist, solange Krankengeld gezahlt wird.

10. Obwohl ich dank eigener Erkrankungen und zwei kleinen Kindern mit erhöhtem Betreuungsaufwand nicht für einen Vollzeitjob zur Verfügung stehe, mußte ich einen Kurs mitmachen - Grundlagen der EDV, damit ich leichter einen Job bekomme - als Programmierer. Ein Kurs der heute verwendeten Sprache ILE-RPG wurde verweigert, angeblich würde ich mit meinen RPG-400-Kenntnissen genausoleicht einen Job bekommen.

Sorry, aber das hat mit Medienhörigkeit und aufhetzen lassen nichts mehr zu tun - das sind meine Erfahrungen!
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14.03.2012 12:44 Uhr von Pew_Pew
 
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14.03.2012 13:51 Uhr von grotesK
 
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Pew_Pew: Nur sollst Du diese Pausen NICHT am PC verbringen...fail.
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14.03.2012 16:24 Uhr von CardiBa75
 
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@Pew_Pew: Als Arbeitsamtsmitarbeiter solltest du wissen, dass es nicht Arbeitsamtsmitarbeiter sondern ARGE Mitarbeiter heisst. Arbeitsämter gibts nicht mehr.
Aber genug klug geschissen, wie erklärt denn ein Arbeitsamtsmitarbeiter die zunehmende Zahl der berechtigten Klagen vorm Sozialgericht? Das da einiges im argen liegt, ist doch wohl nicht zu bestreiten.
Und warum ist die News idiotisch? Das es immer mehr Fälle, wie in der News geschildert, gibt, belegen u.a. auch die steigenden Zahlen der berechtigten Klagen.
Wenn du anderer Meinung bist, teil dies doch hier konstruktiv mit, ansonsten stärkst du nur das hier scheinbar vorliegende, negative Bild der Arge-Mitarbeiter ohne uns deiner Wahrheit auch nur einen Milimeter näher zu bringen.
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14.03.2012 17:25 Uhr von grotesK
 
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CardiBa75: ARGE heisst der Verein auch nicht mehr; seit Ende 2010 nennt sich das Ganze "Jobcenter".
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14.03.2012 17:53 Uhr von TheRoadrunner
 
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Vorsicht ;): In der Quelle:
Die „Initiative Alg II Selbsthilfe“ in Zossen wirft dem Jobcenter vor, Betroffene einzuschüchtern und über den Tisch zu ziehen.

Auf gut deutsch:
Die Initiative *wirft dem Jobcenter vor*, diese Dinge zu tun. Ich würde das nicht als Tatsachen erachten.

Zudem sollte man aus der (subjektiven) Schilderung von einzelnen Fällen kein Regelverhalten ableiten.

Interessanter wäre z.B., welchem Prozentsatz von Einsprüchen gegen Bescheide etc. stattgegeben wird. Wenn dieser Anteil im Vergleich deutlich erhöht ist, könnte man wirklich schließen, dass die Leute bei diesem Jobcenter deutlich schlechter behandelt werden als anderswo.
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14.03.2012 17:56 Uhr von CardiBa75
 
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@grotesK: Dann sei dem Arbeitsamtsmitarbeiter verziehen, wenn sich sein Arbeitgeber so oft umbenennt, kann man schon mal durcheinander kommen.

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