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Nach Amoklauf: Afghanistan fordert öffentlichen Prozess gegen US-Soldaten

Nachdem ein amerikanischer Soldat in Kandahar Amok lief und dabei wahllos 16 Menschen tötete, darunter auch Kinder, ist die Bevölkerung und Politik des Landes geschockt.

Das afghanische Parlament sprach von einer Tat, die "brutal und unmenschlich" sei. Die Tat sei nur mit einem öffentlichen Prozess zu ahnden, bei dem das Volk zusehen könne.

Die Intoleranz der Soldaten sei nun an einem Punkt angelangt, wo jede Geduld aufhöre, so das Parlament. Die Taliban schworen "mit der Hilfe Allahs für jeden einzelnen Märtyrer" Rache.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Afghanistan, Soldat, Amoklauf
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2012 13:45 Uhr von usambara
 
+4 | -12
 
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hahaha die Mär vom Einzeltäter: der ganz alleine seinen schwer gesicherten Stützpunkt mit Waffe verlässt, dann in mehrere Häuser eindringt und seine Magazine leer schießt- und anschließend die Leichen übergießt und anzündet...
http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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12.03.2012 15:47 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@ usambara: Warum sollte man den Stützpunkt nicht verlassen können?

Gerade wenn man mit Spezialkräften zusammenarbeitet hat man ähnliche Freiheiten wie diese.

Dass in Afghanistan niemand seinen Stützpunkt ohne Waffe und Munition verlässt, sollte ebenfalls klar sein.


Sowas kann natürlich jemand wie du, der die Kriege der Welt nur vom warmen heimischen Wohnzimmer mit PC kennt, nicht wissen.
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12.03.2012 16:52 Uhr von SnakePlissken
 
+2 | -3
 
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Afghanistan träumst du ? Nein der Mörder wird nicht in Afghanistan verurteilt - höchstwahrscheinlich wird er vor einem Us Gericht sich zum Vorfall verantworten müssen - 90 Tage Gefängnis - Rehabilitation - degradierung des Erhalts seiner Bezüge - Thats it and no More - vielleicht wird er anschliessend noch als Held von Republ. und Demokr. gefeiert - kommt gross raus und tritt vorzeitig in Rente - Kriegsverbrecher anklagen ? - NO Way

Thats the American Way of Life ! Live with that or FU** ya self.
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12.03.2012 17:22 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ SnakePlissken: Bitte erspare uns doch deine ständigen völlig falschen Phantastereien.


Wird man ihm die Schuld nachweisen können, und das dürfte hier nicht schwer fallen, ist nur die Frage ob es eine lebenslange Freiheitsstrafe wird oder die Todesstrafe gibt.


Dass die Verhandlung in Afghanistan stattfinden wird, halte ich persönlich für unwahrscheinlich. Dies würde einen fairen Prozess in meinen Augen nicht ermöglichen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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12.03.2012 19:26 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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@Perisecor: Einen fairen Prozess (sofern überhaupt möglich) wird es sowieso nicht geben, da in erster Linie das PR-Debakel bestmöglich behoben werden muss...
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12.03.2012 19:50 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ shadow#: "da in erster Linie das PR-Debakel bestmöglich behoben werden muss... "

Das sehe ich nicht so.

Während bei nachgewiesenen Taten (z.B. "Kill Team") die üblichen - für deutschen Verhältnisse - hohen Strafen folgen, so gibt es bei Vorfällen, welche nicht aufgeklärt werden können, durchaus auch Freisprüche oder relativ schwache Strafen, weil man sich auf sekundäre Anklagepunkte stützen musste (z.B. "Haditha").



Ich bin ehrlich gesagt überrascht darüber, dass relativ wenige solcher Vorfälle passieren. Die weltweite Politik ist nicht gewillt eine klare Linie in Afghanistan zu fahren, der militärische Einsatz ist lächerlich arg beschnitten und die Soldaten wissen das natürlich, denn sie haben gelernt, wie man die Dinge (auf militärische Art) eigentlich löst.


Da die Taliban sowieso ständig ISAF-Truppen und Zivilsten angreift, ermüdet deren erneute Drohung nur. Aus welchem Grund die jetzt 250 Zivilisten pro Monat töten ist doch letztlich Jacke wie Hose.
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13.03.2012 15:31 Uhr von SnakePlissken
 
+1 | -0
 
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@Perisecor: Ständigen Phantastereien ?

Hier mal ein Auszug aus dem Land meiner Phantasien:

US-Offizier entgeht Haft für Haditha-Massaker

Unteroffizier Wuterich hat gestanden, mit einem Befehl 2005 im Irak seine Dienstpflicht verletzt zu haben. Wegen eines Deals bleibt ihm das Gefängnis erspart.

Im Militärprozess um eines der schwersten Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak bleibt auch dem letzten der acht beschuldigten Soldaten eine Gefängnisstrafe erspart. Ein Militärgericht im Bundesstaat Kalifornien verurteilte den Unteroffizier Frank Wuterich zwar wegen Verletzung der Dienstpflicht zu 90 Tagen Haft. Wegen einer Vereinbarung zwischen Anklage und Verteidigung muss er aber nicht ins Gefängnis.

Wuterich hatte sich am Montag vor dem Gericht auf dem Militärstützpunkt Camp Pendleton schuldig bekannt, bei der Tötung von 24 Zivilisten im irakischen Haditha durch seine Einheit im November 2005 seine Dienstpflicht verletzt zu haben. Im Gegenzug ließ die Anklage den Vorwurf des Totschlags fallen.

Anzeige

Die Anklagen gegen die sieben anderen an dem Massaker beteiligten Soldaten waren in sechs Fällen bereits fallen gelassen oder zurückgewiesen worden – ein Verfahren endete mit einem Freispruch........
http://bazonline.ch/...

*Hust* - Informier dich Möchtegern-Geheimdienstler bevor du hier jemanden versuchst zu degradieren !
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13.03.2012 15:36 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ SnakePlissken: Auf Haditha bin ich bereits eingegangen. Den Soldaten konnten die Vorwürfe nicht nachgewiesen werden, in einem rechtsstaatlichen System führt das dann zu einem Freispruch.

Nichtsdestotrotz wurden im Zusammenhang mit Haditha eine große Anzahl an Leuten zwangsversetzt, degradiert, aus den Streitkräften entlassen o.ä.



Ich habe aber auch einen anderen Fall benannt, in welchem man die Taten eben nachweisen konnte und die Strafen >15 Jahre bzw. Lebenslang betragen.


Hättest du meine Kommentare gelesen, wäre dir das aufgefallen und du hättest dir diesen peinlichen Post sparen können.
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13.03.2012 16:05 Uhr von SnakePlissken
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor: >>welche nicht aufgeklärt werden können, durchaus auch Freisprüche oder relativ schwache Strafen, weil man sich auf sekundäre Anklagepunkte stützen musste
(z.B. "Haditha"). <<

>>Auf Haditha bin ich bereits eingegangen. Den Soldaten konnten die Vorwürfe nicht nachgewiesen werden, in einem rechtsstaatlichen System führt das dann zu einem Freispruch.<<



Was faselst du von sekundären Anklagepunkten und es konnte ihm nichts nachgewiesen werden? , kapierst du nicht den Text:

Unteroffizier Wuterich hat GESTANDEN, mit einem Befehl 2005 im Irak (Haditha) seine Dienstpflicht verletzt zu haben. Wegen eines DEALS bleibt ihm das GEFÄNGNIS erspart.


Hättest du mein Kommentar gelesen , müsstest du hier keinen Bockmist herumerzählen !

Haditha Massaker an Zivilbevölkerung:
http://www.zeit.de/...
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13.03.2012 19:31 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ SnakePlissken: Dienstpflichtverletzung ist der Sekundäranklagepunkt.

Die Hauptanklagepunkte waren allesamt Mord, Totschlag o.ä.


Dies war aber nicht ausreichend stark nachweisbar. Bevor man also ein Gerichtsverfahren eingeht, welches sowohl mit einem Freispruch, als auch mit einem Schuldspruch enden kann, macht man lieber einen Deal - so fällt die Strafe zwar nicht so schwer aus, aber es wird auf jeden Fall bestraft.



Mit Bockmist erzählen hat das nichts zu tun. Es ist sicher nicht mein Verschulden, dass du die Vorgehensweisen und den speziellen Fall nicht ausreichend kennst.



Letztlich geht es hier aber auch nicht um Haditha, sondern darum, dass es sowohl eher milde, als auch sehr harte Urteile gibt. Weder ist eine Bevorzugung zu erkennen, noch eine Benachteiligung aufgrund schlechter Presse o.ä.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]

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