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Nicolas Sarkozy droht mit Frankreichs Austritt aus der Schengen-Zone

In dem für ihn ungünstig verlaufenden Wahlkampf hat Nicolas Sarkozy nun die Migranten-Problematik entdeckt: In seiner jüngsten und bislang größten Kampagne droht der Franzose nun mit einem einseitigen Austritt aus dem Schengener Abkommen, sollte die grenzenlose Mobilität unverändert fortbestehen.

Als Grund nannte der Franzose mangelnde Grenzkontrollen bei wachsenden ökonomischen und sozialen Problemen in Europa, wodurch die soziale Sicherung und würdige Integration von Migranten gefährdet sei. Für den Fall seines Wahlsiegs werde er Einwanderung und Sozialleistungen für Migranten stark beschränken.

Für das Schengener Abkommen forderte der 57-Jährige Reformen nach Vorbild der Eurozone: "Ein Staat, der seine Auflagen nicht erfüllt, muss sanktioniert, suspendiert oder aus der Schengenzone ausgeschlossen werden können". Grenzkontrollen dürften keinesfalls allein Technokraten und Gerichten obliegen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Wahlkampf, Nicolas Sarkozy, Zone, Austritt, Schengen
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2012 11:28 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+25 | -7
 
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Wie schnell "Europa" doch zu einer einseitigen Veranstaltung der Banker geworden ist.

Und so gerät der Euro zunehmend zum Spaltpilz – denn längst ist auch "Binnenmigration" gemeint. Klare Verlierer sind ergo die enteigneten Menschen, die Opfer – und nicht Profiteure - gegenseitig zugeschobener Milliarden geworden sind und nun auf der Flucht quer durch Europa sind.

Ein Klopper ist wohl der Ruf Sarkozys nach Reformen nach dem Beispiel der Eurozone. Doch nicht nur, weil , Sarkozy selbst beständig auf Lockerungen der Sparauflagen drängt, erscheint der Satz wie Hohn: "Ein Staat, der seine Auflagen nicht erfüllt, muss sanktioniert, suspendiert oder aus der Schengenzone ausgeschlossen werden können".

Ist nicht genau dies der aktuelle Grund, warum gerade Flüchtlingsströme aus dem Aus- und Inland einsetzen bzw. - kommen die Migranten von "außerhalb" der Eurozone - neuerdings durchgereicht werden? ;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.03.2012 12:18 Uhr von sicness66
 
+9 | -21
 
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12.03.2012 12:21 Uhr von Blood_raven989
 
+24 | -9
 
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ja kann echt nicht sein: Wann lernen die Leute endlich mal das wir nix mehr mit dieser 33 generation zu tuen haben.

Wir müssen uns genauso vor Zuwanderung schützen ..... der deutsche Steuerzahl blecht ja schon genug für Griechenland .... hat Problemviertel in die sich kein deutscher mehr traut und stellt sogar türkische Polizisten ein weil sich unsere Polizisten nichtmal verständigen können weil Einwanderer sich nicht anpassen wollen. (möchte hier keinem türken zu nahe tretten .... soll nur der veranschaulichung dienen ... gibt sicher auch andere Kulturen mit den wir Probleme haben)

Ich hab auf keinen Fall eine rechte Gesinnung .... wohl eher das Gegenteil. Wenn das aber so weiter geht verarmt unsere eigene Bevölkerung weiter zuhnemenst unter dem Deckmantel von ungerechter Zuordnung und Anhaftung des 33 Problemes.
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12.03.2012 12:39 Uhr von quade34
 
+10 | -6
 
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also Frankreich macht den Anfang und die anderen folgen. D bleibt immer offen und unsere Bevölkerung wächst auf über 100 Millionen. Am Schluß wird D aus der EU wegen zu großem Defizits ausgeschlossen.
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12.03.2012 14:42 Uhr von Gorli
 
+1 | -15
 
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12.03.2012 14:54 Uhr von irykinguri
 
+4 | -4
 
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armselig: als letztes wahlkampftechnisches mittel wird immer nationalistische oder nationalsozialistische propagandascheisse benutzt um den leuten das gefühl zu geben: ihr bekommt jetzt wieder einen grösseren stück vom kuchen....

dieser armselige agitator.

solch´ billig´ infantile scheisse zieht immer.... weil 99% der menschen dumm sind.


@gorli
der erste satz bis zum punkt hatte meine zustimmung. dann kam schon wieder nationalstaats-dreck wie" wir sind europa" das ist doch genau das gleiche was du beanstandest, nur das man einen etwas grösseren staat hätte...... sinnvoll

[ nachträglich editiert von irykinguri ]
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12.03.2012 15:06 Uhr von Hopdedik
 
+2 | -10
 
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Blood_raven989: Wenn du schon über ausländer ablesterst, wie wäre es wenn du mit gutem Beisiel voran gehst und erst die deutsche Sprache lernst?

@NeoCortex.

"Seine Familie ist doch damals selber aus Ungarn eingewandert nach Frankreich. "


Richtig und nach Ungarn gingen sie aus der damaligen Türkei, die seinen Ahnen Schutz vor der Judenverfolgung in Europa gab und sie aufnahm.
Jetzt fischt genau so einer am rechten Rand und legt sich genau mit dem Land an ohne die Hilfe dieses Landes ihn und seine Ahnen nicht geben würde.

Einfach nur erbämlich.

[ nachträglich editiert von Hopdedik ]
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12.03.2012 15:15 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -3
 
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"Seine Familie ist doch damals selber aus Ungarn eingewandert nach Frankreich. "

Das hat damit nichts zu tun. Das nicht jeder einfach reinkommen kann ist auch im Interesse der bereits eingewanderten Ausländer, je mehr rein kommen je mehr müssen sich die Brotkrumen teilen weil man wird nicht die oben zur Kasse bitten sondern holt sich das Geld immer von unten.

"Ja, fallt zurück in Kleinstaaterei und Nationalismus. Wer braucht schon ein einiges starkes Europa."

Grenzkontrollen sind nie verkehrt da Straftäter nicht so schnell untertauchen können. Und ehrlich gesagt stören mich Grenzkontrollen nicht.
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12.03.2012 15:21 Uhr von Hopdedik
 
+1 | -10
 
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CoffeMaker: "je mehr rein kommen je mehr müssen sich die Brotkrumen teilen weil man wird"

Lern bitte Deutsch. Es heißt richtig, "je mehr rein kommen, DESTO mehr müssen sich die Brotkrumen teilen weil man wird....."
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12.03.2012 15:24 Uhr von verni
 
+5 | -2
 
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Recht hat er: doch halten wird er nichts sobald er den Sieg in der Tasche hat. Zur EU muss man sowieso nichts mehr sagen...
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12.03.2012 16:40 Uhr von hujiko-san
 
+2 | -2
 
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@Hopdedik: Auch wenn die "je x, je y"-Form vor einer halben Ewigkeit aus der Mode gekommen sein mag, heute freilich nur noch in festen Wendungen vorkommt, darf man auf diese Weise dennoch einen grammatisch vollkommen legitimen Satz bilden. ;) :P

Zum Thema:
Hm... mit dem gleichen Unfug geht doch irgendwer immer mal auf Stimmenfang.
Die Bevölkerungsmigrationsdebatte ist müßig.
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12.03.2012 17:58 Uhr von Leeson