10.03.12 09:32 Uhr
 130
 

EU-Staaten gegen militärische Intervention in Syrien

Bei ihren Treffen in Kopenhagen betonten die Außenminister Deutschlands, Luxemburgs und Österreichs, dass das Regime um Präsident Baschar al-Assad langsam aber sicher zerbröckelt. Am Freitag wurden neue Proteste aus Damaskus, Aleppo und Homs gemeldet, bei der es wieder Tote und Verletzte gab.

Weil die Assad-Regierung immer mehr schwächelt und wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Armeekreisen sich der syrischen Opposition anschließen, sehen die EU-Außenminister und der UN-Sonderbeauftragter Kofi Annan bisher keinen Anlass für eine Militäraktion durch westliche Staaten in Syrien.

Nun beabsichtigt man, unter Einbeziehung und Vermittlung Russlands, eine schnelle politische Lösung zur Beendigung des Konflikts in Syrien zu finden. Wegen China und Russland scheiterte bisher im UN-Sicherheitsrat die Verurteilung sowie der Beschluss einer Resolution gegen die Assad-Regierung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Deniz1008
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Syrien, Militär, Ablehnung, Intervention
Quelle: www.fr-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Emnid-Umfrage: SPD überholt Union in der Wählergunst
Abschiebung von Flüchtlingen: EU schließt Milliarden-Euro-Deal mit Afghanistan
Spanien: 160.000 Menschen bei Großdemo für Aufnahme von Flüchtlingen