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Forschung: Die Erde verlor einen ganzen Atlantik ins All

Geologen haben nun entdeckt, dass die Erde in den letzten vier Milliarden Jahren etwa ein Viertel seines Meerwassers verloren hat. Die Menge des verschwundenen Wasser könnte den gesamten Atlantik auffüllen. Die Forscher machen dafür ein Leck ins Weltall verantwortlich.

Die Forscher untersuchten Serpentin-Gestein aus einem Fels aus der Frühzeit, das sich im Meeresboden unter hohem Druck bildet. Es gibt Aufschluss über das Wasser von damals. Analysen ergaben ein Alter von 3,8 Milliarden Jahren. Ebenso, dass damals viel weniger Deuterium enthalten war als heute.

Dies ist eine schwere Form von Wasserstoff. Umso mehr Deuterium im Meer, umso mehr Wasser wurde den Meeren entzogen. Als ein Leck machen die Forscher das Weltall verantwortlich. Bakterien spalteten das Wasser und der übrige Wasserstoff entfleuchte ins All.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forschung, Erde, All, Atlantik, Leck
Quelle: www.spiegel.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2012 09:43 Uhr von spencinator78
 
+19 | -6
 
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Bitte die Quelle lesen. Die Details sind sehr umfangreich und interessant. Und leider konnte ich hier nicht alles unterbringen.
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10.03.2012 10:01 Uhr von spencinator78
 
+1 | -7
 
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@Oberlehrer: Laut der Quelle nahm die Deuteriummenge in den vier Milliarden Jahren zu, was ja belegt, dass sich eine gewisse Menge Wasser verflüchtigt hat, da es erst dadurch entsteht ;-) würde ich als Laie mal so verstehen. Und der Beweis ist der Vergleich von damaligem Gestein mit heutigem.
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10.03.2012 10:14 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -11
 
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Das heißt das wir in weiteren Milliarden Jahren: wohl nur einen weiteren Ozean verlieren würden. In so viel Milliarden Jahren wäre wegen der Sonne jedoch sowieso alles auf der Erde verdunstet. Da ist 1 Ozean nicht alles.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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10.03.2012 10:14 Uhr von ksros
 
+13 | -1
 
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Blödes: Ozonloch ;-)
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10.03.2012 10:22 Uhr von spencinator78
 
+11 | -2
 
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@Rechthaberei: Dann lies mal die Quelle. Dort steht, dass jährlich etwa 100.000 Tonnen Wasser verschwinden. Das ist weniger als vor Milliarden Jahren weil die Zusammensetzung der Atmosphäre jetzt anders ist. Mehr Sauerstoff und dies bindet den Wasserstoff mehr, was bedeutet es gelangt als Regen wieder in die Meere. Was damals nicht so war. Deswegen schrieb ich ja die Quelle gibt mehr her. Also das Leck ist noch da, aber es gibt viel weniger Wasser ins All :-)

[ nachträglich editiert von spencinator78 ]
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10.03.2012 11:42 Uhr von SpiritOfMatrix
 
+3 | -3
 
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Und was ist: mit der Bindung an Wasser die durch Pflanzen und Tieren(uns mit eingeschlossen)? Der Verlust durch Einschläge, von Asteroiden, wo große Mengen in den Weltraum zurück geschleudert wurden?

Oder sind die Werte nur ausschließlich auf die hier beschrieben Fakten bezogen? Dies geht auch nicht aus dem Originalquelle hervor.

Nichts des zu Trotz ist die News interessant und sachlich geschrieben. (+)

[ nachträglich editiert von SpiritOfMatrix ]
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10.03.2012 11:48 Uhr von Sarein
 
+5 | -2
 
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dasselbe könnte: doch auf auf dem mars passiert sein , dafür spröche die vielen gebirge etc. die nach flussbetten aussehen
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10.03.2012 11:55 Uhr von Bastelpeter
 
+8 | -6
 
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gute News: Fakten beschrieben und nicht irgendwelches Zeug hinzu orakelt (wie zum Beispiel, dass die Greys uns das Wasser absaugen, weil sie es fuer ihre Station auf dem Mond brauchen...), kurz und buendig gehalten und fuer weitere Infos auf die Quelle verwiesen. Plus
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10.03.2012 11:59 Uhr von Bastelpeter
 
+5 | -1
 
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@Sarein: plus fuer deinen Beitrag. Es koennte vielleicht sogar nachweisbar sein, wenn man eine Isotopenanalyse des Deuteriumgehaltes bei gefundenem Restwasser machen koennte.
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10.03.2012 12:07 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -10
 
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mir sind im Prinzip Minusse egal: Hier wird aber ersichtlich, dass da wohl wieder ein notorischer Minusverteiler unterwegs ist (Frust ablassen?)
Anonymitaet sollte herausgenommen werden und den Beitragsbewertungen sollte jede Punktwertung entzogen werden. Dann hoert das auf.
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10.03.2012 12:33 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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"Umso mehr Deuterium im Meer, umso mehr Wasser wurde den Meeren entzogen. "

"Laut der Quelle nahm die Deuteriummenge in den vier Milliarden Jahren zu, was ja belegt, dass sich eine gewisse Menge Wasser verflüchtigt hat, da es erst dadurch entsteht"

Meiner Meinung nach ist das nicht ganz korrekt. Deuterium entsteht nicht, lediglich die Dichte des H(2,2)Oist gestiegen, da das leichtere H(1,2)O eben "oben schwimmt" und somit ins Weltall übergehen kann.
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10.03.2012 12:37 Uhr von SpiritOfMatrix
 
+3 | -0
 
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Lieber Bastelpeter: Ich wollte nichts dazu "Orakeln"!!! Ich stelle nur Fragen.

Ich behaute jetzt mal an dieser stelle ganz profan, dass das wohl noch erlaubt ist.

Zumal die Mengen der Organische Masse ein nicht zu unterschätzende Faktor ist. Denn dieser wird dem Erdgebundenen Wasserkreislauf entzogen.

Des weiteren habe ich auch kund gegeben, das ich die News interessant fand! Nur dadurch war ich in der Lage weiter Fragen aufzuwerfen. Was mich oder auch andere(was zu hoffen ist) zu weiter Nachforschungen animieren.

mfG ein Mensch der Fragen stellt

Edit: Nur mal so neben bei - Scheinbar ist Dir doch das Wertungssystem nicht ganz so egal, denn sonst wäre dein letzter Beitrag nicht so aggressiv geschrieben. ;)

[ nachträglich editiert von SpiritOfMatrix ]
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10.03.2012 12:45 Uhr von Subzero1967
 
+0 | -4
 
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Merkwürdig: Das würde ja bedeuten das es gut ist wenn die Eisberge schmelzen.

Aber was wenn das Wasser in einem Wahnsinnstempo wieder auf die Erde zurast.

Erschlägt die Erde sich dann selbst.

Viele Fragen die ungeklärt bleiben.
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10.03.2012 12:53 Uhr von spencinator78
 
+1 | -2
 
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@Bastelpeter: Wegen der Bewertungen muss ich dir aber mal Recht geben. Jeder freut sich doch wenn er eine interessante News zudem noch recht gut geschrieben hat und diese entsprechend honoriert wird. Anderenfalls ist man doch für Verbesserungen immer offen.. Also ich bin für Anregungen offen :-)
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10.03.2012 13:30 Uhr von dolbik
 
+1 | -0
 
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@Leck: "Die Forscher machen dafür ein Leck ins Weltall verantwortlich."
"Als ein Leck machen die Forscher das Weltall verantwortlich."

Machen die Forscher dafür jetzt ein Leck ins Weltall verantwortlich?
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10.03.2012 13:46 Uhr von radiojohn
 
+2 | -1
 
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@ Autor: "Jeder freut sich doch wenn er eine interessante News zudem noch recht gut geschrieben hat..."
Ja wenn, dem ist aber nicht so!

"..DIE Erde in den letzten vier Milliarden Jahren etwa ein Viertel SEINES Meerwassers..."?

Nicht etwa hat die Erde SEINES, sondern IHRES Meerwassers verloren!

Zitat aus: http://www.n-tv.de/...
"Ein Teil des Wassers verschwand, weil Wasserstoffteilchen sich am Grund der Ozeane mit Mineralien verbanden. Größere Mengen Wasserstoff verschwanden als Methan in die Atmosphäre. Das Deuterium blieb zurück."

r.j.
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10.03.2012 14:32 Uhr von HarryL2
 
+1 | -0
 
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@ksros: Du meintest wohl:

Blödes Ozeanloch ;-)

[ nachträglich editiert von HarryL2 ]
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10.03.2012 14:36 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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@spiritofmatrix: sorry, wenn das falsch rueberkam, aber ich hatte mich ueberhaupt nicht auf deinen Beitrag bezogen. der war doch in Ordnung.
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10.03.2012 15:37 Uhr von P.Jay
 
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KLIMA: heisst das jetzt dass selbst wenn die pole schmilzen eine art ausgleich stattfindet um den meeresspiegel nicht steigen zu lassen ?
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10.03.2012 15:41 Uhr von Again
 
+2 | -0
 
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P.Jay: "heisst das jetzt dass selbst wenn die pole schmilzen eine art ausgleich stattfindet um den meeresspiegel nicht steigen zu lassen ? "
Nein. Der Effekt ist kaum stark genug.
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10.03.2012 21:01 Uhr von sv3nni
 
+0 | -0
 
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tja: dann sollte man in zukunft wohl eher mit einem absinkenden statt einem ansteigenden meeresspiegel rechnen
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10.03.2012 21:38 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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LOL. Wenn das Leben nicht auf der Erde erschienen wäre, allem voran die Pflanzen, gäbe es überhaupt kein Wasser mehr auf diesem Planeten.

Wer sich an unserer Erde interessiert, dem empfehle ich "Das Gaia-Prinzip. Die Biographie unseres Planeten." von James Lovelock. Ich würde das jetzt noch weiter ausführen, aber ich bin hundemüde. Das Buch ist jedenfalls ein echter Kracher ;)
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11.03.2012 12:51 Uhr von Sandmannx
 
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Interessantes Thema, extrem schlechte News: Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie eine solche News durchgewunken werden kann. Schlechter Stil und gravierende grammatikalische Fehler ziehen sich hier durch jeden Absatz.

"...dass >die< Erde in den letzten vier Milliarden Jahren etwa ein Viertel >seines< Meerwassers verloren hat."

"Als ein Leck machen die Forscher das Weltall verantwortlich"

Deweiteren wird die Vermutung mit dem Leck wieder holt.

[ nachträglich editiert von Sandmannx ]
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19.03.2012 10:59 Uhr von Seravan
 
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rofl: undicht halt..

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