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Keine 15,5 Prozent mehr: Senkung des Krankenkassenbeitragssatzes in Planung

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben im letzten Jahr einen gewaltigen Überschuss angehäuft. Diesbezüglich überlegte man bisher bereits, ob man im Zuge dessen nicht evtl. die Praxisgebühr abschaffen soll (ShortNews berichtete).

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat nun mitgeteilt, dass die Abschaffung der Praxisgebühr in seinen Augen ein Fehler wäre. Stattdessen erwägt er eine Senkung des Beitragssatzes von 15,5 Prozent um 0,1 Prozent auf 15,4 Prozent. Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg zeigte sich jedoch nicht begeistert.

"Ich halte es nicht für Ausdruck großer Kreativität, wenn die Politik jede Woche einen neuen Vorschlag macht, wie notwendige Finanzreserven der Krankenkassen verbraucht werden können", moniert er.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Planung, Senkung, Praxisgebühr
Quelle: www.rp-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2012 20:40 Uhr von Sonny61
 
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Stehen denn schon wieder Wahlen an! :)
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10.03.2012 10:30 Uhr von CoffeMaker
 
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Die sollen das nicht senken die sollen das aus der Kasse machen was es mal war, nämlich eine Krankenkasse.
Viele Medikamente die früher noch kostenlos auf Rezept gab sind heute kostenpflichtig.
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15.03.2012 06:58 Uhr von fruchteis
 
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Naja: Erstens halte ich bei den Gewinnen, die die Kassen machen, eine Senkung um 0,1 Prozent für eine Verhöhnung der Patienten.

Zweitens bin ich auch dafür, was CoffeMaker schreibt: Weg mit den vielen Wasserköpfen, es reicht, wenn es eine Krankenkasse gibt (das betrifft auch Privatkassen - wir brauchen keine Privatkassen, und wenn, dann darf das nur sein, um sich zusätzlich zu versichern)!

Drittens: Weg mit den Beitragsbemesungsgrenzen! Jeder soil genausoviel Prozent von seinem Einkommen bezahlen. Wer viel verdient, dem tut es doch am wenigsten weh, wenn er ein bisschen Solidarität mit den Geringverdienern an den Tag legt (wieviele Besserverdienende beuten gerade selbst Geringverdiener und Minijobber aus!).

Viertens: Weg mit den Minijobs ohne Sozialversicherung. Sozialversicherung vom ersten Cent an - natürlich müssen dann auch die Unternehmer zuzahlen!

Fünftens: Weg mit der Ungleichheit in der Beitragszahlung - wie früher sollen wieder Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile genauso hoch sein!

Wenn das beherzigt wird, kann irgendwann der Beitrag unter 10% gesenkt werden, und die Finanzausstattung der Kasse wird trotzdem besser - den Kranken kann mehr Qualität geboten werden, und die Praxisgebühr und die Zuzahlungen zu Medikamenten können auch abgeschafft werden (dazu könnte auch die Pharmaindustrie ihren Anteil leisten - manche Medikamente kosten nur einen Bruchteil dessen, was für sie in der Apotheke verlangt wird).

BTW: Die staatliche Abzocke bei den Medikamenten ist auch eine schreiende Ungerechtigkeit: Für Rennpferde und Yachten werden 7% Mwst. verlangt, für Medikamente und Hilfsmittel aber 19%.

[ nachträglich editiert von fruchteis ]

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