12.03.12 17:24 Uhr
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Neuer Rekord: VW-Boss erhält 17,4 Millionen Euro Gehalt

2011 war ein wirtschaftliches Spitzenjahr für den Autobauer Volkswagen. 15,8 Milliarden Gewinn konnte man insgesamt verbuchen. Im Jahr davor waren es halb so viel.

Das bekommt nun auch VW-Boss Martin Winterkorn zu spüren, jedoch im positiven Sinne. Er bekommt vom Gewinn 17,4 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen ausgezahlt. Das ist ein neuer Rekord.

Im vergangenen Jahr erhielt er 9,3 Millionen Euro. Daimler-Chef Dieter Zetsche, der auf dem zweiten Platz bei den höchsten Gehaltszahlungen landete, erhält im Vergleich 8,65 Millionen Euro.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Chef, Rekord, VW, Gehalt, Volkswagen
Quelle: www.bild.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2012 17:26 Uhr von Borgir
 
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ein Witz: ist das,,,,,ein Witz
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12.03.2012 17:30 Uhr von Pilzsammler
 
+10 | -2
 
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Bei dem Gehalt: darf auch ruhig mal was im Golf klappern :)
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12.03.2012 17:57 Uhr von irykinguri
 
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@bastb: was ist daran ok?
unsere gesellschaft beruht auf gewinn....
also den verlust der anderen

mittelalter mässig
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12.03.2012 18:03 Uhr von Perisecor
 
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@ irykinguri: Jede Gesellschaftsform beruht auf Gewinn und Weiterentwicklung des Individuums mit dem stetigen Endziel gesteigerter Lebensqualität.



Der Volkswagen Konzern hat ~450.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von ~130 Mrd Euro. Diesen Konzern hat Herr Winterkorn erfolgreich geleitet. Es ist nur logisch, dass er über vertraglich festgelegte Boni am Erfolg beteiligt wird.
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12.03.2012 18:30 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -3
 
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"solange ein Unternehmen auch einen dementsprechenden Gewinn einfährt."

So ok ist das nicht. Jeder Kleinunternehmer legt sich Geld beiseite um auch Durststrecken über längeren Zeitraum bewältigen zu können, die großen Firmen machen das nicht, da wird sobald Gewinn gemacht großzügig verteilt, wenn die Kacke am dampfen ist erpresst man den Staat damit der einspringt (siehe Abwrackprämie) um das geschäft anzukurbeln.

Diese Betriebe sollten erstmal soviel Kapital anhäufen das sie nicht bei der erstbesten Gelegenheit nach Geld schreien müssen.
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12.03.2012 18:35 Uhr von Summersunset
 
+4 | -2
 
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Die Unternehmen legen sich doch häufig Kapitalreserven an. Die Abwrackprämie diente ja vor allem der Konjunkturbelebung und nicht der Autoindustrie selbst. Und als Angie mit der tollen Idee kam, haben sie natürlich auch nicht nein gesagt.

Das Gehalt von Winterkorn macht übrigens nur 0,1% des Gewinns aus, daran hängen die Rücklagen also nicht.

Im Endeffekt ist es doch immer so; Wenn es ein hohes Fixgehalt gibt, schreien die Leute, dass dies bei Verlusten doch wohl nicht sein kann. Bei variablen Vergütungen wie hier, schreien sie, wenn der Gewinn extrem hoch ist und damit auch die Vergütung.

Winterkorn hat doch alles richtg gemacht. Die Arbeitnehmer bekommen einen Batzen Geld, die Aktionäre bekommen gut Geld und er als Chef von einem Weltkonzern, soll dann auch entsprechend vergütet werden.
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12.03.2012 19:01 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -2
 
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"Die Abwrackprämie diente ja vor allem der Konjunkturbelebung und nicht der Autoindustrie selbst."

Also wenn mehr Autos verkauft werden profitiert nicht die Autoindustrie? Komisch ich dachte immer die verkauften Autos werden vorher gebaut.
Natürlich war es auch ein Anschub der heimischen Autoindustrie, schließlich hat sich ja nicht jeder einen ausländischen wagen gekauft.

"Die Unternehmen legen sich doch häufig Kapitalreserven an."

Klar, nur viel zu wenig wie man an all den Firmen sehen kann die schnell pleite gingen. Das meiste wird ausgeschüttet.

"Winterkorn hat doch alles richtg gemacht. Die Arbeitnehmer bekommen einen Batzen Geld, die Aktionäre bekommen gut Geld und er als Chef von einem Weltkonzern, soll dann auch entsprechend vergütet werden. "

Kann man sich streiten drüber, wer wichtiger ist, Chef, Aktionäre,Arbeiter. Wenn alle gleichwichtig sind müssten auch alle das gleiche Geld haben :) Sagst du ja zu deinen Kollegen ja auch, wenn sie das gleiche Geld bekommen wie du sollen die auch genausoviel arbeiten, tun sie es nicht gehste zum Chef und scheißt die an.
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12.03.2012 19:01 Uhr von CoffeMaker
 
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"Die Abwrackprämie diente ja vor allem der Konjunkturbelebung und nicht der Autoindustrie selbst."

Also wenn mehr Autos verkauft werden profitiert nicht die Autoindustrie? Komisch ich dachte immer die verkauften Autos werden vorher gebaut.
Natürlich war es auch ein Anschub der heimischen Autoindustrie, schließlich hat sich ja nicht jeder einen ausländischen wagen gekauft.

"Die Unternehmen legen sich doch häufig Kapitalreserven an."

Klar, nur viel zu wenig wie man an all den Firmen sehen kann die schnell pleite gingen. Das meiste wird ausgeschüttet.

"Winterkorn hat doch alles richtg gemacht. Die Arbeitnehmer bekommen einen Batzen Geld, die Aktionäre bekommen gut Geld und er als Chef von einem Weltkonzern, soll dann auch entsprechend vergütet werden. "

Kann man sich streiten drüber, wer wichtiger ist, Chef, Aktionäre,Arbeiter. Wenn alle gleichwichtig sind müssten auch alle das gleiche Geld haben :) Sagst du ja zu deinen Kollegen ja auch, wenn sie das gleiche Geld bekommen wie du sollen die auch genausoviel arbeiten, tun sie es nicht gehste zum Chef und scheißt die an.
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12.03.2012 19:11 Uhr von wohuu
 
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7500€: Die Mitarbeiter habe einen Bonus von ca. 7500€ erhalten.
Besser als in vielen anderen Firmen!

http://www.focus.de/...
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12.03.2012 19:29 Uhr von Perisecor
 
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@ CoffeMaker: "die großen Firmen machen das nicht"

Das ist so nicht korrekt. Einerseits sind Firmen verpflichtet, einen Teil des Gewinns in Rücklagen zu stecken, andererseits ist es auch im Interesse der jeweiligen Unternehmen, immer etwas Geld in der Hinterhand zu haben - da geht es garnicht mal um Durststrecken, sondern auch um das Abwehren feindlicher Übernahmen, die Weiterentwicklung einer besonders guten Entdeckung oder kostenintensive Projekte wie der Bau eines neuen Gebäudekomplexes.


"wenn die Kacke am dampfen ist erpresst man den Staat damit der einspringt"

Das passiert äußerst selten und ist in den meisten Fällen so oder so nicht erfolgreich.



"Diese Betriebe sollten erstmal soviel Kapital anhäufen das sie nicht bei der erstbesten Gelegenheit nach Geld schreien müssen. "

Die Betriebe, die gesund sind, haben bereits so viel Kapital angehäuft - die Betriebe, die das nicht haben, sind auch nicht gesund und knicken beim ersten Gegenwind so oder so weg. Ein Spielraum für Rücklagen existiert dort sowieso nicht.


"Also wenn mehr Autos verkauft werden profitiert nicht die Autoindustrie?"

Es profitieren vor allem die Menschen, die in den direkt und indirekt mit der Autoindustrie zusammenhängenden Betrieben arbeiten.

In Deutschland gibt´s in dieser Branche nunmal mehr Mitarbeiter als z.B. Kunsttischler oder professionelle Zauberer, welche es schlicht einfacher ist und mehr bringt, große Branchen zu stützen.


"nur viel zu wenig wie man an all den Firmen sehen kann die schnell pleite gingen."

Welche größere Firma ging denn "schnell" pleite?

Ich glaube, du verwechselst hier etwas: Probleme werden ja nicht von vornherein öffentlich gemacht (was auch logisch und richtig ist), sondern erst dann, wenn es fast oder bereits zu spät ist.

Selbst Schlecker, denen es seit vielen Jahren richtig übel geht, hat nicht schon vor 5 Jahren gesagt "oh je, wir gehen irgendwann in die Insolvenz", sondern es war ein stetiger Weg nach unten.



"Das meiste wird ausgeschüttet."

Solche Fälle mag es auch geben, in aller Regel wird aber der meiste Gewinn aufgespart (siehe z.B. Apple, Microsoft, Google), in Firmenkäufe investiert (Amazon, Intel) oder in neue Filialen gesteckt (Burger King, McDonalds). Das meiste Geld landet aber nahezu überall in Forschung und Entwicklung.



"Kann man sich streiten drüber, wer wichtiger ist, Chef, Aktionäre,Arbeiter."

Nein, eigentlich nicht. Das ist aber ein extrem komplexes Thema und die - der herrschenden Meinung gegenläufigen - Ansichten von manchen Leuten in den unteren Ebenen kenne ich und habe ich schon oft genug mit eben jenen diskutieren müssen.



"Wenn alle gleichwichtig sind müssten auch alle das gleiche Geld haben"

Menschen sind aber nicht gleichwichtig - weder im Beruf noch im Privaten. Lohn setzt sich aber auch nicht (nur) aus Wichtigkeit zusammen.



"enn sie das gleiche Geld bekommen wie du sollen die auch genausoviel arbeiten,"

Vielleicht erledigen sie jedoch weniger Arbeit als ich, dafür aber in besserer Qualität? Oder eine aus der Sicht des Unternehmens wertvollere Arbeit? Vielleicht sind sie auch schon länger beim Unternehmen beschäftigt? Oder haben schlicht eine höhere Bildung?



"tun sie es nicht gehste zum Chef und scheißt die an. "

Ich habe aber kein Recht darauf, dass der Chef dann handelt.

Da ich in der glüchlichen Position bin, nicht ganz unten am Ende der Nahrungskette zu stehen, kann ich dir aber eines sagen:
Ein Mitarbeiter, der mehr Geld möchte, weil Mitarbeiter XY ebenfalls mehr Lohn erhält, wird von mir höchstwahrscheinlich keine Lohnerhöhung bekommen (übrigens genauso wie Leute, die mehr Lohn wollen, weil sie jetzt ein Haus bauen möchten/eine Familie gründen/Oma Anne täglich in Lampukistan besuchen wollen).

In Fällen wie Familiengründung oder kostspielige Krankheit o.ä. kann man über bestimmte Dinge reden - z.B. bessere Gleitzeiten oder Empfehlungen, wie der Mitarbeiter aufsteigen kann um mehr Geld zu verdienen/welche Zusatzqualifikationen er erwerben oder Zusatzarbeiten er übernehmen kann, um am Ende mehr Geld zu haben.

Aber ansonsten gibt es individuelle Lohnerhöhungen ausschließlich über mehr oder bessere Leistung als zum Zeitpunkt der Einstellung.
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12.03.2012 19:56 Uhr von mmk1988
 
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ich sag es mal so es ist viel geld,ich versteh hier auch einige die sich eher dagegen aussprechen,aber immerhin hat der mann wohl auch einiges erreicht. mich stören eher die gehälter so mancher banker die einfach nur wild mit dem geld anderer spekulieren. aber naja das ist wieder eine andere geschichte.
wenn es VW so gut geht sollte sich der vorstand vllt überlegen sich noch weiter von der Zeitarbeit zu entfernen und am besten zu unbefristeten Verträgen wechseln.
aber das ist vermutlich nur wunschdenken.
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12.03.2012 20:37 Uhr von Lenzilein009
 
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@Perisecor: Du meinst jede Gesellschaft(sform) die im Westen beliebt bzw. akzeptiert wird. Mehr auch nicht.

Sein Gehalt ist eine Frechheit.
Gehen wir von einem Hartz4 Lohn von 350€ aus, dann würde er knapp das 50.000(!) fache verdienen.
Arbeitet er etwa so gut wie die Bevölkerung einer ganzen Stadt?

Solche Schweinereien gehören verboten
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12.03.2012 21:08 Uhr von Perisecor
 
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@ Lenzilein009: Nein, ich meine damit jede Gesellschaftsform - sonst hätte ich das anders formuliert.

Es steht dir natürlich frei, zu versuchen, mich zu korrigieren.



"Gehen wir von einem Hartz4 Lohn von 350€ aus"

Hartz IV ist kein Lohn, sondern eine Überlebenssicherung. Außerdem kommen dazu noch Strom etc., damit liegt man bei etwa 700€ pro Hartz IV - Bezieher.



"Arbeitet er etwa so gut wie die Bevölkerung einer ganzen Stadt?"

Erstens mal ist nicht jeder in einer Stadt Hartz IV Bezieher, außerdem erhalten diese letztlich mehr Geld, siehe den vorherigen Absatz.

Um "gut" arbeiten geht es auch nicht - eine Führungsperson erhält mehr Geld, weil sie idR eine höhere Ausbildung und eine weit höhere Verantwortung zu tragen hat. Von extrem anstrengenden Arbeitszeiten, die nicht nur 40 sondern oft auch 50 oder 60 Stunden pro Woche massiv überschreiben, noch garnicht zu sprechen.

Arbeitet eine Führungsperson nicht gut, wird sie entlassen. Arbeitet ein normaler Arbeiter am Band nicht gut, aber wenigstens ausreichend, dann wird er - zumindest bei Konzernen und Mittelständlern - meistens geduldet.



"Solche Schweinereien gehören verboten "

Was? Einen hohen Jahresgewinn einfahren und jedem Arbeiter einen Bonus zwischen 7500 und 8000€ zahlen? Oder die oberste Person, die das ermöglicht hat, über Prämienklauseln im Vertrag ebenfalls dafür zu belohnen?
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12.03.2012 21:49 Uhr von NikiB92
 
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Schon okay: dafür dass ihm JEDER bei VW die Zahlungen gönnt und jeder Facharbeiter eine Boni Zahlung von 7.500€ Brutto erhält.
Das beläuft sich dann auf 1.5 Milliarden € reine Boni Zahlung, da fallen Winterkorns 17 Mio. doch unter den Tisch.
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13.03.2012 01:45 Uhr von Creme de la Creme
 
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@BastB: Nicht so simpel denken!

17,4 Mio. werden diesem Herrn in unserem "System" zugeteilt. Warum ist das so? Warum darf es sein, das ein Mensch 348 mal so viel wie ein normaler Erwerbstätiger (50k/Jahr) "verdient"?

Schuld ist der liebe Kapitalismus, Gewinnstreben um jeden Preis. Für den Konzern VW ist dieser Mensch vielleicht diese läppischen 17,4 Mio. wert - gemessen am Gesamtgewinn. Aber aus dieser eingeschränkten Sicht darf man das ganze nicht sehen.

Sieh mal das, was man mit diesen 17 Mio anstellen könnte. Herr Winterkorn kauft sich davon 2 Yachten.

NUR MAL ANGENOMMEN unser Besoldungssystem wäre fair, dann würde er vielleicht "nur" eine Mio. verdienen, er könnte sich statt der zwei Yachten nur zwei Sportwagen kaufen und die restlichen 16 Mio. würden der Allgemeinheit zugute kommen, egal wie:
- 16 Mio Menschen könnten 1€ pro Jahr mehr verdienen
- Schulen sanieren
- Straßen sanieren
. blablub

Wenn ein Mensch reich ist, dass ist er das IMMER auf kosten aller. Das ist es, was irykinguri meinte.

[ nachträglich editiert von Creme de la Creme ]
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13.03.2012 02:05 Uhr von Draco Nobilis
 
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@Perisecor: Alles was du schreibst ist nachvollziehbar und korrekt.

Was ich mich aber in anderer Sache Frage:
Warum ist es unangebracht Inflationsausgleichende Gehaltsteigerungen zu erwirken?

Nach deiner Vorstellung muss ein Mensch für mehr Geld auch mehr leisten. Okay. Das Geld verliert aber während eines Zeitraums einen bestimmten Teil seines Wertes. Um dies abzufangen muss er mehr Arbeiten. Sollen wir also bei sagen wir 3% Inflation(mit falschen Warenkorb^^) nach 10 Jahren 30% länger/mehr arbeiten? Fortbilden muss man sich meiner Meinung eh immer. Wäre das nicht Kompensation genug?

Wenn du Produktivitätsteigerungen meinst: Dabei fliegen Arbeitnehmer entweder raus(Maschinenersatz) oder kriegen eine Maschine/Software mit der sie dann arbeiten dürfen und bekommen keinen Cent mehr als vorher.

back2topic:
Ganz einfache Lösung: deckeln auf 50-100x fachen Lohn des geringstverdienenden Arbeitnehmers der Firma. Von mir aus auch mit Stufen nach Klein-Mittel-Großunternehmen.
Ergebniss wäre das die Führungsetage bestrebt ist die finanzielle Situation der gesamten Belegschaft zu verbessern. In Krisenzeiten würde das auch dann auch Führung wie auch kleine Angestellte treffen. Wobei ich den VW-CEO in diesem Fall nicht alles abstreitig machen kann da er ja seine Arbeitnehmer auch mit belohnt.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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13.03.2012 02:12 Uhr von Draco Nobilis
 
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@Creme de la Creme: Prerisecor wird ungefähr antworten:
"Entstehen die 2 Yachten durch Zauberei?"

Irgendwer muss sie bauen und bekommt dafür eben einen Teil des Geldes. Aber es ist dennoch richtig was du schreibst.
Ein Großteil des Geldes wird dem Kreislauf entzogen bzw. hat einen sehr langsamen Umlauf, das ist bei Vermögenden bereits erwiesen. Beides ist sehr schädlich.
Weiterhin hat die Allgemeinhait von den 2 Yachten ziemlich wenig. Das ähnelt dann eher Feudalismus. Alle arbeiten damit der hohe Herr 2 Yachten hat^^
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13.03.2012 11:27 Uhr von artefaktum
 
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Lasst VW doch machen wenn die so dämlich sind, so viel Geld aus dem Fenster zu werfen.
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13.03.2012 11:30 Uhr von Perisecor
 
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@ Creme de la Creme: "Nicht so simpel denken! "

Sagt der, der den Kapitalismus verteufelt.


"Warum ist das so?"

Weil der entsprechenden Firma der Wert seiner Arbeit dieses Geld wert war, als der entsprechende Arbeitsvertrag vereinbart wurde.



"Warum darf es sein, das ein Mensch 348 mal so viel wie ein normaler Erwerbstätiger (50k/Jahr) "verdient"?"

Weil Menschen nicht gleich (wichtig) sind.



"Schuld ist der liebe Kapitalismus, Gewinnstreben um jeden Preis."

Gewinnstreben gibt es immer - nur wird es in manch anderen Gesellschaftsformen wie dem Kommunismus nicht gewürdigt. Das führt letztlich zu extrem verminderter Produktivität und einem sinkenden Lebensstandard und sinkender Weiterenwicklung für jedes Individuum - wobei, die gibt´s im Kommunismus ja auch nicht.



"er könnte sich statt der zwei Yachten nur zwei Sportwagen kaufen"

Und die Werft soll pleite gehen - mitsamt ihrer Horde an gut bezahlten und absoluten Fachkräften, denn Edelholzbearbeitung, Desing usw. auf diesem Niveau kann nicht jeder mal eben hinklatschen.

Dadurch, dass es keine Luxusyachten mehr gibt, schreitet die Entwicklung langsamer voran und der Technologielevel im Marinebereich des jeweiligen Landes sinkt.
Gleichzeitig erfolgt ein totaler Technologieverlust durch die Fachkräfte, welche nun nicht mehr benötigt werden, da sich ihre Produkte niemand mehr leisten kann.


"würden der Allgemeinheit zugute kommen"

Und weil Herr Winterkorn aufgrund seiner vielen Arbeit wenig Zeit (50-60 Std/Woche + Reisen) hat kommt jeden Tag ein anderer Mensch aus der ´Allgemeinheit´ vorbei, kocht ihm etwas und putzt sein Haus?



"16 Mio Menschen könnten 1€ pro Jahr mehr verdienen"

Damit könnte McDonalds 16 Millionen Cheeseburger verkaufen. Toll.


"Schulen sanieren"

Da kommt man mit 16 Millionen kaum hin. Ein Schulneubau liegt hier im Süden zwischen 30 und 60 Millionen, eine Sanierung idR 20% darunter.


"Straßen sanieren"

KFZ-Steuer, Umsatzsteuer beim Fahrzeugkauf, diverse Steuern auf Kraftstoffe, Einnahmen aus Verkehrsüberwachungen, Zulassungen, Führerscheinausstellung.



"blablub"

Das ist eben das Problem. VW und Herr Winterkorn selbst haben bereits sehr viel Geld an den Staat - also für die Allgemeinheit - bezahlt. Mehr als du und auch mehr als ich.



"Wenn ein Mensch reich ist, dass ist er das IMMER auf kosten aller."

Ohne reiche Menschen würde der gesamte Luxussektor zusammenbrechen. Was übrig bliebe, wäre eine völlig nutzlose Schwerindustrie, welche quasi ohne Innovationen auskommen muss - oder die Innovationen müssen kostenintensiv vom Staat getragen werden, da es keine privaten Firmen mehr gibt, welche sich darum bemühen.


Dann hat man am Ende sowas wie die UdSSR Ende der 80er Jahre oder auch die VR China früher und aktuell.

Fokusschwerpunkte, welche durch den Staat gelegt wurden (mal am Beispiel UdSSR bleibend: Atomkraft, Luftfahrt, Bauwesen), sind relativ strark und können - zumindest teilweise - mithalten.
Alle nicht so stark finanzierten Bereiche sacken massiv ab (selbes Beispiel: Medizin, Effizienz, Schifffahrt, Strom/Wärme/Wasser-Versorgung, Hightech (egal ob Glasfaser, Keramik oder Computer)).
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13.03.2012 11:38 Uhr von Perisecor
 
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@ Draco Nobilis

"Weiterhin hat die Allgemeinhait von den 2 Yachten ziemlich wenig"

Die Werft und die beteiligten Arbeiter erweitern ihr Können und ihr Wissen. Das führt mittelfristig zu Innovationen, welche der Allgemeinheit zugute kommen.



"Warum ist es unangebracht Inflationsausgleichende Gehaltsteigerungen zu erwirken?"

Das wird bei uns automatisch ausgeglichen, da wir deutlich über Tarif zahlen und auch den Lohn idR stärker erhöhen.

Mir ging es um zusätzliche und individuelle Lohnerhöhungen.



"Fortbilden muss man sich meiner Meinung eh immer."

Diese Einstellung hat leider nicht jeder.



"Wenn du Produktivitätsteigerungen meinst"

Damit meine ich die individuelle Weiterenwicklung, z.B. jemand, der als wir ihn einstellten nicht wirklich in der Lage war, mit Kunden zu telefonieren (z.B. zu schüchtern), dies aber jetzt gemeistert hat und deshalb jetzt auch gut mit Kunden direkt umgehen kann.

Höhere Produktivität durch eine neue Software/Maschine wird idR nicht entlohnt, diese Verbesserung liegt dann ja nicht an der jeweiligen Person - und für die Software/Maschine wurde auch Geld eingesetzt.

Aber auch hier: Kommt jemand mit der neuen Software extrem gut klar, fuchst sich ein und hilft z.B. auch anderen Mitarbeitern bei kleineren Problemen oder exotischen Dingen, welche in der Einarbeitung kein Thema waren, ist das natürlich ein Argument bei einer Gehaltsverhandlung.
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13.03.2012 17:10 Uhr von Draco Nobilis
 
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Richtig, ich sagte ja das die Yachten ja nicht herbeigezaubert werden. Aber das Produkt, kommt lediglich oder hauptsächlich dem "Lehensherren" zu gute.

Mal 100 Jahre in die Zukunft gesponnen:
90% der Arbeitnehmer arbeiten an Produkten die sie sich selbst nicht leisten können. Sie arbeiten nur für die "Yachten" der "Lehensherren". Meudalismus incoming?

Das mit den Gehalts/Lohnerhöhungen ist dann so wie bei dir beschrieben natürlich richtig. Dann haben sich die Fragen geklärt.
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13.03.2012 19:59 Uhr von Perisecor
 
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@ Draco Nobilis: "Aber das Produkt, kommt lediglich oder hauptsächlich dem "Lehensherren" zu gute."

Das sehe ich eben anders.

Die Technologien, die dabei entwickelt werden, werden später auch in preisgünstigeren Yachten, Segelbooten und was weiß ich verwendet, eventuell ist sogar ein genereller Durchbruch darunter, z.B. eine verbesserte Rumpfform, welche generell Vorteile in der Schifffahrt bringt.


Die wenigsten Arbeiter dürften Produkte herstellen, die ihnen tatsächlich sofort zu gute kommen. Ein Bekannter von mir arbeitet in der Kosmetikbranche und an den Bändern für Männer-Deo/Männer-Parfüm arbeiten quasi ausschließlich Frauen.

Oder wir; wir bauen und entwickeln hochtechnologische Produkte im Bereich Rüstung, das ist auch nichts, was man mal eben einfach zuhause hinstellt und dann auch was davon hat.

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