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Karlsruhe: Vier Sexverbrecher klagen auf mehr als 400.000 Euro Entschädigung

Die Gesichter verstecken sie hinter hoch gehaltenen Akten, fotografiert werden möchten sie also nicht. Die Rede ist von vier verurteilten Sex-Verbrechern. Alle vier sind Schwerverbrecher, saßen viele Jahre wegen Delikten wie Vergewaltigung oder versuchtem Mord im Knast.

Nun ziehen diese vier vor Gericht und klagen auf zusammen 415.560 Euro Schmerzensgeld. Hintergrund: Ihre nachträglich angeordnete Sicherungsverwahrung. Der Europäische Gerichtshof hatte 2009 entschieden, dass diese nicht nachträglich verhängt werden darf.

Dies war bei dem Quartett allerdings der Fall, weshalb sie finden, dass sie viel zu lange im Gefängnis sitzen mussten. Der Richter ließ durchblicken, dass das Land Baden-Württemberg, wo die vier einsaßen, wahrscheinlich auch zahlen muss.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Klage, Karlsruhe, Entschädigung, Schmerzensgeld
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2012 08:02 Uhr von spencinator78
 
+5 | -11
 
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absolut Und das Beispiel zeigt schön in was für einem verkommenem Staat wir mittlerweile leben, wo sich selbst die Richter von Europäischen Gerichten bevormunden lassen (wirklich müssen?). Da bekommen Schwerverbrecher Entschädigungen gezahlt und die Opfer können sehen wo sie bleiben. Ein hoch auf Europa ^^

[ nachträglich editiert von spencinator78 ]
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14.03.2012 08:41 Uhr von Hawkeye1976
 
+11 | -2
 
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Es ist ganz einfach: In einem Rechtsstaat müssen sich alle an geltendes Recht halten. Das gilt eben auch für den Staat selbst. Erlässt er ein Gesetz, welches sich im Nachhinein als rechtswidrig entpuppt, so muss er eben auch die Konsequenzen tragen.

Würde man bei den Rechtsansprüchen von Straftätern hier Abstriche machen, würde man die Autorität des Gesetzes ad absurdum führen.
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14.03.2012 08:46 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+7 | -3
 
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sfz: auch wenn ich dagegen bin wir sind nun mal ein rechtsstaat

aber ich stimme DerBelgarath zu genauso sollte es gemacht werden (wieso er übrigens ein minus kassiert für sein kommentar kapiere ich jetzt ehrlich gesagt nicht)
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14.03.2012 09:33 Uhr von spencinator78
 
+1 | -3
 
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@Shibumi: nur bedingt. Es ändert nichts an der Tatsache das deutsche Richter sich beugen und deshalb solche Fälle wie der hier passieren können und auch werden. Es ist ein Unding das Schwerverbrecher, obwohl durch eine nachträglich angeordnete Sicherungsverwahrung ihre Gefährlichkeit festgestellt wurde, wieder raus dürfen und sogar noch finanziell ´belohnt´ werden. Das ist Hohn und Spott den Opfern und der Gesellschaft gegenüber.

[ nachträglich editiert von spencinator78 ]
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14.03.2012 09:34 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Recht is Recht aber wie hier schon gesagt wurde:
Man versuche die Zeit und Strafe der Verbrecher in Geld umzuwandeln, das gleiche wendet man auch auf deren Opfer an (hier gelten Verbrechen und Verarbeitung der Sache - sprich Leben). Dann stelle man diesem gegenueber, was sie bekommen bzw. getan haben und stelle dies mit einem Betrag gleich....wer kommt dann mit einem Plus da raus....bestimmt nicht die Opfer...also Geld nehmen einen Teil behalten und den Rest an das Opfer, obschon es davon auch nicht so viel auf Lebenszeit hat...
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14.03.2012 09:50 Uhr von grandmasterchef
 
+3 | -2
 
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Jaja..ihren Schwanz können so wo reinstecken, da sindse "mutig", aber ihre Gesichter zeigense nicht, da hamse schiss. Abschaum!
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14.03.2012 11:29 Uhr von Bab-Schibuu
 
+1 | -2
 
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wie immer Das "Gesetz" schützt die Täter,
nicht die Opfer.

Eines Tages werd ich aufgrund solcher Meldungen zum
Amokläufer. Vorher trink ich noch bissel was. Danach wird es mir in diesem Staat so gut gehen, wie man es mit Arbeit nie erreichen kann.
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14.03.2012 12:08 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -2
 
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"Aber sie sollten das Geld einmal gezeigt bekommen, und anschließend sollte es gleich an ihre Opfer weitergereicht werden"

Oder an die Gesllschaft, weil son Knastplatz kostet dem Steuerzahler bestimmt so an die 40.000€ pro Jahr.
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15.03.2012 14:08 Uhr von ~frost~
 
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Na dann ist das wohl ein Fall: für die Selbstjustiz... sofern sie gewinnen. Als Opfer könnt ich mit einem derartigen Urteil nicht mehr schlafen können.

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