10.03.12 12:26 Uhr
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Alternative Energien: Förderkosten deutlich günstiger als bei Kohle und Atom

Alternative Energien stehen gern in der Kritik, gerade wurde die staatliche Unterstützung für Solar drastisch gekürzt - doch wie teuer ist die Förderung tatsächlich?

Sieht man sich einmal einige Zahlen an, fällt plötzlich auf, dass alternative Energien gar nicht so teuer sind wie gedacht. 1970 bis 2010 flossen beispielsweise weniger als 40 Milliarden Euro Förderkosten.

Das mag sich viel anhören, aber Stein- und Braunkohle kommen im gleichen Zeitraum auf zusammen über 350 Milliarden Euro, Atomenergie ebenfalls auf fast 200 Milliarden. Bei der Kernkraft sind zudem noch nicht mal "Folgekosten" eingerechnet.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Atom, Alternative, Förderung, Kohle
Quelle: www.green-hype.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2012 12:26 Uhr von DP79
 
+3 | -5
 
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Gleich vorweg: Die Zahlen sind von einer Solarfirma - aber wohl kaum minder interessant. Immerhin dürfte alternative Energie die Zukunft sein und ein deutsches Fukushima will wohl keiner... Oder?
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10.03.2012 12:55 Uhr von Clemens1991
 
+6 | -4
 
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Wenn man bei der Atomenegie die Folgekosten mit einrechnet, dann kommt man auf einen Irrsinnspreis von über 40€/KWh für die Erzeugung.

Regenerative Energien sind gut, jedoch muss hierbei verstärkt auf die Diversität geachtet werden, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt.

Zudem sollte man hocheffiziente Gaskraftwerke in der Nähe von Energieintensiven Wirtschaftsstandorten bauen, die dann einspringen wenn gerade wenig Wind weht und es mit der Sonne auch mau aussieht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der dringende Ausbau der Stromtrassen... bei starkem Wind und entsprechend hoher Windstromausbeute werden Windräder ABGESCHALTET weil sonst die Leitungsverluste zu hoch werden... (Ohm´sche Gesetze etc.). Dieser Fehler muss behoben werden!

:)

Man kann auch grün Denken ohne Anhänger von Die Grünen zu sein!!
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10.03.2012 15:23 Uhr von ptahotep
 
+0 | -2
 
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@Clemens1991: Das die Leistungsverluste aber auch eine zentralisierte Stromversorgung betrifft muss man das Konsument aber nicht mitteilen, da ja nur die bösen Ökos dran schuld sein dürfen.
Ausserdem benötigen diverse Militärs ja Material für Nuklearwaffen um einen präventiven Vergeltungsschlag gegen einen gewissen Staat ausführen zu können.
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10.03.2012 16:27 Uhr von Clemens1991
 
+0 | -1
 
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@ ptahotep: Ich glaube dein Kommentar geht sehr am Thema vorbei.

Hier gehts um Erneuerbare Energien und nicht um militärische Planungsspiele.
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10.03.2012 16:34 Uhr von ptahotep
 
+0 | -2
 
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@Clemens: Deswegen schrieb ich ja auch das die Lei(s)tungsverluste auch die "klassische" Energieversorgung wie Kohle-,Gas- und Atomkraftwerke betrifft. Wo ist der Unterschied von 100GW alternative Energie zu 100GW "klassischer" Energie? Die Leistung ist vorhanden und es wird argumentiert das die Stromnetze diese Stromlast nicht aufnehmen könnte - die Leitungen transportieren aber von den "klassischen" Kraftwerke die Energie.
Und wer an Atomenergie festhält und behauptet das nur diese Segens bringend sei braucht entsprechendes Material - für eindeutige Zwecke und die sind im militärischen oder terroristischem Bereich zu finden.
Oder täusche ich mich da?

Edit: Dies betrifft natürlich auch die "Förderungen"


[ nachträglich editiert von ptahotep ]
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10.03.2012 16:34 Uhr von Multiversal
 
+2 | -1
 
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Keine Förderungen mehr: Nur noch das Kaufen von solch Techniken soll zukünftig Steuerlich gefördert werden!
Förderungen über 20 Jahre hinweg,sind schädlich für alle und Wettbewerbs verzerrend.

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