11.03.12 09:42 Uhr
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Wien: Unter Einfluss von Marihuana-Muffins aus der dritten Etage gestürzt

Ein 21-Jähriger hatte mit seiner 15-jährigen Freundin Streit. Zuvor hatten sich beide einen Film in seiner Wohnung in Wien-Neubau angesehen und währenddessen Marihuana-Muffins konsumiert.

Als die Freundin gegen 23:30 Uhr die Wohnung in der dritten Etage verließ und unten am Haus entlang ging, sah sie den 21-Jährigen auf der Erde liegen.

Nach der Einlieferung in eine Klinik wurde bei dem jungen Mann wegen starker Blutungen am Kopfbereich ein Schädelbasisbruch angenommen. Es wird nun Lebensgefahr befürchtet. Wie der Sprung zu bewerten ist - ob es in Suizidabsicht war oder nicht - ist unklar.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wien, Marihuana, Sprung, Einfluss
Quelle: www.oe24.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2012 09:42 Uhr von LuckyBull
 
+2 | -7
 
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Immer wieder diese Versuche mit Drogen. Sind denn immer solche Aufputschmittel und Drogen für eine supergute Stimmung notwendig? Geht das heute nicht mehr ohne Drogen...?
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11.03.2012 10:22 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+7 | -0
 
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Der Rausch völlig egal, durch welche Droge verursacht, ob nun Alkohol oder Marihuana, ist grundsätzlich eine gefährliche Sache, die dem kulturellen Wildwuchs unterliegt. Dies gilt es zu bekämpfen. Das bewusste versetzen in einen Rauschzustand sollte kultiviert werden, denn das ist eine grundsätzliche Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Konsum:
Es ist unheimlich schön, abends im Sommer ein Glas Rotwein auf der Terasse zu trinken. Ebenso wie es auch äußerst angenehm ist, eine Tüte zu rauchen.

Es ist hingegen verantwortungslos, sich werktags und möglicherweise auch noch morgens in einen Vollrausch zu versetzen. So wie es einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum gibt, lässt sich auch Marihuana auf eine verantwortungsvolle Weise konsumieren. Hier einige Faustregeln, mit denen man (oder so ähnlich) ganz gut fährt:

1. Joints sind ein Genussmittel, eine Bong ist Droge; weil es darum geht, die THC-Wirkung durch einen heftigen Druck auf die Lunge zu intensivieren.
2. Man sollte nicht alleine rauchen. Der Mensch ist ein gesellschaftliches Wesen - was ja auch erklärt, warum es Kneipen gibt. Schließlich kann man sein Pilz ja auch alleine zu Hause trinken. Kiffen ist ebenfalls ein gesellschaftliches Ding. Wenn am Wochenende die Tüte rum geht, ist das völlig OK.
3. NUR kiffen, wenn man am nächsten Tag nicht in die Uni oder zur Arbeit muss.
4. Nicht Auto fahren.
5. Nicht einkaufen gehen (wird teuer)

Kurz zur Wirkung: THC bewirkt, dass sich die Assoziationsketten der Gedanken schneller abspulen als nüchtern. Das kann man sogar kreativ anwenden: Wenn man z.B. ein Mindmap (mit mehreren Leuten) erstellt (ein Fließtext funktioniert nicht, weil es zu viel Zeit in Anspruch nimmt, ausformulierte Sätze nieder zu schreiben; die Gedanken fließen wie gesagt äußerst schnell) kann man sich am nächsten Tag auf diesen Mindmap besinnen und die Gedanken (im nüchternen Zustand) nachvollziehen. Quasi ein weiterer Rausch völlig ohne Rauschmittel.

Marihuana ist keinesfalls zu verhamlosen. Völlig falsch wäre es, es zu verteufeln. Der Rausch ist dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt. Es gehört zum Menschsein dazu. Das, was uns allerdings vom zugedröhnten Urmenschen (auf Pilzen oder was auch immer er zu sich genommen haben mag) ist, dass wir (hoffentlich) in der Lage sind, uns verantwortungsvoll zu berauschen. Das ist es, was UNTER ANDEREM Zivilisation ausmacht.
Ein generelles Verbot entwündigt den Menschen - und unterstellt, dass er nicht in der Lage sei, Verantwortung zu übernehmen. Ein sehr traurigen Menschenbild, wie ich finde.

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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11.03.2012 16:27 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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Obigen Beitrag finde ich gut formuliert und den Tatsachen entsprechend. Deshalb auch ein + von mir. Da hinsichtlich seiner Darstellung nichts mehr hinzuzufügen ist mal etwas Ironie.

Rauschgift verleiht Flügel. Er hatte aber zu wenige Muffins gegessen.

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