12.03.12 19:15 Uhr
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Weltwasserforum: Wasser hat in Zukunft hohes Konfliktpotential

Am Montag hat das 6. Weltwasserforum begonnen. In Marseille warnte die UN-Wissenschaftsorganisation Unesco vor einer zunehmenden Nachfrage nach dem Rohstoff Wasser. Außerdem könne die ungleiche Wasserverteilung auf der Erde ernste Konflikte auslösen.

Zurzeit leben auf der Erde 900 Millionen Menschen ohne einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf dem seit 1997 alle drei Jahre ausgetragenen Weltwasserforum beraten nun 20.000 Teilnehmer, wie man diesem Problem Herr werden kann.

Die UN berichtete auch, dass die Bedeutung des Grundwassers zugenommen habe. So habe sich die Menge des "angezapften Grundwassers in den vergangenen 50 Jahren verdreifacht". Es wurde gefordert, den Verbrauch genauer zu erfassen. Man müsse das Wasser nachhaltiger nutzen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krieg, Zukunft, Wasser, UNO
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2012 19:59 Uhr von maki
 
+13 | -15
 
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Kapitalistische Dreckswelt, Die vorhandene Wassermenge ist völlig konstant, bloss da es nur ums Kohlemachen geht, kommt es nicht überall hin, wo es benötigt wird.
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12.03.2012 20:34 Uhr von Nebelfrost
 
+8 | -1
 
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schon irgendwie ironie pur, dass auf einem planeten, dessen oberfläche zu etwa 70% aus wasser besteht, die gefahr von wassermangel droht. schade nur, dass der größte teil davon ungenießbares salzwasser ist.

@zensus
entsalzungsanlagen sind sehr kostenintensiv. dritte-welt-länder könnten sich solche anlagen nicht in ausreichender zahl leisten.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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12.03.2012 21:11 Uhr von Floetistin
 
+4 | -15
 
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12.03.2012 22:37 Uhr von Botlike
 
+6 | -2
 
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TITELZWANG NERVT! Man hört ja auch ständig diese Studien wie "ein Kilo Rindfleich verbraucht 10000 Liter Wasser, in Afrika könnte man damit eine Familie X Jahre lang versorgen".

Dann steh ich immer da und denke: Wie zur Hölle soll mein deutsches Wasser afrikanische Kinder retten? Wenns das Rind nicht säuft, wirds per Post nach Afrika geschickt oder was? Bei Agrarprodukten, die direkt aus Krisenregionen kommen, kann man das ja noch verstehen, aber wieso sollten wir hier mitten in Europa Wasser sparen? Es macht doch keinen Unterschied.

Viel schlimmer ist es doch mit den Anbaugebieten in den Regionen selber, wo der Bauer eben sein Wasser aufs Feld kippen muss, statt es selber zu trinken.
Ich finde, wenn ein Unternehmen in Afrika etwas anbauen lassen möchte, sollte es verpflichtet sein, VORHER die Wasserversorgung zu klären. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das könnte problematisch sein, weil die Bauern dann ganz ohne Abnehmer dastehen könnten, aber wenns überall gelten würde, käme kein Konzern drumherum, ob Baumwolle, Kakao, Tabak oder sonstwas.
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12.03.2012 22:43 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -1
 
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@ nebelfrost: "entsalzungsanlagen sind sehr kostenintensiv. dritte-welt-länder könnten sich solche anlagen nicht in ausreichender zahl leisten."

jo genau, ein seichtes becken und ne plastikfolie drüber, das ist höchstens dann teuer, wenn man in einem binnenland ist und erst nen zugang zum meer buddeln müsste

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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13.03.2012 07:05 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -0
 
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ungaublich wieviel: unwissenheit herrscht

http://www.virtuelles-wasser.de/...
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13.03.2012 21:54 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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@Jimboooo: Bloß die "reichen" Länder dürfen wieder blechen,
während die anderen Länder weiterhin sorglos durch Leben gehen.
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14.03.2012 02:35 Uhr von TheUnichi
 
+2 | -1
 
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@Floetistin: Das Wasser für Cola, Pepsi und Nestle wird sicher aus den wasser-armen Gegenden gewonen...

Weiterhin hast du _Zensus´ Ironie nicht erkannt
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14.03.2012 20:40 Uhr von Floetistin
 
+0 | -0
 
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TheUnichi + weitere MInusgeber: Da ihr es mir ja nicht glaubt...

Coca Cola hat über Jahre hinweg in Südindien TÄGLICH 350.000 Liter Wasser abgepumpt und es in Flaschen abgefüllt. Von uns als Bonaqua, Coca Cola, Fanta, etc. verzehrt.

Und das ist nur CC. Nestle, Unilever und andere gibts da auch.

Nestle hat in Brasilien ähnliches gemacht.

In beiden Fällen wurden ganze Landstriche, vorher reich an WAsser, trocken gelegt. Gegen die Proteste der Bevölkerung.

http://www.gwz-dresden.de/...

Eine andere Studie benennt übrigens den Verbrauch alleine von Coca Cola in Südindien mit 1,5 Millionen Liter pro Tag, wodurch im Umkreis von 3 Kilometern um diese Fabrik sämtliche Flüsse und Brunnen austrockneten.

http://www.transfer-21.de/...

Schaut euch auch mal den Film hier an..

http://www.youtube.com/...


Ausserdem, TheUnichi.. sicher dass du MEINE Ironie verstanden hast und Zensus nicht mehr unterstellst als von ihm beabsichtigt?

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