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Palliativmedizin: Trotz Verbot - Ärzte leisten teilweise aktive Sterbehilfe

Die Palliativmedizin ist dazu da, um Menschen, die tödlich erkrankt sind und keine Chance auf Heilung haben, ihre letzte Lebensphase so schmerzfrei wie möglich zu gestalten. Dabei wird auch in Kauf genommen, dass aufgrund der Palliativmedizin die restliche Lebenszeit verkürzt wird.

In einer Umfrage unter ärztlichen Mitgliedern der deutschen Fachgesellschaft kam heraus, dass die Ärzte 69 Prozent von 780 Todesfällen während ihrer Lebenszeit mit Palliativmedizin behandelten und somit die Patienten früher starben. Bei neun Menschen wurde sogar aktive Sterbehilfe geleistet.

Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland jedoch verboten, weswegen die Antworten im letzteren Fall auch anonym abgegeben wurden.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Arzt, Verbot, Sterbehilfe
Quelle: www.rp-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2012 20:25 Uhr von norge
 
+42 | -2
 
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Das ist HUMAN: jedes tier wird, wenn es sich quält, von seinen schmerzen erlöst.
ich jedenfalls möchte, wenn keine chance auf heilung besteht, nicht an irgend welchen geräten hängen und auf den tod warten.
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14.03.2012 08:15 Uhr von mort76
 
+15 | -1
 
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schlimm dank meiner damaligen Arbeit in einem Altenheim würde ich auch sagen:
lieber rechtzeitig sterben dürfen als jahrelang an Schmerzen zu leiden.
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14.03.2012 10:35 Uhr von Maedy
 
+10 | -1
 
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Wer: erlebt hat wie ein schwerkranker Mensch sich bis zu seinem Ende quält,kann nur für eine aktive Sterbehilfe sein.
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14.03.2012 10:56 Uhr von fexinat0r
 
+1 | -18
 
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14.03.2012 14:29 Uhr von Mecando
 
+3 | -0
 
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Hmm Wenn ich die Wahl habe: 1 Jahr ohne Schmerzen zu leben, oder 2 Jahre mit Schmerzen, dann wüsste ich, wie ich mich entscheiden würde.

...

Ich würde mich freuen meine Frau und Kinder noch ein weiteres Jahr, trotz der Widrigkeiten, sehen zu können und diese Zeit trotz allem genießen...
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14.03.2012 15:57 Uhr von Timmer
 
+5 | -0
 
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@Mecando & fexinat0r: @Mecando: Die Patienten entscheiden hier immernoch.

Ein Onkel von meinen Freund erging es so. Unheilbar Krank und sein Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag, hätte aber Medizinisch gesehen noch gute 3-4 Jahre leben können, allerdings die letzten 2 wohl nur noch im Koma im Krankenbett.

Er hat vom Arzt folgendes gesagt bekommen:
"Ich habe hier mehrere Schmerzmittel, darunter sehr starke, die ihr Leid lindern, jedoch sollten sie aufpassen und muss sie warnen, wenn sie die doppelte Dosis über einen gewissen Zeitraum nehmen, so wird ihre Lebenserwartung drastisch verkürzt. Ab der dreifachen von mir empfohlenen Dosis wird der Tod sehr wahrscheinlich schon nach einem halben Jahr eintreten, sehr vermutlich das sie eines Tages einschlafen und nicht mehr aufwachen"


Dieser Mann nahm die dreifache Dosis und verstarb nach 5 Monaten friedlich, als er eingeschlafen ist. In diesen 5 Monaten hatte er nur wenig Schmerzen da er sehr hohe Gaben zu sich nahm.

Klar, er hatte ein Kind (19) und Frau (51), aber selbst diese sagten, sie wollten nochmal ein paar sehr schöne Monate verbringen, als dass sie am Ende 2 Jahre vor seinen Bett auf seinen Tod warten ohne das er auch nur eine Regung von sich geben würde. Sie haben viel erspartes für schöne Reisen ausgegeben, aber selbst als es zu Ende ging hats jeden gepackt, war viel Leid dabei doch der Arzt gab ihnen nochmal eine Entscheidung, die letzten Momente so schmerzfrei wie möglich zu erleben.



@fexinat0r: Wow....du denkst wohl einfach nur das diese Ärzte einfach nur blinde Schlächter sind oder? Manche Ärzte gehen einen sehr schmalen Grat und riskieren ihre Zulassung und Zukunft für einzelne Schicksale, nur damit diese ihr Leid SELBER ein Ende setzen können WANN immer es ihnen SELBST gefällt und nicht jämmerlich in einem Bett verrotten nach zig Jahren.....

[ nachträglich editiert von Timmer ]

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