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Michael Fuchs(CDU): Kritik an Atomausstieg in Deutschland

Der CDU-Fraktionsvize Michael Fuchs kritisiert einige Tage vor dem ersten Jahrestag der atomaren Katastrophe in Japan den Atomausstieg Deutschlands. Da nun Atomstrom aus anderen Ländern bezogen werde, seien wir "nicht sicherer geworden", gab er kund.

Allerdings exportierte Deutschland auch 2011 noch Strom ins Ausland. Obwohl Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Gau in Fukushima einen radikalen Kurswechsel vollzog, sind einige mit der Entwicklung der Energiewende nicht zufrieden.

So äußerte auch Klaus Töpfer, ehemaliger Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung in Deutschland, dass er ein "besonderes Engagement des Kanzleramtes" erwarte.


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WebReporter: Jaina
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Kritik, CDU, Energie, Atomausstieg, Michael Fuchs
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2012 12:11 Uhr von Jaina
 
+6 | -8
 
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Das ist doch mal wieder typisch, zu sagen " naja, bei uns gibt es ja keine Erdbeben, hier kann ja also auch nix passieren..."
Gerade angesichts des nahenden Jahrestages würde ich mir doch etwas mehr Sensibilität und Einsicht wünschen!
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09.03.2012 12:14 Uhr von Jaina
 
+7 | -2
 
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Hallo Ihr Lieben! Willkommen zu meinem ersten Shortnews-Artikel. War eine schwere Geburt, ich hoffe er gefällt Euch! :-)
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09.03.2012 12:32 Uhr von zentralorgan
 
+5 | -3
 
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solange braunkolekraftwerke: neu gebaut werden ist die energiewende schädlicher als der angerblich unbeliebte atomstrom.deutschland ist nicht japan
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09.03.2012 12:39 Uhr von sicness66
 
+3 | -1
 
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Reinstes Kalkül die Aussage: Nach der Katastrophe schön zur Volksbefriedigung das Moratorium eingeführt und jetzt wird nach und nach das Wasser abgegraben bis kurz vor Wahlkampf die Laufzeitverlängerung ankündigt wird. Dann kann man sich schön auf einen Pro/Contra-Wahlkampf einstellen und in Europa gehen inzwischen aus anderen Gründen die Lichter aus...

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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09.03.2012 13:01 Uhr von machi
 
+3 | -3
 
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Atomstrom vs Kohle und Gas Strom:

Kohle und Gas als fossile Energieträger haben ne mieserable Co2 Bilanz, es schädigt unseren Zusagen an die Grenzwerte und verschmutzen das Landschaftsbild.
Deutschland hat nen zentralisiertes Stromnetz, es ist noch nicht dafür ausgelegt dezentral genauso gut zu arbeiten.

Steht außer Frage, würde auch niemand wirklich bezweifeln wollen, das Killerargument aber und der Grund warum die Argumente oben gegen Kohle/Gas und "für" Atomstrom niemals ziehen:


1) Wenn ich ein Atomkraftwerk betreibe dann beziehe ich mein Uran aus Ländern wo die Menschen ohne Schutz arbeiten, gut das machen sie bei Kohle auch (Beispiel China mit den Grubenunglücken), ist kein eindeutiges Argument

2) Im Betrieb fällt Abfall an, atomarer strahlender Abfall. Den kann ich nicht irgendwo hin kippen und schon gar nicht irgendwo lagern, denn kein Fass der Welt hält 10.000 Jahre, das ist nen Bumerang und jeder weiß es. Gut, WIR sind nicht die die daran leiden werden, wahrscheinlich auch nicht unsere Kinder oder deren Kinder aber in 100 Jahren, 200, 300 kommts wieder hoch. Hoffentlich wissen die dann wie man besser damit umgeht.

3) Wenn so ein Kohlekraftwerk zu alt wird dann holt man sich ne Abrisskugel und macht es platt, den Ofen muss ich nicht spezialverschrotten oder so, es strahlt ja nicht.
Bei nem Atomkraftwerk muss selbst die getragene Arbeitskleidung der Bediensteten speziell behandelt werden, letztendlich kommt das gesamte Atomkraftwerk in Fässer und wird im Boden versenkt ... super sache, siehe (2).

Jedes Atomkraftwerk, jeder Brennstab der erzeugt wird, jedes atomgetriebene Schiff und einfach alles erzeugt nur NOCH mehr Müll von dem wir keine Ahnung haben wie wir ihn sicher los werden (2).

Wollen wir dass in 100 Jahren Holland untergeht oder wir in 300 Jahren strahlendes Grundwasser haben? Ich glaube mit dem 1. werden wir eher fertig ;).

Und für diese Gründe brauchen wir gar keinen Notfall der eintritt, wir brauchen kein Fukoshima hier in Deutschland, hier muss keine Chesna in nen Kraftwerk reinrasen oder die Hülle mit ner Panzerfaust beschossen werden, das ist überhaupt nicht notwendig. Alleine der Abfall ist schon schlimm genug ...

Und das was mich dabei echt am allermeisten ärgert ist: Die Zeche dafür dass das Endlager dann doch nicht sicher ist (glaubt jemand daran dass es sicher wäre???) zahlt nicht RWE, Vattenfall usw die den Müll da rein gekippt haben, die zahlt das Land, die zahlen wir!
Wir zahlen Subventionen im 2 stelligen Milliarden bereich für die Kraftwerke, die Technologie usw und wir zahlen für die Entsorgung. Es ist in Wirklichkeit eine wirklich SEHR teure Technologie, die kwh Atomstrom kostet (Endlagerung und Subventionen eingerechnet) zwischen 70 und 80 ct (rechnete Monitor mal aus oder frontal oder so, vor einigen Jahren).

Nächste Frage: Wofür?
Klar, auf der Welt werden noch Kraftwerke gebaut, gerade in China und da könnte man unser know how hin exportieren, Siemens regelt das schon ... aber würden wir genausoviel über erneuerbare wissen wie über atomstrom, dann hätten wir weit mehr Kunden ;), wir investieren in ne Sackgasse ...

Also, alles Müll, Atomkraftwerke abschalten und dafür Kohle bauen ist kacke, aber ne Pille die wir schlucken müssen...
Übrigends, im Sommer haben wir Frankreich echt viel Strom verkauft, da war ihr Atomstrom Netz nämlich mal wieder nix wert!
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09.03.2012 14:14 Uhr von Guenter_Napster
 
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ja aber leider: kommt der strom halt nicht einfach nur aus der steckdose!
und die leute wollen zwei dinge nicht einsehen:
Bei unserem momentanen energieverbrauch geht es halt nicht ohne akws.
Ergo, gibts entweder mehr davon um den energiehunger zu stillen, oder aber die leute müssten sich einschränken!

keines von beiden wollen die menschen aber....

ist genau das selbe wie mit den handy-masten.

Jeder meckert wenn er kein netz hat und protestiert aber gegen die Antenne in seiner nachbarschaft .....
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09.03.2012 14:29 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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War ja zu erwarten: "Biosprit und Ökostrom passen uns auch nicht in den Kram." schrieb die Welt lt. zweitem Kommentar.

Bei Biosprit kann man tatsächlich die Stirn runzeln. Wenn die Lebensmittelpreise deswegen in die Höhe gehen, läuft ja wohl etwas falsch.

Der Ökostrom ist die logische Konsequenz des Ausstiegs aus der Atomkraft, da die fossilen Brennstoffe Erdöl und Gas das Land außenpolitisch abhängig machen. Braunkohle verursacht eine Menge Dreck. Und Kohle wird importiert, hat aber den Vorteil, daß zur Not die eigenen Rohstoffquellen angezapft werden können.

Ökostrom entmonopolisiert die Energiewirtschaft, so daß die erzielten Gewinne eine gesellschaftspolitisch positive Breitenwirkung haben.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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