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Rumänien: Erstmals Holocaust-Leugner verklagt

Weil einer rumänischer Politiker die Beteiligung seines Landes am Holocaust geleugnet hat, ist dieser nun angeklagt worden. Verklagt wurde er unter anderem vom Zentrum für Überwachung und Bekämpfung des Antisemitismus.

Dan Sowa, so der Name des Politikers, wurde bereits von seinem Amt suspendiert. Zuvor hatte er die Beteiligung von rumänischen Behörden an der Judenverfolgung im Land geleugnet.

In Rumänien sind während der Diktatur von Ion Antonescu hunderttausende Menschen jüdischen Glaubens und zehntausende Roma ermordet worden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Rumänien, Holocaust, Leugnung
Quelle: wissen.dradio.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2012 19:30 Uhr von Rechthaberei
 
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Und das ohne deutschen Druck: "Antonescu erklärte kurz nach seinem Amtsantritt 1940 die Juden Rumäniens für staatenlos, soweit sie nicht bereits vor Abschluss der Friedensverträge Bürger geworden waren. Das betraf so gut wie alle Juden, etwa 590.000. Mit dem Kriegseintritt Rumäniens begannen im Februar 1941 die Massaker der Eisernen Garde an den Juden. Innerhalb kürzester Zeit waren beispielsweise in Odessa über 60.000 Juden umgebracht. Selbst nach dem Sturz der Eisernen Garde führte das Antonescu-Regime, verbündet mit dem Deutschen Reich, eine Politik von Unterdrückung und Massakern an Juden und Roma fort, wenn auch hauptsächlich in den östlichen Gebieten. Pogrome und Deportationen waren in Moldau, der Bukowina und Bessarabien an der Tagesordnung. Die Zahl der Opfer ist umstritten, aber die niedrigsten seriösen Schätzungen bewegen sich zwischen 100.000 und 250.000 Juden und 25.000 Roma in diesen Ostregionen, während von Siebenbürgens 150.000 Juden 120.000 unter dem Zugriff der Ungarn starben. Ohne deutschen Druck waren zum Zeitpunkt der Kapitulation Rumäniens im August 1944 mehr als die Hälfte der Juden des Landes liquidiert, und nur die neue politische Lage verhinderte die völlige Ausrottung."

http://de.wikipedia.org/...
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09.03.2012 02:57 Uhr von iarutruk
 
+1 | -4
 
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Man sollte das was geschehen ist nun endlich mal ruhen lassen. Falsch ist es aber auch, wenn man diese Verbrechen verleugnen will. Das Allerbeste ist, überhaupt nicht mehr reagieren. Und als Regierungsmitglied darf man so etwas sowieso nicht leugnen.
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16.03.2012 12:43 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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Rechthaberei: Wann hat Odessa bitte zu Rumänien gehört?

Abgesehen davon, dass die systematische Abschlachtung von Menschen und generell jegliche angeordnete Tötung, meiner Ansicht nach, mit Mord gleichzusetzen ist, muss man die Situation damals auch anders betrachten als die heutige.


Juden waren als Geldgeber und Händler schon immer gerne gesehen, also Bürger jedoch verfolgt.
Vermutlich, weil man Angst vor deren Einfluss hatte.

Die Roma (oder auch Zigeuner) waren damals schon ein Problem und sind es heute noch.
Wer mal Gegenden gesehen hat, wo die Sinti oder Roma leben weiss was ich meine.
Diese Zigeuner-Völker leben in bewusster Armut, im Dreck und beabsichtigt ohne Kontakt zu dem Volk oder anderen Menschen um sich herum.

Wenn man einem Volk Rassismus vorwerfen möchte, dann sind die Zigeuner ein guter Beginn.

Sie bleiben unter sich, geben ihr Wissen und ihre Sprache nicht an andere weiter, vermeiden jegliche Fremde ausser um sie zu überfallen und auch nur wegen ein paar Cent zu ermorden.

Da ist es kein Wunder, wenn diese "gefährlichen Menschen" verdrängt werden sollen.
Vor allem, da sie üblicherweise auch keine wirkliche Staatsbürgerschaft haben, ausser derjenigen, die ihnen aufgedrängt wurde.

Wenn man die ihnen nicht verleiht sind sie quasi ein "Volk ohne Raum".

Mit den Juden in der Diaspora war es nicht viel anders. Wobei die Juden zumindest teilweise noch etwas aufgeschlossener waren.
Hier hatte man wohl hauptsächlich Angst vor deren Geld und Einfluss.

Und das hat sich bis heute erhalten.

Grundlos gibt es keinen "Hass" auf diese beiden Völker. Nur haben wir heutzutage oft den Grund vergessen.

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