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Tankstellenangestellte bewahrt Seniorin davor, Opfer eines Betrugs zu werden

Der Angestellten einer Tankstelle ist es zu verdanken, dass eine alte Dame nicht um 300 Euro betrogen wurde. Die 71-jährige Seniorin kam in die Tankstelle und wollte drei Paysafe-Karten für jeweils 100 Euro erwerben. Nach Angaben der Polizei versuchte die Seniorin dies insgesamt drei Mal.

Doch die Mitarbeiterin der Tankstelle wollte der alten Dame diese Karten nicht verkaufen, weil sie den Verdacht hegte, dass die Rentnerin Betrügern aufgesessen sei. Der Seniorin war telefonisch von einem Mann mitgeteilt worden, das sie 37.500 Euro im Lotto gewonnen habe.

Um den Gewinn einzulösen, sollte die Rentnerin drei Karten kaufen und dem Mann die Zahlen des Codes nennen. Die Mitarbeiterin rief die Polizei. Die Rentnerin war nicht die einzige, die betrogen werden sollte. Es wurden bei der Polizei schon einige Anzeigen wegen vergleichbarer Fälle gestellt.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Opfer, Mitarbeiter, Betrug, Lottogewinn, Paysafecard, Paysafe
Quelle: www.arcor.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2012 10:11 Uhr von ksros
 
+109 | -3
 
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Gut, daß: es am anderen Ende der perversen Betrügerei noch ehrliche Menschen gibt, die helfen vor Schaden zu bewahren.
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10.03.2012 12:38 Uhr von TK-CEM
 
+32 | -0
 
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Diese Angestellte der Tankstelle: ist ein Vorbild für alle Bürger. Sie war aufmerksam, hilfsbereit und hatte Zivilcourage. Leider gibt es solche Menschen immer seltener - aber es gibt sie noch.

Auch wenn diese News kaum beachtet wird, weil offenbar nicht sensationell genug, finde ich sollten solche Geschehnisse viel öfters dokumentiert werden. Vielleicht bringt das den einen oder anderen zum Nachdenken.
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10.03.2012 12:50 Uhr von C.Suey
 
+21 | -0
 
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da fragt man sich ernsthaft was los ist mit den Senioren von heute, ein gewisses Maß an Misstrauen sollte doch jede Person mitbringen.
Jedoch will ich nicht die heutige Jugend in 60 Jahren sehen, glaube da siehts auch nicht besser aus
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10.03.2012 13:11 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -3
 
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@C.Suey: Genau, ich sag´s ja immer, die Jugend von gestern... oder vorgestern. ;)
Ein schlauer Mensch meinte ja mal daß es keine Todesstrafe für Dummheit geben sollte, aber man einfach alle Warnhinweise entfernen und einfach der Natur ihren Lauf lassen sollte.
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10.03.2012 14:33 Uhr von iarutruk
 
+6 | -0
 
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Leider gibt es viele Menschen gerade die im Alter von 70 > Jahren, bei denen die Entwicklung der Neuzeit einfach zu schnell ging und sie nicht auf dem neuesten Stand der heutigen Technik und der damit verbundenen Kenntnisse sind. Und das nützen leider viele Betrüger aus. Und einfach aus diesem Grunde gehören die älteren Herrschaften geschützt, dass man solchen Betrügern sehr hohe Strafen verhängt.
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10.03.2012 15:21 Uhr von Marco Werner
 
+8 | -0
 
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In gewisser Weise find ich´s erschreckend, daß viele ältere Leute selbst ihrem jahrelangen Nachbarn misstrauen, aber beriet sind, Wildfremden ohne großartiges Nachdenken die Kohle in den Rachen zu werfen. Hab selbst auch einige solche Exemplare im Verwandten- und Bekanntenkreis.
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11.03.2012 14:36 Uhr von s-quadrat
 
+0 | -0
 
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wieso nur ältere Leute? es gibt doch auch diese relativ bekannte "Bundespolizei" etc. Ransomware, die den Rechner erst wieder freigibt wenn man nen 15 Euro ukash-Code eingibt (und z.T. sogar den Windows Bootloader so modifiziert, dass man nichtmal mehr F8 drücken kann o_O), aber es scheint ja auch immernoch genügend Leute zu geben die das dann bezahlen, weils die einfachste Möglichkeit ist das wieder loswzuwerden...
und die Tankstellen verdienen halt auch ganz gut daran, dieses Guthaben zu verkaufen

(ok, es wird aber sicher auch nicht jeder gleich dem Mitarbeiter erzählen, was er mit dem Guthaben vorhat...)
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11.03.2012 17:50 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@iaratruk: Nun ja Es mag ja sein, dass viele ältere Leute nicht mit den verschiedenen Möglichkeiten, mit denen man heute Geld übermitteln kann, vertraut sind und auch nicht werden, ABER dass überhaupt erst Leute Geld von ihnen haben möchten, das kennen sie eigentlich aus mindestens sechzig Jahren Lebenserfahrung.

Es ist einfach so, dass alte Menschen aus psychologischen und biologischen Gründen zu vertrauensselig sind.

Betrüger hart zu bestrafen ist dabei aber nur eine Seite.
Wichtig wäre meiner Erfahrung nach auch die Möglichkeit einer Teilentmündigung, denn wenn ein alter Mensch erst die massive Tendenz zeigt, solchen einfachen Maschen auf den Leim zu gehen, dann können auch noch so harte Strafen diesen Menschen nicht mehr vor sich selber schützen. Wenn es so weit ist, würden solche alten Leute auch noch selber mithelfen, die Schutzmaßnahmen zu unterlaufen, weil sie dem Betrüger Vertrauen schenken WOLLEN.
Ich spreche aus aktueller eigener Erfahrung.

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