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USA: Pflegerin veröffentlicht Foto von nacktem Po eines Sterbenden bei Facebook

Eine Pflegerin aus Portland, USA, wurde nun wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte verurteilt. Die 26-jährige fotografierte das nackte Hinterteil eines Patienten, der im Sterben lag, und stellte dies auf Facebook ein.

Dazu schrieb sie abfällige Bemerkungen. Vergangenen September erkannte einer ihrer Mitarbeiter den Patienten auf den Bildern. Bei der Verhandlung kamen noch mehr Fotos ans Licht. Zwei davon zeigten menschliche Fäkalien. Die Pflegerin wurde sofort entlassen.

Mittlerweile verbüßte sie eine achttägige Haftstrafe und musste ihre Pflegelizenz abgeben. Ebenso darf sie sich nicht mehr auf sämtlichen sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook anmelden. Ebenso sollte sie eine Entschuldigung an den Betroffenen schreiben, jedoch ist der Mann längst verstorben.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Foto, Facebook, Po
Quelle: www.nydailynews.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2012 18:44 Uhr von Katzee
 
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Alte und gebrechliche: Menschen, die auf die Pflege anderer angewiesen sind, werden immer wieder Opfer von Mißhandlungen und Spott. Das ist nicht nur in den USA so sondern auch bei uns. Vielleicht liegt es daran, dass das Pflegepersonal bzw. die mit der Pflege befassten Privtpersonen von der Pflege überfordert sind und sich so die Frustration ein Ventil sucht oder es liegt an dem mangelnden Rspekt vor menschlichem Leben und der menschlichen Würde im Umgang mit alten und gebrechlichen Menschen. Gerade junge Menschen halten sich oft für "unsterblich" und leben bewußt nur im "hier und Jetzt". Sie können nicht damit umgehen, dass ein Mensch im Alter mehr und mehr sowohl körperlich als auch oftmals geistig verfällt.
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09.03.2012 00:23 Uhr von xDP02
 
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@Katzee: ich denke deine Gründe sind schon richtig, doch würd ich auch sagen das sich viele die soetwas tun profilieren wollen, im mittelpunkt stehen wollen. Es wird soviel Dummes getan nur um bei "Freunden" als cool zu gelten.
Soziale Netzwerke wirken dabei leider noch fördernd.
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09.03.2012 03:13 Uhr von iarutruk
 
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Ich habe zu Lebzeiten meines Vaters, der auch in einem Altenpflegeheim gelebt hat, viel mit dem Pflegepersonal gesprochen. Der Frust bei den meisten ist nicht, dass sie überfordert sind, sondern die extrem schlechte Bezahlung, mit dem Wissen dass der Betreiber richtig dicke Kohle macht.

Solch ein Betreiber kenne ich auch. Als 20 Jährige haben wir ab und zu einen getrunken, ehe wir uns aus den Augen verloren haben. Doch später liefen wir uns wieder über den Weg und ich habe von seiner Karriere erfahren, dass er Besitzer von e Pflegeheimen ist und mit 45 Jahren das Arbeiten aufgegeben hat. "Ich lasse nur noch arbeiten" so seine überheblichen Worte. Heute sitzt er selbst mit MS im Rollstuhl und hat noch nicht einmal das Rentenalter erreicht.

Ich würde ihn gerne mal fragen, ob er nicht lieber tauschen wollte. Geld gegen Gesundheit, aber mein Anstand verbietet das mir.

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