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Iran & Co.: Reporter ohne Grenzen bezeichnen zwölf Länder als "Feinde des Internets"

Anlässlich des Welttages gegen Internet-Zensur hat die Journalistenvereinigung "Reporter ohne Grenzen" in ihrem neuesten Bericht zwölf Länder als "Feinde des Internets" bezeichnet.

Am meisten werde das Netz dabei im Iran und in China überwacht, so die Nichtregierungsorganisation. Neu sind in der Liste die Länder Bahrain und Weißrussland. Syrien wird gerade momentan wieder stark reguliert.

Weitere Plätze in der Rangliste haben die Internet-feindlichen Länder Birma, Kuba, Nordkorea, Saudi-Arabien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam inne. "Unter Beobachtung" stehen jedoch auch demokratische Länder wie Frankreich oder Australien.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, China, Iran, Reporter, Zensur, Reporter ohne Grenzen
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12.03.2012 12:08 Uhr von maki
 
+6 | -7
 
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Findest es wohl geil, wenn: die Stasi jede Mail überwacht oder störende Websites sich in Luft auflösen? ;-)
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12.03.2012 12:27 Uhr von architeutes
 
+6 | -6
 
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Armer maki: geht es dir so schlecht , in der DDR würde nun die Stasi
vor deiner Tür stehen.
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12.03.2012 12:37 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+7 | -1
 
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Ist der Mensch fähig zur Vernunft? Das Internet ermöglicht dem Einzelnen dreierlei, sich
1. seinen Medienalltag nach seinem persönlichem Informations- und Unterhaltungsbedarfs zu gestalten und sich 2., im Zeitalter von Web 2.0, aktiv einzubringen, sei es, das man in Foren wie diesem hier postet, Videos bei Youtube einstellt, einen Blog schreibt, Artikel bei Wikipedia einbringt oder verändert, Twitter, Facebook, etc. und sich
3. - und das ist das, was zentralen politischen Entscheidungsträgern gefährlich werden kann (und auch wird) - sich zu organisieren. Das Internet macht es möglich, viele Menschen in kürzester Zeit (viel schneller als es früher durch Flugblätter möglich war) zu mobilisieren um auf die Straße zu gehen und den Unmut gegen herrschende Zustände öffentlich anzuprangern. Eher harmlos scheinen die bekannten Flashmobs, bei denen sich fremde Leute treffen um gemeinsam den Moonwalk aufführen oder sich zu einer Kissenschlacht zu begegnen. Brisant wird es - und das haben die Ereignisse in Nordafrika (Tunesien, Ägypten, Lybien) gezeigt - wenn ganze Systeme durch die Organisationsgewalt des Internets zum Sturz gebracht werden können.

Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und das Briefgeheimnis sind eng miteinander verbandelt. Was nützt es mir, wenn ich Emails schreiben kann, die dann aber von staatlicher Seite aus mitgelesen werden (können)? DAS ist auch in Deutschland Realität. Es macht also keinen Sinn, nur Diktaturen wie China, Nordkorea oder Weißrussland in den Pranger zu stellen. WIr sollten erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren.
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12.03.2012 12:41 Uhr von maki
 
+6 | -6
 
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Wenigsten würde die alte Stasi nicht: das halbe Haus zerlegen und "in Notwehr" alles abknallen, was noch nen Kamm oder Handy in der Hand hat. :-D

Dass hier die Stasi nicht vor der Tür steht, liegt nur daran, dass sich eigentlich kein Schwein für die Meinung des Einzelnen interessiert, solange die Einzelmeinungen sich nicht verbünden und den Schmarotzern gefährlich werden.
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12.03.2012 12:44 Uhr von architeutes
 
+1 | -5
 
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@Abdul-Tequilla: Mag ja sein das jemand zusieht , wer weiß das schon , aber
die Konsequenzen sind doch wohl andere .
Wird dein Kommentar hier gesperrt , verlierst du woanders
den Kopf.
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12.03.2012 14:45 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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"Quasi-Diktaturen ist die freie Verbreitung von Informationen halt der größte Feind. "

Nicht nur für Diktaturen. Rat mal warum man sich alles mögliche Ausdenkt um Filtermechanismen zu installieren.
Meinste man giert aus Menschenliebe nach der Kontrolle des Internets?
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12.03.2012 14:46 Uhr von Hopdedik
 
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ja richtig aber: Deutschland holt auf.
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14.03.2012 18:50 Uhr von Daenerys
 
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@Hopdedik: aber erst nach der Wahl :)

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