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Pforzheim: Elfjähriger wurde in Supermarkt als eifriger Praktikant akzeptiert

Eine schon sehr dreiste Aktivität eines elf Jahre alten Jungen spielte sich in einem Geschäft in Pforzheim ab. Der Junge tauchte in der Filiale einer Supermarktkette auf, wo er sich als 14-jähriger Praktikant vorstellte. Der Junge spielte den Mitarbeitern den engagierten Praktikanten vor.

Er gab an, die Filialleiterin, die heute nicht Dienst hatte, hätte ihn eingestellt. Von einem Mitarbeiter erhielt er daraufhin die entsprechende Arbeitskleidung. Stunden später rang der Junge den übrigen Angestellten ziemlichen Respekt ab. Sein Tatendrang und Fleiß war vorbildlich.

Die Stellvertreterin wollte danach mit der Chefin die weiteren Einsätze des angeblichen Praktikanten absprechen. Doch die wusste von nichts. Der Schwindel war damit aufgeflogen. Tränenüberströmt gestand er dann der Polizei, dass er sein Taschengeld aufbessern wollte.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Kind, Arbeit, Supermarkt, Praktikant, Pforzheim
Quelle: www.nachrichten.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2012 07:09 Uhr von Sopha
 
+74 | -2
 
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besser als manche der letzten generation: Mit Eltern absprechen und eine (im Rahmen des Jugendschutzes zulässige) Teilzeitstelle geben.
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12.03.2012 07:41 Uhr von zkfjukr
 
+9 | -11
 
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OO der sieht mir: so verdammt ähnlich... (als ich in seinem alter war)
hatte beim aufruf sogar die hand genauso wie er Oo

ich glaub ich muss da ein wörtchen mit meinen eltern reden...
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12.03.2012 07:52 Uhr von zorndyuke
 
+7 | -14
 
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nicht schlecht! Ich sehe Shelton Cooper! Mach weiter so und aus dir wird ein Milliadär!
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12.03.2012 08:28 Uhr von rubberduck09
 
+30 | -2
 
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Komische Einstellung Jetzt ist es schon so, daß wenn man sich das Arbeiten erschwindelt, das auch als Betrug angesehen wird?

Also wenn ein Typ zu mir käme und meint, er solle im Auftrag von XY meinen Rasen mähen: soll er nur.

Betrug wirds doch erst, wenn der dann von _mir_ Geld haben will dafür.

Deshalb frag ich mich, was das mit der Polizei soll. Die hat hier wenn, dann nur die Aufgabe, den Jungen sicher nachhause zu bringen aber sicher nicht um einen ´Betrüger´ einzusacken.

MIt 11 weiß man noch ned, wie das mit der Arbeit und Gehalt so läuft. Ich zolle dem tatkräftigen Jungen jedenfalls meinen Respekt.

Warum ich so schreib: Die News schreibts ja ziemlich deutlich zwischen den Zeilen.
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12.03.2012 08:28 Uhr von Seb916
 
+8 | -8
 
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Naja: immerhin war er bereit für sein Geld zu arbeiten statt es zu stehlen oder ähnliches.
Eigentlich keine News wert...
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12.03.2012 10:58 Uhr von GroundHound
 
+4 | -7
 
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Als Belohnung: einen Urlaub in Indien zum Teppichknüpfen.
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12.03.2012 11:11 Uhr von fexinat0r
 
+1 | -20
 
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12.03.2012 11:21 Uhr von Omnomnymous
 
+18 | -1
 
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Er schleicht sich illegal in einen legalen Betrieb um für anständige Arbeit bezahlt zu werden. Wieso sieht nicht jedes Kapitalverbrechen heute so aus? Meinen Respekt hat er, so eine Aktion mit 11 Jahren..
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12.03.2012 12:04 Uhr von Schäff
 
+9 | -1
 
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@rubberduck09: Die Quelle sagt nix dazu, dass das Erschwindeln von Arbeit als Betrug angesehen wurde. Es heisst lediglich, dass die Polizei gerufen wurde.

Schwerwiegender als das Erschwindeln von Arbeit ist m.E. das Erschwindeln einer Zugangsberechtigung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Wie würdest Du reagieren, wenn ein fremder Jugendlicher deinen Mitbewohnern oder anderen Anwesenden vorschwindelt, dass Du mit ihm vereinbart hättest, dass er in deinem Zimmer/Wohnung Arbeiten verrichten soll? Und wenn er sich dann tatsächlich da rumtreibt und (sinnvolle) Arbeiten verrichtet?
Würdest Du ihm nachher dankbar ein paar Euro in die Hand drücken oder würdest Du die Polizei (oder deine Eltern) rufen?

Da die Angestellte auch davon ausgehen musste, dass der Junge unlautere Absichten (Diebstahl) gehabt haben könnte, war es zwingend, dass sie die Polizei rufen musste, um den wahren Sachverhalt aufzuklären, Personalien zu ermitteln usw.

Am Rande bemerkt:

Die kostenlose, gewerbliche Beschäftigung ("Praktikum") von Kindern kann schnell als Ausbeutung ausgelegt werden.

Wenn dem Kind eine Palette auf den Kopf gefallen wäre, wäre der Teufel los gewesen. Wer hätte dann dafür die Verantwortung übernommen?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Angestellte oder die Firma dann eine fette Klage am Hals hätte.
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12.03.2012 12:31 Uhr von Berry21
 
+3 | -0
 
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Das Erschwindeln: von Arbeit ist in meinen Augen sicherlich weniger schlimm als das Erschwindeln von Eigentum.

Sicherlich bringt er damit den Chef (bzw. Chefin) in Teufels Küche wegen Beschäftigung von Minderjährigen und war sich sicherlich nicht der Tragweite seines Handels bewusst.

Die Aktion des Jungen finde ich trotzdem Klasse sich mit Arbeit Geld zu verdienen. So eine Einstellung ist heute wirklich rar.

Und das Vortäuschen falscher Tatsachen hat er super von unseren Politikern gelernt (...von wegen Doktorarbeit und so). Das zeigt wieder mal den starken Einfluss der Politiker auf die Jugend von morgen...

[ nachträglich editiert von Berry21 ]
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12.03.2012 12:39 Uhr von Ruthle
 
+5 | -0
 
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noch nicht strafmündig: mit 11 ist er noch nicht strafmündig. Passieren tut ihm nichts. Er dachte sicher, er bekäme am Ende der Arbeit Geld auf die Hand. War unüberlegtes Handeln...
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12.03.2012 12:49 Uhr von McClear
 
+5 | -0
 
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Kein Witz! Ich arbeitete mal einen Computerladen, da tauchte ein junger Mann mit Schlips + Anzug auf. Der wollte bei mir einen Rechner kaufen. Alles klar, Vertrag unterschrieben. Nach einem Tag tauchte eine Frau im Laden auf, die mir erklärte, dass ihr Sohn mit 14 Jahren minderjährig und nicht geschäftsfähig sei. Was ich damit sagen will. Es kommt auf das Auftreten drauf an. Respekt vor und für den Jungen!
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12.03.2012 13:00 Uhr von Alex-Mercer
 
+6 | -2
 
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Korrekt: Der Junge is immerhin besser wie 99% der Jugendlichen die sich ihr Taschengeld mit Leute ausrauben oder Drogen verticken verbessern wollen.
Anstatt den Jungen zu bestrafen sollte man ihn Arbeiten lassen, bevor er auf andere Gedanken kommt ( Jugendschutz hin oder her )
Fetten Respekt kleiner
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12.03.2012 14:41 Uhr von irykinguri
 
+1 | -3
 
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ihr idioten: der wird bestimmt selfmade-multi-millionär mit einzelhandel-praktika.....


vielleicht schafft er es mit seinem arbeitsdrang sogar an die kasse und darf kassieren.


das ist ein gut motivierter sklave, den kauf ICH mir. (hoffe der war schon in der pubertät, ansonsten muss ich ihn wachstumshemmende hormone spritzen das er auch weiter gut knechtet)
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12.03.2012 14:59 Uhr von shorty0
 
+2 | -3
 
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Praktikum: Praktikanten arbeiten kostenlos, also nichts mit Taschengeld.
Deshalb machte die Aktion keinen Sinn.
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12.03.2012 15:41 Uhr von Lykantroph
 
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Oh oh oh, wenn ich da allein an die Versicherung im Schadenfall denke, wird mir Angst und Bange. Nur weil der Junge Gutes beabsichtigt hat, kann man das nicht gutheißen. Die Aktion war doof und unüberlegt und er kann froh sein, dass er nicht angezeigt wurde.

Wenn ich allerdings nichts von einem neuen Praktikanten weiß, ruf ich mal die Chefin an, mit der er angeblich gesprochen hat.

Und seit wann bekommen Praktikanten Geld? Es ist immer noch ein Praktikum und kein Aushilfsjob

Um evtl anschissen vorzugreifen: Meine Praktikanten haben dafür aber auch keinen Kaffee zu kochen sondern gefälligst alle Teilaspekte des Betriebes und der Organisation desselben kennenzulernen um zu entscheiden, ob es der richtige Beruf für sie wäre.

SOLLTE ein Praktikant wider Erwarten (ihr glaubt nicht, mit was für Leuten man es zu tun bekommt...) wirklich neben der Verarbeitung der ganzen Infos tatsächlich richtig gut arbeiten und zum Gewinn beitragen, bekommt er für die Zeit den normalen Stundensatz.

Aber wer Praktikanten kennt kann sich denken, dass das relativ selten vorkommt. Die meiste Zeit rennt man hinterher und wischt ihnen den Hintern. Und dafür gibt´s dann auch keine Kohle.
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12.03.2012 19:35 Uhr von Schäff
 
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@Chorkrin: Er kann nicht als Aushilfe angestellt werden, da es aufgrund seines Alters gestzlich verboten ist (Jugendarbeitschutzgetz). Jobben darf man erst ab 15. Ab 13 sind leichte Tätigkeiten wie Babysitten und Zeitungenaustragen erlaubt. Das Einräumen von Ware (ich schätze mal, das war die Hauptarbeit des Jungen) scheint mir nicht dazuzugehören
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12.03.2012 22:08 Uhr von Botlike
 
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Es gibt auch vergütete Praktika. Ich habe z.B. bei meinem letzten 3-Monats-Praktikum ganze 3,50€ die Stunde verdient. Für einen Praktikanten ist das schon ganz gut. Jetzt habe ich da einen Nebenjob für Studenten und kriege für die gleiche Arbeit 9,20€. Im Endeffekt schlecht bezahlt, aber ein Taschengeld ist es allemal! Und für einen 11-jährigen sowieso.
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12.03.2012 22:43 Uhr von Schäff
 
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Kinderarbeit: 11-jährige sollen lernen und nicht arbeiten.
Ausserdem nehmen sie den Vollzeitangestellten die Arbeit weg und drücken deren Löhne.
Dann wird es irgendwann wieder soweit kommen, dass die Kinder arbeiten müssen, um die Familie zu unterstützen. Damit das nicht passiert (und die Kinder sich auf die Schule konzentrieren können), damit Kinder nicht unter Zwang stehen, arbeiten zu müssen (auf Druck der Eltern) ist Kinderarbeit verboten.

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