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Keine Staatshilfe für Schlecker

Die insolvente Drogerie-Kette Schlecker, wird keinen KfW-Kredit bekommen. Dies wurde dem Insolvenz-Verwalter Arndt Geiwitz mitgeteilt.

Arndt Geiwitz wollte damit eine Transfergesellschaft für die knapp 12.000 entlassenen Mitarbeiter einrichten.

Mit Ver.di und den Betriebsräten wird nun über einen Sozialplan beraten.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Schlecker, Staatshilfe, Ver.di
Quelle: www.welt.de

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11.03.2012 17:09 Uhr von rolf.w
 
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Naja: Transfergesellschaft ist so ein schönes Wort und bedeutet eigentlich nur, dass man befristet noch sein Gehalt bekommt, ohne dafür wirklich zu arbeiten. Für die Angestellten erstmal völlig OK. Aber wer bezahlt am Ende? Wenn die Kette zahlungsunfähig ist, ist es fraglich ob sie den Kredit hätte zurückführen können. Also bleibt der Kredit am Staat/dem Steuerzahler hängen.
Für den Insolvenzverwalter ist es der einfachste Weg, die Beschäftigten sind aus dem Unternehmen raus, das Unternehmen kann in Ruhe abgewickelt werden. Wozu noch Gedanken an eine Rettung verschwenden. Die Transfergesellschaft löst sich nach 12 Monaten auf und der Spuk ist vorbei. 70 Mio Euro sollte in die Gesellschaft fließen, das wären ca. 5800 für jeden Mitarbeiter, die Verwaltungskosten mal nicht berücksichtigt.
Was im ersten Moment nach "Boahr der will uns helfen" aussieht ist in Wahrheit ein "Macht das ihr fort kommt und stört mich nicht".
Warum kein KfW-Kredit um das Unternehmen wieder aufzurichten? Zu viel Arbeit?
Den hätte er womöglich bekommen, wenn er ein gescheites Konzept vorlegen kann.

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