09.03.12 08:07 Uhr
 10.508
 

Österreich: Eingeschlossen - Zwei Arbeiter verbrennen in Hochofen

In einem Hochofen des Aluminiumwerks SAG in Lend im Pinzgau in der Region Salzburg/Österreich sind am vergangenen Donnerstag zwei Arbeiter verbrannt. Die beiden sollen an diesem Tag mit Reparaturen an dem Vorheizofen beschäftigt gewesen sein.

Erst Stunden, nachdem man den Ofen wieder in Betrieb nahm, wurden die Männer vermisst. Schließlich fand man die völlig verkohlten Körper des 49- und 56-Jährigen in der Anlage, in welcher bei Betrieb Temperaturen bis zu 400 Grad herrschen.

Nun rätseln die Ermittler, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte. Normalerweise werden Reparaturen stets bei geöffneten Schiebetüren bewerkstelligt, doch beim Auffinden der Leichen waren diese verriegelt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Arbeiter, Verbrennung, Ofen, Reparation
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen
Wie Wilde: 19 Tage altes Baby vom deutschen Vater zu Tode gefickt!
FC Bayern München um drei Millionen Euro erpresst - "Besenstielräuber" gesteht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.03.2012 08:17 Uhr von iarutruk
 
+94 | -2
 
ANZEIGEN
Das liest sich ja wie ein großer Horrorroman.Ich hoffe, die haben nicht so sehr leiden müssen.

56 Jahre, kurz vor der Rente, um seinen letzten Lebensabschnitt noch zu genießen und dann muss man so von allem Abschied nehmen.

Das tut mir Leid für die 2
Kommentar ansehen
09.03.2012 08:18 Uhr von whoa
 
+9 | -39
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
09.03.2012 09:01 Uhr von Krawallbruder
 
+36 | -0
 
ANZEIGEN
Oh F**k jeder der schon mal nen Hochofen gesehen und sich in seiner Nähe aufgehalten hat weiß wie heiß das ist.
So sollte echt keiner sterben!

Mein Beileid an die Familien.
Kommentar ansehen
09.03.2012 09:03 Uhr von Igor-Schlitz
 
+26 | -2
 
ANZEIGEN
Sowas darf nicht passieren. Mich würde wirklich die Ursache des Unglückes interessieren!
Kommentar ansehen
09.03.2012 09:16 Uhr von drame
 
+81 | -3
 
ANZEIGEN
Schon ein wenig makaber, die News in die Rubrik "Brennpunkte" einzuordnen^^
Kommentar ansehen
09.03.2012 09:21 Uhr von Seravan
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
mhhh: Menschliches und/oder technisches Versagen. Eigentlich sollte doch bei Gefahrenquellen wie so etwas, mechanische und logische Sicherungeinrichtungen vorhanden sein.
Freischalten, Sicherungsschlüssel, Warnschilder Et cetera pp.
Nichteinhaltuing oder ignorieren solcher führt zu manch tragischen unglücken. Sicherheitseinrichtungen müssen auch regelmäßig überprüft werden und Mitarbeiter müssen regelmäßigen an Schulungen teilnehmen.



Mein Beleid an die Angehörigen
Kommentar ansehen
09.03.2012 09:42 Uhr von Blushin
 
+1 | -15
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
09.03.2012 10:26 Uhr von jaycee78
 
+19 | -1
 
ANZEIGEN
in Deutschland wurde vor 1-3 Jahren jemand beim Reinigen eines grossen Industrie-Gargeräts lebendig gekocht.

Bei Aufgaben in solch gefährlichen Umgebungen sollte immer jemand ausserhalb der Gefahrenzone am Not-Aus stehen müssen (und die Fristlose bekommen wenn er zwischendurch aufs Klo geht ohne die Kollegen vorher raus zu holen).

[ nachträglich editiert von jaycee78 ]
Kommentar ansehen
09.03.2012 12:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
In Ermangelung eines Ingenieurs musste ich einmal als kleiner technischer Zeichner (1985) die ganzen Not-Aus-Knöpfe an einer Fliessband-Anlage konstruieren und für den späteren Bau planen. Und zwar als Fremdfirma. Ich bin wegen Unwissenheit schier gestorben und habe Blut und Wasser geschwitzt, weil ich keine Ahnung hatte.
Seither habe ich wenig Vertrauen in solche Einrichtungen. Wer weiss wer solche Sicherheitsvorkehrungen geplant hat.
Kommentar ansehen
09.03.2012 12:58 Uhr von lopad
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Vermutlich irgendwelche Sicherheitsvorschriften nicht beachtet.

Gerade solch Alt Gesellen neigen dazu gerne mal nicht so genau auf die UVV zu achten, machts ja nur "unnötig" kompliziert.
Kommentar ansehen
09.03.2012 13:31 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
In Deutschland: gibt es für jeden Dreck eine Vorschrift.

Warum ist es keine Vorschrift, dass so ein begehbarer Ofen nicht VON INNEN geöffnet werden kann?
Oder Notaus-Schalter INNEN
(Irgendwie geht das schon auch bei der Hitze)
Kommentar ansehen
09.03.2012 14:47 Uhr von Hooppi
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: Ich arbeite in einem Aluminium Schmelzwerk direkt am Ofen und kann mir das einfach nicht erklären wie das passieren konte! Bei uns im Werk werden die Türen vom Ofen abmontiert und bleiben es auch während der Wartung
Kommentar ansehen
09.03.2012 19:26 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ Blushin: "Unvorstellbar muss der Geruch menschliches Fleisches gewesen sein."

verbranntes menschenfleisch riecht auch nicht anders, wie wenn man n hähnchen im ofen vergisst...

und eben aus genau diesem grund würde ich niemals in einem hochofen arbeiten oder mir einen anschauen, eher würd ich mich kündigen lassen (hab etz extra nich feuern geschrieben)

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
Kommentar ansehen
09.03.2012 22:56 Uhr von Aussenstehender
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Mein Beileid an die Hinterbliebenden! Sowas ist echt nicht lustig. Habe selber auch schon Arbeitskollegen in der Schwerindustrie verloren. Der verantwortliche Vorarbeiter wird seines Lebens bestimmt nicht mehr froh.

[ nachträglich editiert von Aussenstehender ]
Kommentar ansehen
09.03.2012 23:22 Uhr von tino02
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Unfälle passieren: und in der Schwerindustrie sind die Folgen meist etwas schlimmer. Sowas ist leider Berufsrisiko.
Mein beileid an die Hinterbliebenden.
Kommentar ansehen
10.03.2012 01:56 Uhr von Mr.Gato
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Whoa! Wie fies das sein muss.

Die massive Tür schiebt zu und dann wird es immer heisser.

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

One Finger Challenge - die besten Nacktbilder aus dem Nackttrend
Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen
Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?