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Personaler scheitern oft: Sie stellen Mitarbeiter ein, die ihnen ähneln

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung scheitern Personaler viel zu oft bei ihren Entscheidungen.

Oft ist nach der Probezeit für die neuen Mitarbeiter Schluss oder sie erfüllen die Erwartungen nicht, weil Bewerber danach ausgesucht wurden, wie ähnlich sie dem Personalchef sind.

Im Fachjargon spricht man hierbei von "Self Cloning". Nach drei Minuten haben sich die Personaler schon eine Meinung gebildet, die aber oft nichts mit der tatsächlichen Qualifikation des Bewerbers zu tun hat.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Interview, Mitarbeiter, Beruf, Personal, Vorstellungsgespräch
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2012 14:12 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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Der Mythos des neutralen Personalers ist ein Mythos, den die Personaler selbst in Umlauf bringen. Natürlich kann so etwas nur subjektiv entschieden werden. Da wird eine fast schon "wissenschaftliche" Subjektivität vorgekaukelt, die es gar nicht geben kann.

(Versucht mal mit jemanden zu flirten, den ihr total unsymphatisch findet, dann wisst ihr was ich meine)
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13.03.2012 14:36 Uhr von thatstheway
 
+7 | -0
 
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Kein Wunder, das es so viele Affen unter den "Personalern" gibt.
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13.03.2012 21:04 Uhr von TheRoadrunner
 
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Konsequenzen? Eine Konsequenz dessen wäre, mehr Leute in die Personalentscheidungen einzubinden. Ich hatte z.B. bei der Firma, bei der ich heute arbeite, im Laufe des Interviewprozesses Gespräche mit ca. 8 Leuten.

Wird jede Firma diesen Aufwand treiben? Ich denke, ein wesentliches Entscheidungskriterium wird die Einarbeitungszeit sein bzw. die Zeit, bis jemand voll produktiv arbeitet. Oder natürlich auch, wie dringend Leute gebraucht werden.
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27.04.2012 23:33 Uhr von shadow#
 
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Komische Firmen: Im Normalfall trifft der Personaler nicht die Auswahl sondern sortiert am Anfang nur grob vor und hat am Ende lediglich ein Vetorecht - sozusagen um die Blender und Psychopathen auszusortieren.
Mit der eigentlichen fachlichen Entscheidung hat er nichts am Hut weil er dafür nicht qualifiziert ist.

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