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Volksabstimmung: Schweizer sind mehrheitlich gegen mehr Freizeit

In der Schweiz sollen die Bürger darüber abstimmen, ob ihnen gesetzlich mehr Urlaub gewährt werden soll. Was nach einer Frage mit einer eindeutigen Antwort klingt, ist jedoch ganz anders.

Umfragen zufolge werden die Schweizer dagegen stimmen und es ablehnen, bis 2018, sechs Wochen Urlaub zugesprochen zu bekommen. Diese Wochenzahl fordert die Gewerkschaft Travail.Suisse.

Der Soziologe Kurt Imhof erklärt sich die Ablehnung der Schweizer so: "Arbeit gilt als sinnstiftend. Nur wer arbeitet, führt ein erfülltes Leben - diese Haltung ist in der Gesellschaft tief verankert."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Urlaub, Schweizer, Freizeit, Volksabstimmung
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2012 14:50 Uhr von artefaktum
 
+20 | -2
 
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"Arbeit gilt als sinnstiftend. Nur wer arbeitet, führt ein erfülltes Leben - diese Haltung ist in der Gesellschaft tief verankert."

Voraussetzung: Diese Arbeit wird auch fair bezahlt. Das ist in er Schweiz (im Gegensatz zu vielen Stellen in Deutschland) in der Regel gegeben.
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09.03.2012 14:50 Uhr von blabla.
 
+4 | -3
 
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@Bast: Wäre doch mal was feines...

Und die, die gar keinen Urlaub haben? Was machen die? Bekommen die dann mehr Geld?
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09.03.2012 15:05 Uhr von artefaktum
 
+15 | -8
 
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@j.wankelbrecher: Bleib doch mal beim Thema. Wie einige von jedem Thema gleich immer auf das Thema Migranten schwenken können, find ich schon erstaunlich.
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09.03.2012 15:46 Uhr von blabla.
 
+5 | -4
 
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manche kommen aber auch immer wieder zu dem einen Thema, oder?

Es gibt dagegen bestimmt eine Therapie :)
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09.03.2012 17:42 Uhr von -canibal-
 
+2 | -3
 
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der Durchschnittschweizer: ist von seinem Grundcharakter her ein korrekter Mensch...ehrlich, emsig, sparsam, distanziert und
konservativ, sehr auf traditionelle Werte bedacht, nimmt sich aufgrund seines relativ hohen
Lebensstandards manchmal ein bisschen zu wichtig...kurzum: ...langweilig....

Was will der Durchschnittschweizer mit mehr Freizeit? wenn er sowieso nicht weiss, was er mit sich selbst
anfangen soll, und wenn er die mal dummerweise hat, lieber mit einem Kreuzworträtsel auf den Knien wartet
bis es endlich vorbei ist und er wieder arbeiten gehen kann..? Was für den Durchnittsbünzli nach weniger Geld, und noch schlimmer "Veränderung" - aussieht macht er sowieso nicht mit...

Irgendwann, vielleicht in 10´000 Jahren oder 100´000 wird man vielleicht auf dem ehemaligen Areal der Schweiz ein riesiges Fossil finden, 200x300Km... und dann finden die Forscher heraus, dass es untergangen ist, weil es sich nicht mehr bewegt hat...

...vielleicht....^^

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
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09.03.2012 18:19 Uhr von jaycee78
 
+3 | -1
 
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@artefaktum: Ohne die Unterschichts-Muslime gäbe es bei euch heute wohl noch kein Hartz IV. Der gesellschaftliche Wandel bei euch kostet Unsummen.

Hier in der Schweiz halten wir unser Geld zusammen und verschenken es nicht. Deshalb verdient man hier viel mehr als in Deutschland.

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